Fantasyelemente in „Phoenix – Tochter der Asche“ – Mut zur Nische

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Ich hatte euch im Januar ja die Aktion #MutzurNische (den Artikel findet ihr hier) – nach einer Idee von Sandra Florean – vorgestellt, zu der sich verschiedene Blogger zusammengeschlossen haben, um Nischenbücher vorzustellen, die aufgrund ihres Genres, Mischgenres oder ihrer Veröffentlichung in einem Kleinverlag nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient haben. Die Aktion #MutzurNische soll das ändern.

Das 2. Nischenbuch, das wir für die Aktion ausgewählt haben, ist „Phoenix – Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick, der 1. Band ihrer „Phoenix“-Trilogie aus dem Teslapunk-Genre, das den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bester Deutschsprachiger Roman“ gewonnen hat.  Aber jetzt will ich euch das Buch erst mal kurz vorstellen:

Klappentext:

Buchcover mit Engel vor verrußtem HimmelEuropa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Mehr über den Roman erfahrt ihr in meiner Rezension zu „Phoenix – Tochter der Asche“.

Fantasyelemente in „Phoenix – Tochter der Asche“:

Da sich auf meinem Blog ja alles rund um Fantasy dreht, fand ich es sehr reizvoll, mal die Fantasyelemente aus dem Genremix Fantasy-Krimi-Teslapunk-Romantik-Erotik genauer unter die Lupe zu nehmen und das Worldbuilding sowie die Wesen etwas genauer zu betrachten. Diese sind nämlich sehr ungewöhnlich und punkten mit vielen tollen Ideen.

Phoenix:

Das erste Fantasyelement begegnet uns bereits im Titel. Den Phoenix, der legendäre Vogel, der in Flammen aufgeht und aus der Asche wiederaufersteht, kennen die meisten von uns wohl dank „Harry Potter“ und Dumbledores Phönix Fawkes. In „Phoenix – Tochter der Asche“ ist der Phoenix jedoch kein Tier, sondern ein menschliches unsterbliches Wesen, verkörpert von der Protagonistin Tavi.

Interessanterweise wurde Tavi nicht als Phoenix geboren, sondern hat sich erst durch ihren Tod vor etwa 2000 Jahren in einen Phoenix verwandelt. Seitdem kann sie bei jeder Wiederauferstehung ihr eigenes Äußeres etwas verändern, sich selbst heilen, schneller laufen und besser riechen als Menschen und sie besitzt die Fähigkeit, Auren zu sehen, und dank ihrer entfaltbaren Flügel die Gabe zu fliegen.

Ich hatte die Gelegenheit, der Autorin ein paar Fragen zu den Fantasyelementen ihres Romans zu stellen und natürlich habe ich Ann-Kathrin Karschnick gefragt, wie das mit den Phoenixen in ihrer Welt funktioniert. Fantasyelemente in „Phoenix – Tochter der Asche“ – Mut zur Nische weiterlesen

Vorfreude auf „Caraval“

Banner mit Infos zum Roman "Caraval"

Am 20. März, pünktlich zur Leipziger Buchmesse, erscheint der Roman „Caraval“ von Stephanie Garber. Vermutlich wird das Buch eines der Messehighlights werden, denn das Debüt erscheint in gleich 25 Ländern und ist in England gleich auf Platz 3 der Sunday Times Bestsellerliste eingestiegen.

Auch ich bin inzwischen schon sehr gespannt auf das Buch, muss ich gestehen. Auf der Homepage des Piper Verlags gibt es bereits eine Leseprobe, die ich mir inzwischen auch schon durchgelesen habe. Dummerweise ist es bis zum Erscheinungstermin noch knapp 3 Wochen hin, seufz.

Wer von euch wartet denn auch schon sehnsüchtig auf das Buch?

 

Für alle, die denen der Roman noch nichts sagt, hierum geht’s:

Tritt ein in das gefährlichste Spiel der Welt!

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt …

Update: Meine Rezension zu „Caraval“ ist inzwischen auch online. Wer wissen will, wie es mir gefallen hat, bitte hier klicken.

Bücher-Rückblick: Neu im Februar 2017

Was war neu im Februar 2017 büchertechnisch?

Ich habe es endlich geschafft, mehr Bücher zu lesen als zu kaufen! Yeah! Das Projekt SUB-Abbau ist endlich gestartet!

Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe im vergangenen Monat ganze 13 Bücher gelesen und nur 4 neue E-Books gekauft, womit mein SUB sogar um 9 Bücher geschrumpft ist. Das kann sich doch sehen lassen, oder?

Welche Bücher ich gekauft, welche ich gelesen habe und wie ich sie fand, verrate ich euch im Folgenden.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Buchcover mit Frau und Fuchs1.) „Die versunkene Stadt – Götterdämmerung 1“ von Katharina V. Haderer:

Kennt ihr das, wenn ihr einen Klappentext lest und sofort fasziniert seid? So ging es mir bei „Die versunkene Stadt“, dem 1. Band der „Götterdämmerung“-Trilogie.

Gefallene Götter, Magie, zwei interessante Heldinnen und das Gefühl, dass da ein großes Abenteuer darauf wartet, entdeckt zu werden. Hach! Am liebsten würde ich sofort anfangen zu lesen. 🙂

 

Buchcover mit Gebirgslandschaft mit nächtlich leuchtendem Sternenhimmel2.) „Quo: Die Dunkelheit hinter den Sternen“ von Anja Berger:

Nachdem ich diesen Monat „Catron: Die Melodie der Sterne“, den 1. Band der Reihe „Zwischen Licht und Dunkel“, gelesen habe, durfte Band 2 „Quo: Die Dunkelheit hinter den Sternen“ schon mal auf meinem Reader einziehen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit den Helden auf der Parallelwelt zur Erde weitergeht, was es mit dem Konflikt zwischen den Mächten Licht und Dunkel auf sich hat und ob Kira sich für Catron oder Quo – oder beide – entscheiden wird.

 

dunkelblaues Cover mit Frau mit Vogelkäfig3.) „Ein Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas:

Laura Labas‘ Romane begegnen mir in letzter Zeit immer häufiger online, doch bislang habe ich noch keinen gelesen, obwohl das Interesse definitiv schon länger da ist.

Als dann vor kurzem „Ein Käfig aus Rache und Blut“ günstig im Kindle-Deal zu haben war, habe ich daher sofort zugeschlagen und den Roman von meinem Wunschzettel „erlöst“. Was es mit der Jägerin Alison und den Dämonen auf sich hat, werde ich euch dann hoffentlich bald verraten können.

 

bläuliches Buchcover mit einer 7 zu "Exordium"4.) „Exordium – Deadly Sin Saga 1“ von Lana Rotaru:

Ich habe von Lana Rotaru ja bereits „Black: Das Herz der Panther“, den 1. Band ihrer „Black“-Trilogie gelesen, der mir gut gefallen hat, daher bin ich auf den Auftakt zu ihrer neuen Reihe sehr gespannt.

