Mut zur Nische

Banner zur Bloggeraktion Mut zur Nische„Mut zur Nische“ – dies ist das Motto, unter dem sich einige Blogger und Autoren zusammengeschlossen haben, um Büchern abseits des Mainstreams eine Plattform zu geben und mehr über sie zu sprechen, auf sie aufmerksam zu machen und Lust zu wecken, sie zu lesen.

Da ich „Mut zur Nische“ für eine tolle Aktion halte, beteilige ich mich sehr gerne daran, wenn auch nicht bei allen Büchern. Auf diesem Blog geht es ja in erster Linie um Fantasyliteratur und so setze ich auch bei meiner Beteiligung an der Aktion einen entsprechenden Schwerpunkt. 🙂

Pünktlich am letzten Tag eines Monats startet ein neues Nischenbuch und bei allem, was meinem Beuteschema entspricht (z.B. Steampunk und andere Romane mit phantastischen Elementen), werde ich gerne mit einer Rezension,  Ankündigung, Cover-Besprechung oder ähnlichem mit dabei sein.

Wer möchte kann die Aktion auf diversen Online-Kanälen verfolgen, denn wir teilen alle Beiträge mit dem Hashtag #MutzurNische. Also schaut doch mal rein und entdeckt tolle Bücher!

Was verstehen wir unter Nischenbüchern?

Nischenbücher* sind Bücher, die

1. keinem konkreten Genre zugeordnet werden können, weil sie z. B. Elemente aus mehreren enthalten, aber keines davon überwiegt,

oder

2. einem Nischengenre angehören und deshalb nicht von jedem angepackt werden, wie z. B. Steampunk, Science Fiction etc., oder Themen behandeln, die nicht massentauglich sind

UND

3. von einem (kleinen) deutschen Verlag herausgebracht wurden, der nicht die Reichweite eines großen Publikumsverlags hat und deshalb z. B. auch nicht in den Buchhandlungen vertreten ist, oder selbst verlegt wurden (hier allerdings mit der Vorgabe, dass es „saubere“ Arbeit ist).

 

* Die Definition der Nischenbücher stammt von Initiatorin und Autorin Sandra Florean und weitere Informationen findet ihr auch auf ihrer Website.

Interview mit Dominique Stalder

Wer steckt eigentlich hinter dem Fantasyroman, den wir gerade lesen oder vor kurzem gelesen haben? Wie ist das Buch überhaupt entstanden? Wie arbeitet der Autor? Wie kommt er auf seine Geschichten?

Spannende Fragen, die nicht nur ich mir wahrscheinlich immer wieder stelle. Aus diesem Grund habe ich nun eine neue Inhaltsreihe auf meinem Blog eingeführt: Ab sofort bekommt ihr in unregelmäßigen Abständen spannende Interviews mit deutschsprachigen Fantasyautoren zu lesen. Und den Anfang macht der Dark Fantasy-Autor Dominique Stalder. 🙂

Doch bevor wir zu meinen Fragen und Dominiques Antworten kommen, möchte ich euch kurz sein aktuelles Buch vorstellen. Nach dem Interview mit Dominique Stalder habe ich euch auch noch mal meine Rezensionen zu seinen Büchern verlinkt. Falls ihr also anschließend Lust habt, mehr über seine Romane zu erfahren, könnt ihr euch da mal umschauen. 😀

Und nun viel Spaß!

 

Buchcover: Monster, Mann mit Feuerhand und verängstigtes Mädchen in der DunkelheitKlappentext: 

Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden.

Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte?

Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt.

Die Reise geht weiter. Der Wanderer hat die Grauberge überquert und wird unmittelbar mit herausfordernden Problemen konfrontiert. Der dunkle Anführer der Reiter hat sich mit seinen Gefolgsleuten bei den Schwarzen Klippen nahe des Dorfes Uriatha niedergelassen und tyrannisiert die Bevölkerung.

Der Wanderer hilft dem Mädchen Maela, welches Myrael sehr ähnelt, und stellt sich den schwarzen Reitern entgegen.

Die Suche nach sich selbst und Myrael setzt mit Band 1 nahtlos am Prolog »Die Schamanin« an und ist zugleich der Beginn der Schwarzen Staffel der epischen Wanderer-Saga.

Zur Buch-Seite auf Amazon

 

Lieber Dominique, möchtest du dich nicht kurz vorstellen?