Es geht um Todsünden, Prüfungen, Himmel und Hölle, was nicht nur total spannend klingt, sondern sich auch super liest. In die Leseprobe zum Roman auf Wattpad habe ich bereits reingelesen und muss „Exordium – Deadly Sin Saga 1“ anschließend sofort kaufen.

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover mit den Umrissen eines jungen Mannes vor einem violetten Himmel1.) „Finleys Reise ins Ashul – Finley Freytag 2“ von Lillith Korn:

Auf dieses Buch hatte ich mir sehr gefreut, denn ich durfte Testleserin für die liebe Lillith Korn sein. Auch das 2. große Abenteuer des jugendlichen Helden Finley, der wie im 1. Band „Finleys Reise nach Andaria“ wieder über sich hinaus wachsen muss, um seine Aufgaben und eine gefährliche Reise zu schaffen, hat mir wieder super gefallen.

Nur meine Rezension ließ auf sich warten. *schäm*

Daher habe ich im Februar „Finleys Reise ins Ashul“ noch einmal gelesen. Wer gerne All Age High Fantasy mag und wissen will, ob es Finley, Mara und ihren Freunden gelingt, seine gefangenen Eltern aus einer düsteren Zwischenwelt zu befreien, der sollte den Roman unbedingt lesen. Von mir gab es wieder die volle Punktzahl. 🙂

 

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Fantasy-Neuheiten im Februar 2017

Hüstel. Jetzt ist der Februar schon fast wieder rum und ich habe ganz vergessen, euch meine Highlights aus den aktuellen Fantasy-Neuheiten vorzustellen stellen. Also schnell mal nachholen.

 

Buchcover mit drei abenteuerlich gekleidetenen Kindern vor einem Tor und einem Drachen„Zutritt nur für echte Abenteurer!“ – Saint Lupin’s Academy 1″ von Wade Albert White – Planet! (Thienemann-Esslinger Verlag):

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!

Das Buch, auf das ich mich diesen Monat am meisten freue, ist … ein Kinderbuch ab 10 Jahren. Ja, ein Kinderbuch, ihr habt richtig gelesen. 🙂

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass ich phantastische Bücher für jedes Alter verschlinge und sogar eigene Themenrubriken für Bücher für jüngere Leser habe. Denn Fantasybücher für Kinder haben einen Vorteil: Sie besitzen besonders viel Phantasie und Abenteuer. Und in diese Kategorie passt „Zutritt nur für echte Abenteurer!“, der erste Band dieser Reihe, sodass ich schon sehr gespannt bin auf das Buch.

 

bläuliches Buchcover mit einer 7 zu "Exordium"„Exordium – Deadly Sin Saga 1“ von Lana Rotaru – BOD:

Ein Vertrag.
Zwei Seiten.
Drei Personen.
Sieben Todsünden.
Acht Prüfungen.
Himmel oder Hölle?
Leben oder Tod?
»Ich freue mich auf das Spiel, Avery …«

Zugegeben, der Klappentext ist kurz, aber er macht mich verdammt neugierig. 😀

Da ich bereits den ersten Band der „Black“-Reihe von Lana Rotaru gelesen hatte und am Wochenende die Chance genutzt habe, in die Leseprobe zu ihrem neuen Roman auf Wattpad reinzuschnuppern, wartet „Exordium – Deadly Sin Saga 1“ bereits auf meinem Kindle auf mich. Fehlt also nur noch etwas Lesezeit. 🙂

 

Buchcover mit 2 Ninjas zu "Empire of Storms"„Empire of Storms – Pakt der Diebe“ von Jon Skovron – Heyne Verlag:

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

Irgendwie muss ich beim Buchcover zu „Empire of Storms – Pakt der Diebe“ an Ninjas denken. Ob ich mit meinem Eindruck von einer asiatisch angehauchten Welt recht behalte, werde ich beim Lesen feststellen. 😀

Was mich jedenfalls an diesem Roman reizt, ist, dass es um zwei Außenseiter und einen Kampf ähnlich wie David gegen Goliath geht. Ich habe ja ein Herz für die Underdogs. Und ihr?

 

Buchcover mit Stadtansicht zu "Die Stadt der tausend Treppen"„Die Stadt der tausend Treppen – Die göttlichen Städte 1“ von Robert Jackson Bennett – Bastei Lübbe Verlag:

Einst besaß die Stadt Bulikov die Gunst der Götter, mit ihrer Macht eroberte sie die Welt. Bis ihre göttlichen Beschützer vernichtet wurden. Heute ist Bulikov nur eine weitere Kolonie Saypurs. In diese unterdrückte Stadt kommt Shara Thivani.

Offiziell ist die junge Frau nur eine Nachwuchsdiplomatin, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Meisterspionin. Sie ist nach Bulikov gekommen, um den Mörder ihres Mentors zu fassen, doch eine Verbrecherjagd in Bulikov birgt ungeahnte Gefahren. Denn man weiß nie, wann eine Treppe im Nichts endet, sich plötzlich der nächste Abgrund auftut, wo vorher keiner war, oder ein Schritt zu viel einen in die Vergangenheit trägt …

Die Beschreibung der Stadt klingt interessant. Ich will unbedingt wissen, was es mit diesem seltsamen Treppen auf sich hat. High Fantasy ist ja sowieso mein Beutschema, dazu noch eine Spionin, Rache und Gefahren – perfekt!

 

Buchcover mit im Dunkeln liegender Burg vor bläulichem Himmel„Die Dunkelmagierin – Der graue Orden 1“ von Arthur Philipp – Blanvalet Verlag:

Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung

Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …

Und noch mal High Fantasy. Ich sage ja, ich habe ein Beuteschema. 😉

Dieses Mal geht es um eine Zauberschule, Intrigen und eine junge Magierin. Da mein letztes Buch über Zauberlehrlinge und eine Schule für Zauberei – mal abgesehen von „Die Dämonenakademie“ – schon eine Weile her ist, reizt mich dieser Roman sehr. Bei wem von euch steht „Die Dunkelmagierin“ auch auf dem Wunschzettel?

Dazu haben es wieder ein paar weitere Neuerscheinungen nicht auf meine Must have-Liste geschafft. Bei ein paar von ihnen überlege ich jedoch noch, ob ich sie kaufen will oder nicht, weil ich nicht sicher bin, ob sie etwas für mich sind. Ich denke, ich warte erst ein paar Rezensionen ab. Geht es euch auch so, dass ihr separate Listen für eure Wunschbücher und eure „Vielleicht“-Titel führt?

Interview mit Sandra Florean

Vor ein paar Wochen habe ich an der Leserunde zu Sandra Floreans aktuellem Roman „Die Seelenspringerin – Abgründe“ teilgenommen und da mir nach dem Lesen einige Fragen „unter den Nägeln brannten“, bin ich sehr froh, dass Sandra trotz ihres vollen Terminkalenders die Zeit gefunden hat, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Doch zunächst möchte ich euch kurz ihren Roman vorstellen und anschließend wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview mit Sandra Florean. 😀

 

Buchcover zu "Die Seelenspringerin" mit junger blonder Frau vor dunkelrotem HintergrundKlappentext:

Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten

Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, da sie dabei Zeuge von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nie verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar der Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird …

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Porträt der Fantasyautorin Sandra Florean
Sandra Florean (Foto: privat)

Liebe Sandra, möchtest du dich nicht kurz vorstellen?

Hi Nicole, gern. Ich bin Phantastik-Autorin aus Norddeutschland und die mit dem ganzen Blut. Meine Lieblinge sind Vampire, mittlerweile sind aber dank Tess noch viele andere Kreaturen dazu gekommen. Ich bin gebürtige Kielerin, lebe jetzt in einer kleinen Stadt in der Nähe, bin verheiratet, habe zwei Kinder und gehe ganz nebenbei noch halbtags in der Verwaltung arbeiten. Lange Zeit war ich als Kostümschneiderin selbstständig, aber das schaff ich nun nicht mehr und manchmal ist es auch Zeit, neue Wege zu gehen …

 

Ich habe ja von dir den ersten Band der Reihe „Die Seelenspringerin – Abgründe“ gelesen und war ganz fasziniert von der Gabe der Protagonistin Tess, die in andere hineinspringen und für kurze Zeit deren Körper übernehmen kann. Da bin ich natürlich neugierig: Wie kamst du auf diese ungewöhnliche Idee?

Ich wollte eine Welt erschaffen, in der es alle Kreaturen gibt, die wir nur aus Büchern kennen. Und nach meinem mächtigen Vampir Dorian und meiner Superheldin Alex eine Figur, die ganz normal ist. So wie Du und ich quasi. Mit ganz normalen Problemen, aber irgendetwas Besonderes musste ja doch an ihr sein, um die Geschichte in Gang zu bringen. Und so kam mir dann die Idee des Seelenspringens.

 

Es gibt ja unzählige bekannte phantastische Wesen: Was reizt dich an den Vampiren und Gestaltwandlern, die im Roman eine große Rolle spielen?

An Vampiren mag ich vor allem das Mystische, das ihnen trotz allem immer noch anhaftet. Natürlich auch den erotischen Aspekt – meine Bücher sind ja fast alle für Erwachsene mit „Aktion“ für Erwachsene. Viele Vampire verfügen über Fähigkeiten, sind sehr alt und haben deshalb unfassbar viel erlebt. Als historischer Reenactor wünscht man sich immer Zeitzeugen als zuverlässige Quelle. Vampire wären die perfekten Kandidaten.

Sandra Florean mit einem Bücherstand bei einer Veranstaltung
Foto: privat

 

Ich habe mich beim Lesen häufig gefragt, wie ich an Tess‘ Stelle handeln würde, wenn ich ihre Gabe hätte. Doch viel interessanter finde ich die Frage: Was würdest du tun, wenn du für einen Tag Tess‘ Gabe hättest?

Gute Frage. Ich hab mich ja vor allem in Tess hineinversetzt, die ein vollkommen anderen Lebensweg eingeschlagen hat als ich. Dennoch steckt ja in jeder Figur ein Stück von mir, deshalb würde ich da vermutlich auch eher pragmatisch mit umgehen und, wie Tess auch, versuchen, sie zu etwas Gutem zu machen. Ich meine, damit hätte man die Chance, zumindest im Kleinen etwas Gutes zu tun, nicht wahr?

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Bücher-Rückblick: Neu im Januar 2017

Neues Jahr, neues Glück – und SUB-Abbau.

Das ist zumindest einer meiner guten Vorsätze. So ganz habe ich mich aber nicht dran gehalten, weniger zu kaufen. Das mit dem Mehr-lesen hat dafür im Januar schon erstaunlich gut geklappt.

Acht Romane habe ich letzten Monat gelesen – sieben davon sind bereits rezensiert, die achte Rezi folgt in Kürze – und habe dabei an zwei verschiedenen Leserunden teilgenommen. Meine Challenges auf Goodreads und Lovelybooks laufen dementsprechend auch super an. Mit meinem Lesemonat bin ich wirklich zufrieden, zumal ich auch wieder tolle Lese-Highlights dabei hatte.

Dazu sind noch 4 neue und ungelesene Fantasyromane bei mir auf dem Kindle eingezogen und da ich von meinen gelesenen Büchern jedoch auch die Hälfte erst im Januar bekommen bzw. gekauft habe, hat sich mein SUB jedoch insgesamt leider nicht reduziert. Na ja, dieses Ziel gehe ich dann als Nächstes an. 😉

Diese Bücher sind neu im Januar 2017 gewesen.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Buchcover mit großem Symbol und nächtlicher Landschaft1.) „Catron: Die Melodie der Sterne“ von Anja Berger:

Auf dieses Buch bin ich schon sehr gespannt, da ich die Autorin bei einer interessanten Facebook-Diskussion über Bücher kennen gelernt habe und sie so toll über das Buch gesprochen, dass ich mir einfach das E-Book herunterladen musste.

Zum Lesen bin ich diesen Monat leider noch nicht gekommen, aber „Catron: Die Melodie der Sterne“ steht ganz weit oben auf meiner Leseliste und kommt auf jeden Fall im Februar dran.

 

Mädchen auf gelb-orangem Waldweg2.) „Das Amulett der Elben“ von Silvia Krautz:

Ebenfalls auf Facebook kennen gelernt habe ich Silvia Krautz und nachdem ich gehört habe, dass die Geschichte ohne die in der Fantasy fast schon übliche Romantik auskommt, habe ich auch hier gerne zugegriffen.

Was es mit dem Zwist zwischen den Magiern und den Elben auf sich hat und wie die Nalika dort hineinpasst, kann ich euch dann hoffentlich nach der Lektüre von „Das Amulett der Elben“ im Februar verraten.

 

grün-gelbes Buchcover zu "Elfenwächter" mit magischem Wald3.) „Weg des Ordens – Elfenwächter 1“ von Carolin Emrich:

Diesen Monat habe ich viele neue Schätze durch die Bekanntschaft mit den jeweiligen Autoren gefunden. Der erste Band der „Elfenwächter“-Reihe ist da keine Ausnahme, denn ich kenne Carolin aus der Schreibgruppe NaNoWriYeah.

Und der High Fantasy mit Magiern und Elfen klingt so spannend, dass das E-Book wie von selbst mit auf den Reader gewandert ist. Ich bin schon mega neugierig auf dieses Abenteuer. 🙂

 

Buchcover mit Engel vor verrußtem Himmel4.) „Phönix – Tochter der Asche: Teslapunk-Krimi“ von  Ann-Kathrin Karschnik:

Also, wenn das nicht mal ein interessanter Genremix ist, dann weiß ich auch nicht. Das Buch klingt für mich nach einer Mischung aus Fantasy,  Steampunk und Krimi.