Mein Name ist Dominique und ich schreibe gern. Gut, das klingt wie in einer Selbsthilfegruppe. Ich bin 38, bin ein großer Fan von Tolkien und seinen Werken und liebe allgemein die Fantasy. Über meine Familie rede ich nicht so gern, gerade in der heutigen Zeit schleifen die jungen Eltern ihre Kinder in die sozialen Netze, posten Bilder und machen ihr privates Leben gläsern. Das kann und will ich nicht. Meine Familie ist mir das sehr wichtig und heilig. Ich wohne im schönen Franken und arbeite im IT Sektor. Aber man kann mich alles fragen, nur Antworten sind nicht garantiert.

 

Foto des Fantasyautors Dominique Stalder
Dominique Stalder (Foto: privat)

Im November 2016 erschien ja Band 1 deiner Dark Fantasy-Reihe „Der Wanderer“, übrigens bereits das zweite veröffentlichte Buch der Reihe. Wie kam es, dass du dich entschieden hast, einen eigenen Prologband mit dem Titel „Die Schamanin“ zu schreiben?

Als ich mit dem Wanderer begann, wurde ich von dem österreichischen Autor Lucas Edel motiviert. Er kam damals mit der Idee einer Reihe. Die Idee des Wanderers, ohne Erinnerungen und verfolgt von Dämonen stand fest und wir wollten ein kurzes knappes eBook, was den Leser einfängt. Da war es für mich schnell klar, dass ich erklären will, wie kam das mit dem Fluch, wie ist er erwacht und was sucht er eigentlich? Aus dem knappen Buch ist mittlerweile ein eigener Band geworden und man erkennt die uralte Version kaum wieder, oder?

 

Du bewegst dich mit der Reihe ja in einer sehr düsteren Welt, wie kam es dazu? Bist du ein Fan von Dark Fantasy? Und was reizt dich an diesem Genre?

Ich mag nicht nur Dark Fantasy, ebenso mag ich High und Epic Fantasy, oder auch gewisse Urban Fantasy Werke. Aber ja, die Welt ist düster. Diese Geschichte entstand, nachdem ich „Nebularion“ auf Wattpad beendet hatte. Ich fühlte mich leer, so richtig leer und wollte diese Leere transferieren. Mich reizte auch schnell der Gedanke eines Helden, der eigentlich kein Held ist, der am besten selbst nicht weiß, wer er ist. Meine Stimmung war damit ideal für eine dunkle Welt. Ich mag es kleine Horrorelemente einzubauen und nicht unbedingt darauf achten zu müssen, ob ich zu detailliert werde. Wenn in finsteren Zeiten auf dem Schlachtfeld gekämpft wurde, war das kein Zuckerschlecken, es waren Massaker. Wenn die Sieger die Frauen der Besiegten schändeten, war das Vergewaltigung. Mein Bestreben war immer, diese Ereignisse auch passend darzustellen und sie dabei nicht zu glorifizieren.

 

Dein Wanderer ist ja ein Mann ohne Gedächtnis: Vor welche Herausforderungen hat dich diese Figur beim Schreiben gestellt? Oder gab es für dich keine Herausforderungen mit dem Handicap des Wanderers?

Ganz ehrlich… zu Beginn habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Für mich war er ja von Beginn an mit einer Vergangenheit versehen, die eben nur der Leser und er selbst nicht kannten. Das Schwierige ist zu entscheiden, was weiß er und was nicht. Kann er kochen? Warum kann er das? Kann er essbare von nicht essbaren Früchten unterscheiden? Aber das sind nur „Kleinigkeiten“. In meiner ersten Version der Schamanin war er gegenüber Drakatia sehr schüchtern, beinahe devot. Für mich war das logisch zu dem Zeitpunkt, es gab aber viel berechtigte Kritik. Es ist nicht leicht die Mitte zu finden, zwischen nötigen Realismus und Identifikationsfigur. Besonders im nächsten Band wird es hier ganz neue Seiten geben, die mich schon fordern.

 

Im Prolog hieß der Wanderer Haric, im ersten Band nimmt er den Namen Tulan an. Da ich Namen ja faszinierend finde, wie du weißt, rätsele ich natürlich, was du mit den unterschiedlichen Namen verbindest und ob es im 2. Band wieder einen Namenswechsel – und damit möglicherweise auch eine größere Veränderung – des Wanderers geben wird?