Da ich mich ja an der Aktion #MutzurNische beteilige, finde ich Romane mit Genremix momentan besonders reizvoll. Oder zumindest, wenn sie zum Teil Fantasy sind. 😉

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Lektüre.

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover mit Flammengesicht und Schwertern1.) „Das Flammende Phantom – Lockwood & Co. 4“ von Jonathan Stroud:

Ich habe das Gefühl, die Reihe wird immer besser … und die Cliffhanger am Ende jeden Bandes immer fieser. Seufz.

Zumindest ich gehöre schon länger zur Gruppe der nicht-anonymen Lockwood & Co.-Süchtigen. Wie sieht es mit euch aus? 😉

Über die Feiertage Anfang des Jahres bin ich nun endlich auch dazu gekommen, das 4. Abenteuer von Lucy, Lockwood, George und Co. zu lesen. War das wieder spannend! Ich konnte „Das Flammende Phantom“ kaum aus der Hand legen, habe natürlich 5/5 Büchern vergeben und hibbele jetzt Band 5 entgegen.

 

Bücher-Rückblick: Neu im Januar 2017 weiterlesen

Mut zur Nische

Banner zur Bloggeraktion Mut zur Nische„Mut zur Nische“ – dies ist das Motto, unter dem sich einige Blogger und Autoren zusammengeschlossen haben, um Büchern abseits des Mainstreams eine Plattform zu geben und mehr über sie zu sprechen, auf sie aufmerksam zu machen und Lust zu wecken, sie zu lesen.

Da ich „Mut zur Nische“ für eine tolle Aktion halte, beteilige ich mich sehr gerne daran, wenn auch nicht bei allen Büchern. Auf diesem Blog geht es ja in erster Linie um Fantasyliteratur und so setze ich auch bei meiner Beteiligung an der Aktion einen entsprechenden Schwerpunkt. 🙂

Pünktlich am letzten Tag eines Monats startet ein neues Nischenbuch und bei allem, was meinem Beuteschema entspricht (z.B. Steampunk und andere Romane mit phantastischen Elementen), werde ich gerne mit einer Rezension,  Ankündigung, Cover-Besprechung oder ähnlichem mit dabei sein.

Wer möchte kann die Aktion auf diversen Online-Kanälen verfolgen, denn wir teilen alle Beiträge mit dem Hashtag #MutzurNische. Also schaut doch mal rein und entdeckt tolle Bücher!

Was verstehen wir unter Nischenbüchern?

Nischenbücher* sind Bücher, die

1. keinem konkreten Genre zugeordnet werden können, weil sie z. B. Elemente aus mehreren enthalten, aber keines davon überwiegt,

oder

2. einem Nischengenre angehören und deshalb nicht von jedem angepackt werden, wie z. B. Steampunk, Science Fiction etc., oder Themen behandeln, die nicht massentauglich sind

UND

3. von einem (kleinen) deutschen Verlag herausgebracht wurden, der nicht die Reichweite eines großen Publikumsverlags hat und deshalb z. B. auch nicht in den Buchhandlungen vertreten ist, oder selbst verlegt wurden (hier allerdings mit der Vorgabe, dass es „saubere“ Arbeit ist).

 

* Die Definition der Nischenbücher stammt von Initiatorin und Autorin Sandra Florean und weitere Informationen findet ihr auch auf ihrer Website.

Interview mit Dominique Stalder

Wer steckt eigentlich hinter dem Fantasyroman, den wir gerade lesen oder vor kurzem gelesen haben? Wie ist das Buch überhaupt entstanden? Wie arbeitet der Autor? Wie kommt er auf seine Geschichten?

Spannende Fragen, die nicht nur ich mir wahrscheinlich immer wieder stelle. Aus diesem Grund habe ich nun eine neue Inhaltsreihe auf meinem Blog eingeführt: Ab sofort bekommt ihr in unregelmäßigen Abständen spannende Interviews mit deutschsprachigen Fantasyautoren zu lesen. Und den Anfang macht der Dark Fantasy-Autor Dominique Stalder. 🙂

Doch bevor wir zu meinen Fragen und Dominiques Antworten kommen, möchte ich euch kurz sein aktuelles Buch vorstellen. Nach dem Interview mit Dominique Stalder habe ich euch auch noch mal meine Rezensionen zu seinen Büchern verlinkt. Falls ihr also anschließend Lust habt, mehr über seine Romane zu erfahren, könnt ihr euch da mal umschauen. 😀

Und nun viel Spaß!

 

Buchcover: Monster, Mann mit Feuerhand und verängstigtes Mädchen in der DunkelheitKlappentext: 

Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden.

Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte?

Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt.

Die Reise geht weiter. Der Wanderer hat die Grauberge überquert und wird unmittelbar mit herausfordernden Problemen konfrontiert. Der dunkle Anführer der Reiter hat sich mit seinen Gefolgsleuten bei den Schwarzen Klippen nahe des Dorfes Uriatha niedergelassen und tyrannisiert die Bevölkerung.

Der Wanderer hilft dem Mädchen Maela, welches Myrael sehr ähnelt, und stellt sich den schwarzen Reitern entgegen.

Die Suche nach sich selbst und Myrael setzt mit Band 1 nahtlos am Prolog »Die Schamanin« an und ist zugleich der Beginn der Schwarzen Staffel der epischen Wanderer-Saga.

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Lieber Dominique, möchtest du dich nicht kurz vorstellen?

Mein Name ist Dominique und ich schreibe gern. Gut, das klingt wie in einer Selbsthilfegruppe. Ich bin 38, bin ein großer Fan von Tolkien und seinen Werken und liebe allgemein die Fantasy. Über meine Familie rede ich nicht so gern, gerade in der heutigen Zeit schleifen die jungen Eltern ihre Kinder in die sozialen Netze, posten Bilder und machen ihr privates Leben gläsern. Das kann und will ich nicht. Meine Familie ist mir das sehr wichtig und heilig. Ich wohne im schönen Franken und arbeite im IT Sektor. Aber man kann mich alles fragen, nur Antworten sind nicht garantiert.

 

Foto des Fantasyautors Dominique Stalder
Dominique Stalder (Foto: privat)

Im November 2016 erschien ja Band 1 deiner Dark Fantasy-Reihe „Der Wanderer“, übrigens bereits das zweite veröffentlichte Buch der Reihe. Wie kam es, dass du dich entschieden hast, einen eigenen Prologband mit dem Titel „Die Schamanin“ zu schreiben?

Als ich mit dem Wanderer begann, wurde ich von dem österreichischen Autor Lucas Edel motiviert. Er kam damals mit der Idee einer Reihe. Die Idee des Wanderers, ohne Erinnerungen und verfolgt von Dämonen stand fest und wir wollten ein kurzes knappes eBook, was den Leser einfängt. Da war es für mich schnell klar, dass ich erklären will, wie kam das mit dem Fluch, wie ist er erwacht und was sucht er eigentlich? Aus dem knappen Buch ist mittlerweile ein eigener Band geworden und man erkennt die uralte Version kaum wieder, oder?

 

Du bewegst dich mit der Reihe ja in einer sehr düsteren Welt, wie kam es dazu? Bist du ein Fan von Dark Fantasy? Und was reizt dich an diesem Genre?

Ich mag nicht nur Dark Fantasy, ebenso mag ich High und Epic Fantasy, oder auch gewisse Urban Fantasy Werke. Aber ja, die Welt ist düster. Diese Geschichte entstand, nachdem ich „Nebularion“ auf Wattpad beendet hatte. Ich fühlte mich leer, so richtig leer und wollte diese Leere transferieren. Mich reizte auch schnell der Gedanke eines Helden, der eigentlich kein Held ist, der am besten selbst nicht weiß, wer er ist. Meine Stimmung war damit ideal für eine dunkle Welt. Ich mag es kleine Horrorelemente einzubauen und nicht unbedingt darauf achten zu müssen, ob ich zu detailliert werde. Wenn in finsteren Zeiten auf dem Schlachtfeld gekämpft wurde, war das kein Zuckerschlecken, es waren Massaker. Wenn die Sieger die Frauen der Besiegten schändeten, war das Vergewaltigung. Mein Bestreben war immer, diese Ereignisse auch passend darzustellen und sie dabei nicht zu glorifizieren.

 

Dein Wanderer ist ja ein Mann ohne Gedächtnis: Vor welche Herausforderungen hat dich diese Figur beim Schreiben gestellt? Oder gab es für dich keine Herausforderungen mit dem Handicap des Wanderers?

Ganz ehrlich… zu Beginn habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Für mich war er ja von Beginn an mit einer Vergangenheit versehen, die eben nur der Leser und er selbst nicht kannten. Das Schwierige ist zu entscheiden, was weiß er und was nicht. Kann er kochen? Warum kann er das? Kann er essbare von nicht essbaren Früchten unterscheiden? Aber das sind nur „Kleinigkeiten“. In meiner ersten Version der Schamanin war er gegenüber Drakatia sehr schüchtern, beinahe devot. Für mich war das logisch zu dem Zeitpunkt, es gab aber viel berechtigte Kritik. Es ist nicht leicht die Mitte zu finden, zwischen nötigen Realismus und Identifikationsfigur. Besonders im nächsten Band wird es hier ganz neue Seiten geben, die mich schon fordern.

 

Im Prolog hieß der Wanderer Haric, im ersten Band nimmt er den Namen Tulan an. Da ich Namen ja faszinierend finde, wie du weißt, rätsele ich natürlich, was du mit den unterschiedlichen Namen verbindest und ob es im 2. Band wieder einen Namenswechsel – und damit möglicherweise auch eine größere Veränderung – des Wanderers geben wird?

Die Frage war gleich zu Beginn da. Wie nennt man einen Namenlosen? „Der Wanderer“? „Der Namenlose“? Besonders im Prolog nutze ich solche Umschreibungen, bis er seinen Namen von Drakatia erhält. Ganz im Ursprung sollte er in jedem Band einen neuen Namen benutzen, wobei ich aktuell eher dafür bin, es so zu gestalten, dass es sich entwickelt. Nach dem Prolog sich noch Haric zu nennen, wäre falsch gewesen. Drakatia nahm ihm Myrael und obwohl die beiden ja über Händchenhalten nicht hinaus kamen, sind die Gefühle sehr wohl echt und stark. Da war es natürlich, dass er sich einen neuen Namen gibt. Wer den Band „Die Schwarzen Klippen“ aufmerksam gelesen hat, wird sicher auch eine Vermutung haben, wie es in „Der Schwarze Tempel“ mit seinem Namen weiter geht. Es ist für mich keine Änderung von ihm, aber ein Symbol für seine Suche nach sich selbst. Eine Chance vertan, ergo die nächste.

 

Was mich bei anderen Autoren ja immer interessiert: Wie und wann bist du zum Schreiben gekommen? Gibt es einen speziellen Moment, als du dich entschieden hast: „Jetzt schreibe ich“?

Buchcover mit nacktem Mann vor nächtlichem Meer
Damit fing alles an: Das erste Cover der Ursprungsversion des Wanderers

Einen einzigen Moment hatte ich nicht. Ich las Bücher und schrieb dann einfach mal drauf los. Das war wenig kreativ, um ehrlich zu sein. Meine Deutschlehrerin war vielleicht ein Punkt. Sie  reichte mir meine Klausur oft mit dem Spruch: „Sie haben so eine unterhaltsame Art zu schreiben, nur leider am Thema vorbei.“ Sie versuchte mir auch zu helfen, die engen Analyseschemen einzuhalten und gleichzeitig vermittelte sie mir Wettbewerbe, die ich nie gewann. Aber das Interesse war geweckt.

Mit dem doch recht analytischem Studium der Technomathematik begannen meine Ideen für „Nebularion“ und als Entspannung werkelte ich an diesem Werk. Nun gut, ein paar Jahre habe ich gebraucht. Bis dahin war es aber ein Hobby mit dem Traum vielleicht mal ein Buch in der Hand zu halten gepaart mit ständigen Zweifeln. Dann kam der auch der sehr gut bekannte #erzaehlesuns Wettbewerb. Ich habe damals lange gezögert und als ich dann hörte, dass sie Wildcards vergaben und die Sieger am Ende durch eine Jury ermittelt wurden, hab ich es versucht. Die Wildcard war dann für mich die letzte Bestätigung, das ganze mal ernsthaft zu versuchen.

 

Du bist ja nicht nur auf dem Gebiet der Dark Fantasy unterwegs. Magst du uns verraten, welche Genres du sonst noch schreibst und wie die Titel heißen?

Was ist, wenn ich nun Nein sage? Aber Scherz beiseite. Da wäre ein Science-Fiction Geschichte, die ich aktuell „Alastor“ nenne. Wobei ich den SF Teil noch als gemäßigt ansehe. Dann überarbeite ich „Nebularion“, welches eindeutig High-Fantasy ist. Das sind so die aktuellen Projekte, an denen ich auch wirklich arbeite. Ideen sind viele da, ich möchte gern einen Thriller schreiben, hier plane ich bereits etwas, für einen historischen Roman habe ich Ideen gesammelt und da wäre noch eine Steampunk Idee. Aber ich musste lernen, nicht zu viel auf einmal zu machen.

 

Schwere Frage: Aber was reizt dich an einer Geschichte? Die Idee? Die Welt? Die Figuren? Der Plot? Wann greifst du zur Tastatur und beginnst zu tippen, weil du die Geschichte unbedingt aufschreiben musst? Was muss eine Geschichte für dich haben?