Die Frage war gleich zu Beginn da. Wie nennt man einen Namenlosen? „Der Wanderer“? „Der Namenlose“? Besonders im Prolog nutze ich solche Umschreibungen, bis er seinen Namen von Drakatia erhält. Ganz im Ursprung sollte er in jedem Band einen neuen Namen benutzen, wobei ich aktuell eher dafür bin, es so zu gestalten, dass es sich entwickelt. Nach dem Prolog sich noch Haric zu nennen, wäre falsch gewesen. Drakatia nahm ihm Myrael und obwohl die beiden ja über Händchenhalten nicht hinaus kamen, sind die Gefühle sehr wohl echt und stark. Da war es natürlich, dass er sich einen neuen Namen gibt. Wer den Band „Die Schwarzen Klippen“ aufmerksam gelesen hat, wird sicher auch eine Vermutung haben, wie es in „Der Schwarze Tempel“ mit seinem Namen weiter geht. Es ist für mich keine Änderung von ihm, aber ein Symbol für seine Suche nach sich selbst. Eine Chance vertan, ergo die nächste.

 

Was mich bei anderen Autoren ja immer interessiert: Wie und wann bist du zum Schreiben gekommen? Gibt es einen speziellen Moment, als du dich entschieden hast: „Jetzt schreibe ich“?

Buchcover mit nacktem Mann vor nächtlichem Meer
Damit fing alles an: Das erste Cover der Ursprungsversion des Wanderers

Einen einzigen Moment hatte ich nicht. Ich las Bücher und schrieb dann einfach mal drauf los. Das war wenig kreativ, um ehrlich zu sein. Meine Deutschlehrerin war vielleicht ein Punkt. Sie  reichte mir meine Klausur oft mit dem Spruch: „Sie haben so eine unterhaltsame Art zu schreiben, nur leider am Thema vorbei.“ Sie versuchte mir auch zu helfen, die engen Analyseschemen einzuhalten und gleichzeitig vermittelte sie mir Wettbewerbe, die ich nie gewann. Aber das Interesse war geweckt.

Mit dem doch recht analytischem Studium der Technomathematik begannen meine Ideen für „Nebularion“ und als Entspannung werkelte ich an diesem Werk. Nun gut, ein paar Jahre habe ich gebraucht. Bis dahin war es aber ein Hobby mit dem Traum vielleicht mal ein Buch in der Hand zu halten gepaart mit ständigen Zweifeln. Dann kam der auch der sehr gut bekannte #erzaehlesuns Wettbewerb. Ich habe damals lange gezögert und als ich dann hörte, dass sie Wildcards vergaben und die Sieger am Ende durch eine Jury ermittelt wurden, hab ich es versucht. Die Wildcard war dann für mich die letzte Bestätigung, das ganze mal ernsthaft zu versuchen.

 

Du bist ja nicht nur auf dem Gebiet der Dark Fantasy unterwegs. Magst du uns verraten, welche Genres du sonst noch schreibst und wie die Titel heißen?

Was ist, wenn ich nun Nein sage? Aber Scherz beiseite. Da wäre ein Science-Fiction Geschichte, die ich aktuell „Alastor“ nenne. Wobei ich den SF Teil noch als gemäßigt ansehe. Dann überarbeite ich „Nebularion“, welches eindeutig High-Fantasy ist. Das sind so die aktuellen Projekte, an denen ich auch wirklich arbeite. Ideen sind viele da, ich möchte gern einen Thriller schreiben, hier plane ich bereits etwas, für einen historischen Roman habe ich Ideen gesammelt und da wäre noch eine Steampunk Idee. Aber ich musste lernen, nicht zu viel auf einmal zu machen.

 

Schwere Frage: Aber was reizt dich an einer Geschichte? Die Idee? Die Welt? Die Figuren? Der Plot? Wann greifst du zur Tastatur und beginnst zu tippen, weil du die Geschichte unbedingt aufschreiben musst? Was muss eine Geschichte für dich haben?