Magisch wirkendes, türkis-schwarzes Cover mit 1 Mann und zwei FrauenEs beginnt stets mit einer Idee. Da muss ein Gefühl sein, aus dem alles keimt und wächst wie eine Pflanze. Die Idee kann aber auch die Welt sein. Dieser Funke muss da sein, dann fließt es. Die Welt baut sich vor mir auf, die Figuren, die Städte. Wenn dann der Plot steht, bin ich glücklich und freue mich in die Tasten zu hauen. Eine Geschichte braucht eine gewisse Logik, sie muss stimmig sein und ein sie muss ein Finale hervorbringen, das einem den Hut vom Kopf haut.

 

Wenn es dich in eine Geschichte verschlagen würde: In welchem Buch würdest du gerne landen? Und in welche Welt würdest du auf keinen Fall reisen wollen? Und warum?

Jeder, der mich kennt wird es ohnehin wissen. Ich glaube, dass ich sehr gern im richtigen Zeitalter in Mittelerde landen wollte. Vielleicht nicht direkt zur Zeit des Ringkrieges. Vielleicht im vierten Zeitalter, oder früher, als Moria noch von den Zwergen beherrscht wurde. Gern hätte ich auch Dol Amroth oder Tharbad besucht und natürlich Minas Tirith. Ich gerade ins Schwärmen, verzeih.

Die Frage, wohin auf keinen Fall, ist nicht so leicht. Im Grunde gibt es in jedem Buch, in jeder Welt, etwas, was mir zusagt. Aber so würde ich wohl die Welt von Star Trek wählen. Das ist nicht meines. Dieses pseudoreale und dann gefällt mir auch die soziale Struktur da nicht.

 

Stell dir vor, du würdest dich für einen Tag in einen Elfen verwandeln: Wie würdest du reagieren?

Selbstmord begehen? In Depression verfallen oder den gesamten Tag heulen. Ich tue mich schwer, mich als Elf vorzustellen. Vielleicht würde ich eine Mottoparty organisieren. „ZwergenParty“ oder so. Den Tag dann damit verbringen Bier und Fleisch zu besorgen oder künstliche Bärte zu basteln. Das könnte lustig werden, wenn ich es mir so recht überlege.

 

Ich weiß, du schreibst gerne bei Musik … Könntest du dir vorstellen, auch ohne Musik zu schreiben? Oder gehört Musik zu deinen Schreibritualen, die du unbedingt brauchst?

Es fällt mir deutlich leichter mit Musik, auch wenn ich auch ohne schreiben kann. Musik ist Emotion und die richtige Gefühle wecken Bilder, die ich nur noch beschreiben muss.

 

Gibt es ein Genre oder ein Thema, das du noch nicht geschrieben hast, das dich aber sehr reizen würde? Falls ja, was ist das?

Viel zu viele. Das Thema Vampir und Werwölfe ist mir durch „Twilight“ in eine falsche Richtung abgedriftet, das wäre ein Thema, was mich reizt. Und dann auch ganz ehrlich … etwas Erotik. Da mit Grenzen zu spielen würde mich ebenfalls sehr reizen.

 

Kannst du uns verraten, woran du aktuell schreibst und worauf wir uns als Nächstes aus deiner Feder freuen dürfen? 

Teilweise kann ich das. Ich schreibe bereits am nächsten Wanderer. „Der Schwarze Tempel“ wächst beinahe täglich und ich freue mich schon auf die Reaktionen. „Alastor“ und „Nebularion“ sind in der Überarbeitung und ein Projekt ist tatsächlich geheim.

 

Vielen Dank, Dominique, für deine interessanten Antworten und dass du für das Interview Zeit hattest. 🙂

Ich hoffe, euch hat mein Interview mit Dominique Stalder Spaß gemacht. Falls ihr noch mehr über ihn und seine Romane erfahren wollt, dann schaut doch mal auf seiner Website oder auf seiner Facebook-Seite vorbei.

Falls ihr mehr über die Reihe „Der Wanderer“ erfahren wollt, dann schnuppert doch mal in meine Rezensionen zu „Die Schamanin“ und „Die Schwarzen Klippen“ rein. 🙂

Fantasy-Neuheiten im Januar 2017

Es ist wieder Stöberzeit! 😀

Ich habe mich gerade mal durch die Fantasy-Neuerscheinungen des Monats geklickt und habe wieder ein paar tolle Bücher rausgesucht, die ich unbedingt haben will.

Passend zur Jahreszeit wird es diesen Monat etwas düster. 😉

Die Fantasy-Neuheiten im Januar 2017:

 

Buchcover mit weiß-metallisch leuchtender Panzerfaust„Weißes Gold – Die Schwertfeuer-Saga 2“ von Robert Corvus – Piper Verlag:

Jenseits von Blut und Klingen zählt nur der Glanz des Goldes.

Die Söldnerlegion Klingenrausch hat auf dem vergangenen Feldzug herbe Verluste erlitten. Mächtige Feinde im Rat von Eisen und Gold erschweren jedoch neue Rekrutierungen. Zudem ist der Mord an einem Offizier ungeklärt – gibt es Verräter in den eigenen Reihen? Die junge Kampfherrin Eivora verdächtigt eine Freundin, aber ihr fehlen Beweise. Diese will sie erlangen, indem sie sich mit zwei Bannern in den Dienst eines Rivalen stellt. Er könnte wissen, wer hinter dem Mord steckt – und er braucht dringend Beistand auf einer Wallfahrt, die ihn durch das Land entschlossener Feinde führt. Bald findet sich Eivora mit ihren Gefährten Fiafila-Ignuto und Gonter nicht nur inmitten von Rivalen und Verrätern wieder, sondern auch in einem Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

Das 2. Abenteuer von Eivora, Prinz Gonter und ihrer dämonischen Priesterin steht bevor. Juhu!

Nachdem mir der 1. Band „Rotes Gold“ schon gut gefallen hatte, möchte ich den Folgeband „Weißes Gold“ natürlich auch unbedingt lesen und habe mich auch schon brav wieder zur Leserunde mit dem Autor auf leserunden.de angemeldet, nachdem das bereits letztes Mal großen Spaß gemacht hatte.

Neben dem neuen Band und der Leserunde dürfen sich Robert Corvus-Fans aber auch über eine Novelle aus der gleichen Welt freuen. Denn auch das E-Book „Söldnergold“ erscheint diesen Monat. 🙂

 

Buchcover mit verschnörkelter Schrift und Illustrationen„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch“ von J.K. Rowling – Carlsen Verlag:

Der Magizoologe Newt Scamander will in New York nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch, nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts-Schulbuch, ist das Drehbuchdebüt von J.K. Rowling, Autorin der heiß geliebten und weltweit erfolgreichen Harry-Potter-Serie. Dieses Abenteuer, mit seinen außergewöhnlichen Figuren und magischen Geschöpfen, sprüht vor Ideen und ist große Erzählkunst, die ihresgleichen sucht. Es ist für alle Filmliebhaber und Leser ein absolutes Muss – für eingeschworene Fans wie für jeden Muggel, der die Magische Welt zum ersten Mal betritt.

Der Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind startete im November 2016 in den Kinos.

Ich muss gestehen, ich schwanke gerade noch. Einerseits will ich das Buch unbedingt haben, weil mir der Film so gut gefallen hat, aber andererseits war ich von dem Theaterskript „Harry Potter und das verwunschene Kind“ enttäuscht und ich weiß nicht, ob mir die Drehbuch-Form zusagt. Aber andererseits ist das Drehbuch dieses Mal aus der Feder von J.K. Rowling selbst, das spricht also für den Kauf.

Wie seht ihr das? Soll ich es mir kaufen oder eher nicht?

 

Buchcover mit Mädchen mit weißen Haaren, die ihr ins Gesicht geweht sind„Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu – Loewe Verlag:

Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit gefangen ist.

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

X-Men meets Die rote Königin: Eingebettet in eine märchenhafte Welt, die an das Venedig der Renaissance erinnert, erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu die Geschichte von Adelina, einer sehr komplexen Heldin, die zunehmend von der rachgierigen Dunkelheit, die sie in sich trägt, übermannt wird. Ob ihre Liebe zu Prinz Enzo sie retten kann? Nach dem New York Times-Bestseller Legend der grandiose Auftakt zu einer neuen originellen und actionreichen Fantasy-Trilogie der Autorin.

„Die Gemeinschaft der Dolche“ ist der erste Band der Young Elites-Trilogie.

Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Buch. „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ liegt auch schon bei mir auf dem Neuheiten-Stapel und wartet darauf, endlich angefangen zu werden. Der Klappentext klingt spannend und bislang habe ich nur Gutes über das Buch gehört.

 

rotes Buchcover mit blutigem Schwert„Chroniken des Wahns – Blutwerk“ von Michael R. Fletcher – Bastei Lübbe Verlag:

In einer Welt, in der der Wahnsinn regiert, ist ein Leben nicht viel wert. Nicht einmal das eines Gottes …

In der Welt der Wahnwirker gibt es nur eine unumstößliche Wahrheit: Glaube ist Macht. Glaubt man nur fest genug an etwas, so wird es zur Realität. Und deshalb sind es die Wahnwirker, die hier die meiste Macht auf sich vereinen: Geisteskranke, deren Wahnvorstellungen so mächtig sind, dass sie wahr werden. Soziopathen, die so überzeugt von der eigenen Überlegenheit sind, dass ihr Umfeld ihnen dienen muss. Schizophrene, die sich in mehrere Körper aufspalten. Pyromanen, die mit nur einem Gedanken Feuer legen können. Männer und Frauen, die jederzeit kurz davorstehen, sich in ihrem Wahnsinn zu verlieren – und ihre Umgebung mit in den Abgrund zu reißen.

In dieser Welt kämpfen drei Fraktionen um das Leben eines Jungen: Ein Tyrann, der sich in ihm einen eigenen Gott erschaffen will, um selbst allmächtig zu werden. Ein Trupp Vagabunden, der diesen jungen Gott entführen will, um ein wahrhaft göttliches Lösegeld zu erpressen. Und ein Versklaver, der ihn benutzen will, um seine unbändige Gier nach Liebe zu stillen.

Es beginnt eine grausame Jagd, die am Ende nur Verlierer kennt – denn die Chroniken des Wahns werden mit Blut geschrieben.

Von diesem Buch hatte mir eine Freundin begeistert erzählt und die Idee klingt wirklich creepy, aber genial, sodass es sofort auf meinen Wunschzettel gewandert ist. Für Dark Fantasy bin ich ja auch immer zu haben. 🙂

 

Das war meine Auswahl der Fantasy-Neuheiten im Januar 2017. Welche Titel stehen denn auf eurem Wunschzettel diesen Monat ganz oben?

Bücher-Rückblick: Neu im Dezember 2016

Der halbe Januar ist schon rum und ich habe es immer noch nicht geschafft, meinen Bücher-Rückblick für Dezember zu erstellen. Dabei ist das eigentlich eine Tradition, die ich extra eingeführt habe, um nicht den Überblick über meine gelesenen und neu bei mir eingezogenen Bücher sowie die gelesenen Romane und geschriebenen Rezensionen zu verlieren. Dieser gute Vorsatz aus dem letzten Jahr darf natürlich auch 2017 nicht schleifen gelassen werden.

Daher war ich mal brav und habe mich endlich drangesetzt. 🙂

Neu im Dezember 2016 waren natürlich nicht nur tolle Weihnachtsgeschenke, sondern auch ein Leserunden-Buch, ein Rezensionsexemplar und zwei weitere Buchkäufe. Gelesen habe ich im Dezember auch wieder mehr als im Vormonat, nämlich 4 Romane, von denen mich zwei überzeugen konnten und zwei nicht ganz so gut gefallen haben. Dennoch ist mein SUB auch im Dezember wieder gestiegen, da ich nicht so sehr zum Lesen gekommen bin wie geplant.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Fantasyhelden in einem Wald vor rötlichem Lichtschein1.) „Die Geheimnisse der Alaburg – Die Farbseher Saga 1“ von Greg Walters:

Ich muss gestehen, auf dieses Buch bin ich schon sehr gespannt. Ich habe es 2016 immer wieder in Buchgruppen gesehen, hatte aber immer so viel anderes zu lesen, dass ich dann doch nur wieder drum herumgeschlichen.

Als jedoch dann im Dezember der E-Book-Deal zu „Die Geheimnisse der Alaburg“ kam, musste ich zuschlagen.

Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dem Reihenauftakt erwartet.

 

Buchcover zu "Knochenkob" mit nächtlicher Landschaft und Totenschädel2.) „Knochenjob!“ von Sarah Adler:

Ein weiteres Buch, das ich im Dezember gekauft, aber noch nicht geschafft habe zu lesen, ist „Knochenjob!“ von Sarah Adler aus dem Drachenmond Verlag.

Der Klappentext und die Hauptfigur klangen so herrlich skurril und ein bisschen musste ich an die „Gevatter Tod“-Reihe von Terry Pratchett denken.

Eigentlich hatte ich den Roman schon längst gelesen haben wollen, doch über die Feiertage hatte ich dann doch weniger Lesezeit als ich eigentlich dachte. Aber bald! *sehnsüchtig zum E-Book-Reader rüberschiel*

 

3.) „Irrlichtfeuer“ von Julia Lange:

Ich hatte das Glück, dass ich dieses Buch für eine Leserunde, die aktuell stattfindet, gewonnen habe. Der Roman ist ja bereits im September erschienen und so stand er bereits eine Weile auf meinem Wunschzettel, als die Leserunde den perfekten Anlass bot. 🙂

„Irrlichtfeuer“ erinnert an einen historischen Fantasyroman, spielt aber in einem erfundenen Stadtstaat, der kurz vor dem gesellschaftlichen Umbruch steht und in dem es Irrlichtmagie gibt.

Da wir ja in der Leserunde gemeinsam nur abschnittsweise lesen, habe ich das Buch noch nicht durch, aber ich denke, die Rezension folgt dann in den nächsten Tagen.

 

Buchcover mit Flammengesicht und Schwertern4.) „Das flammende Phantom – Lockwood & Co. 4“ von Jonathan Stroud:

Eins von meinen Weihnachtsgeschenken war dieses tolle Buch, „Das Flammende Phantom“. Ich liebe ja die „Lockwood & Co.“-Reihe von Jonathan Stroud.

Ein Geisterjäger-Roman in einem alternativen England der heutigen Zeit, in dem die Hauptrolle Jugendliche von der kleinen Londoner Agentur Lockwood spielen. Ich mag nicht nur die Helden und die Erzählerin Lucy sehr gerne, sondern auch die Atmosphäre, die vielen Ideen und Abenteuer, die Rätsel, die aufgedeckt werden müssen und die zu einem übergreifenden Puzzle gehören, das Lucy, Lockwood und George langsam aufdecken.

Ich bin schon sehr gespannt, wohin die Reihe uns führt. Nicht nur für Jugendliche sehr empfehlenswert!

 

Buchcover aus hohen antiken Spiegeln5.) „Was die Spiegel wissen“ von Maggie Stiefvater:

Ein weiteres Geschenk zu Weihnachten war dieses coole Buch. Ich mochte den ersten Band wirklich sehr, der zweite liegt auch schon eine Weile bei mir zuhause und dies ist der 3. Band der 4-bändigen Reihe um Blue und die Raven Boys.

Ja, es ist Mystery und das Genre mag ich normalerweise nicht, aber diese Reihe ist die Ausnahme. 🙂

Ich will unbedingt wissen, wie es mit Blue und Gansby weitergeht und ob es ihnen gelingt, die Geheimnisse rund um Henrietta aufzudecken.

 

goldenes Buchcover mit aufgeklapptem Buch, Segelschiff und Mädchen6.) „Ein Meer aus Tinte und Gold“ von Traci Chee:

Okay, ich gebe es zu: Auf dieses Buch bin ich wegen seines tollen Covers aufmerksam geworden. Das Gold und das tolle Buch-Motiv sind ein Eye-catcher.

Als ich jedoch dann gelesen habe, dass es um ein magisches Buch geht, musste ich diesen Roman unbedingt haben, denn magische Bücher sind ein Fantasy-Thema, von dem ich einfach nie genug bekommen kann. Und so wurde es das 3. Buch, das ich zu Weihnachten erhalten habe.

Genug Lesestoff für die nächsten Wochen habe ich jetzt auf jeden Fall. 😀

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover: Mädchen vor grünem Zimmer1.) „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie & Alyssa Sheinmel:

Ihr mögt Mystery, jugendliche Hauptfiguren, die etwas anders sind, und es nicht zu gruselig? Dann ist das Buch etwas für euch.

Ich bin leider kein Mystery-Fan und daher mit diesem Buch auch nicht richtig warm geworden. Da ich es aber bei einer Verlosungsaktion gewonnen hatte und nicht genau wusste, was mich erwartet, wollte ich es natürlich auch unbedingt lesen.

Es ist nicht schlecht. Empfohlen wird der Roman ab 14 Jahren und er eignet sich primär für jugendliche Leser/innen. Ich gehörte jedoch nicht zur Zielgruppe.

„Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ hat 3 Bücher von 5 von mir bekommen.

 

weiß-blaues Buchcover mit Mädchengesicht2.) „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“ von Jenifer Estep:

Endlich! Im Dezember hatte ich zum Glück wieder mehr Lesezeit, sodass ich nun auch dazu kam, das von mir langersehnte Finale der „Black Blade“-Trilogie zu lesen.

Und wie bei den ersten beiden Bänden bin ich ab der ersten Seite eingesogen in die Welt von Lila, Devon und den Familien von Cloudburst Falls und befinde mich gefühlt mittendrin im Geschehen.

Jennifer Esteps neuester Roman ist wie immer Programm: Urban Fantasy mit einer starken Heldin, mit der sich die Leserinnen identifizieren können, ungewöhnliche Magie, packende Kämpfe, niedliche und extrem gefährliche Monster, und natürlich gehört auch eine ordentliche Portion Romantik und Gefühle mit dazu.

Ich war etwas wehmütig, aber sehr zufrieden, als ich das Buch etwas über 300 Seiten später wieder zugeklappt habe. Von mir hat „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“  natürlich 5 Bücher bekommen. Ein würdiges Finale der Bestsellerreihe!

 

Buchcover mit Ketten, Stadt und Vögeln3.) „Die Magier Seiner Majestät“ von Zen Cho:

Ich muss gestehen, hier bin ich auf den irreführenden Klappentext echt reingefallen. Ich hatte einen historischen Fantasyroman erwartet – den habe ich auch bekommen – mit viel Romantik und Humor. Die beiden letzten Punkte waren allerdings in meinen Augen nicht vorhanden.

Wer also Romantasy oder humorvolle Fantasy sucht, dem würde ich von diesem Buch abraten. Unter dem Gesichtspunkt eines historischen Fantasyromans hat er mir aber recht gut gefallen. Hier findet sich weniger bekannte historische Ereignisse, dafür hat die Debütautorin jedoch wunderbar die Stimmung des viktorianischen Zeitalters eingefangen. Die Erzählweise ist anders, als wir es heutzutage vielleicht gewohnt sind, oberflächlich recht ruhig, dafür herrscht eine untergründige Spannung. Man muss sich also ein bisschen einlesen.

Meine Erwartungen haben die Lektüre leider etwas überschattet, sodass ich am Ende nur 3,5 Bücher für „Die Magier Seiner Majestät“ geben konnte.

 

junger Mann vor großer Uhr und Pforte im Nebel - Buchcover zu "Seelenstaub"4.) „Seelenstaub – Refugium 1“  von Susann Julieva:

Dieses Buch hatte ich als Rezensionsexemplar vom Cursed Verlag angeboten bekommen und es hatte mich sofort neugierig gemacht.

Es klang einfach mal nach etwas anderen, nicht nur wegen der homosexuellen Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren Poe und Remy. Die beiden sind beste Freunde und befinden sich auf der Flucht, als sich ihre Beziehung zueinander verändert.

Doch nicht nur die Liebesgeschichte hat mir gefallen, sondern auch das Fantasysetting fand ich sehr gelungen. „Seelenstaub – Refugium 1“ bietet ein ungewöhnliches Kabinett aus phantastischen Wesen wie Todesboten, Erinnyen (so was wie dunkle Engel) und Elementarwesen.

Mir hat der Roman gut gefallen und die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall auch lesen. 🙂

 

Wie war euer Lesemonat Dezember? Hattet ihr eher Flops oder könnt ihr eure gelesenen Bücher empfehlen?

Für Fantayfans: phantastische Buchtipps, Rezensionen und Autorenportraits