Magisch wirkendes, türkis-schwarzes Cover mit 1 Mann und zwei FrauenEs beginnt stets mit einer Idee. Da muss ein Gefühl sein, aus dem alles keimt und wächst wie eine Pflanze. Die Idee kann aber auch die Welt sein. Dieser Funke muss da sein, dann fließt es. Die Welt baut sich vor mir auf, die Figuren, die Städte. Wenn dann der Plot steht, bin ich glücklich und freue mich in die Tasten zu hauen. Eine Geschichte braucht eine gewisse Logik, sie muss stimmig sein und ein sie muss ein Finale hervorbringen, das einem den Hut vom Kopf haut.

 

Wenn es dich in eine Geschichte verschlagen würde: In welchem Buch würdest du gerne landen? Und in welche Welt würdest du auf keinen Fall reisen wollen? Und warum?

Jeder, der mich kennt wird es ohnehin wissen. Ich glaube, dass ich sehr gern im richtigen Zeitalter in Mittelerde landen wollte. Vielleicht nicht direkt zur Zeit des Ringkrieges. Vielleicht im vierten Zeitalter, oder früher, als Moria noch von den Zwergen beherrscht wurde. Gern hätte ich auch Dol Amroth oder Tharbad besucht und natürlich Minas Tirith. Ich gerade ins Schwärmen, verzeih.

Die Frage, wohin auf keinen Fall, ist nicht so leicht. Im Grunde gibt es in jedem Buch, in jeder Welt, etwas, was mir zusagt. Aber so würde ich wohl die Welt von Star Trek wählen. Das ist nicht meines. Dieses pseudoreale und dann gefällt mir auch die soziale Struktur da nicht.

 

Stell dir vor, du würdest dich für einen Tag in einen Elfen verwandeln: Wie würdest du reagieren?

Selbstmord begehen? In Depression verfallen oder den gesamten Tag heulen. Ich tue mich schwer, mich als Elf vorzustellen. Vielleicht würde ich eine Mottoparty organisieren. „ZwergenParty“ oder so. Den Tag dann damit verbringen Bier und Fleisch zu besorgen oder künstliche Bärte zu basteln. Das könnte lustig werden, wenn ich es mir so recht überlege.

 

Ich weiß, du schreibst gerne bei Musik … Könntest du dir vorstellen, auch ohne Musik zu schreiben? Oder gehört Musik zu deinen Schreibritualen, die du unbedingt brauchst?

Es fällt mir deutlich leichter mit Musik, auch wenn ich auch ohne schreiben kann. Musik ist Emotion und die richtige Gefühle wecken Bilder, die ich nur noch beschreiben muss.

 

Gibt es ein Genre oder ein Thema, das du noch nicht geschrieben hast, das dich aber sehr reizen würde? Falls ja, was ist das?

Viel zu viele. Das Thema Vampir und Werwölfe ist mir durch „Twilight“ in eine falsche Richtung abgedriftet, das wäre ein Thema, was mich reizt. Und dann auch ganz ehrlich … etwas Erotik. Da mit Grenzen zu spielen würde mich ebenfalls sehr reizen.

 

Kannst du uns verraten, woran du aktuell schreibst und worauf wir uns als Nächstes aus deiner Feder freuen dürfen? 

Teilweise kann ich das. Ich schreibe bereits am nächsten Wanderer. „Der Schwarze Tempel“ wächst beinahe täglich und ich freue mich schon auf die Reaktionen. „Alastor“ und „Nebularion“ sind in der Überarbeitung und ein Projekt ist tatsächlich geheim.

 

Vielen Dank, Dominique, für deine interessanten Antworten und dass du für das Interview Zeit hattest. 🙂

Ich hoffe, euch hat mein Interview mit Dominique Stalder Spaß gemacht. Falls ihr noch mehr über ihn und seine Romane erfahren wollt, dann schaut doch mal auf seiner Website oder auf seiner Facebook-Seite vorbei.

Falls ihr mehr über die Reihe „Der Wanderer“ erfahren wollt, dann schnuppert doch mal in meine Rezensionen zu „Die Schamanin“ und „Die Schwarzen Klippen“ rein. 🙂

Fantasy-Neuheiten im Januar 2017

Es ist wieder Stöberzeit! 😀

Ich habe mich gerade mal durch die Fantasy-Neuerscheinungen des Monats geklickt und habe wieder ein paar tolle Bücher rausgesucht, die ich unbedingt haben will.

Passend zur Jahreszeit wird es diesen Monat etwas düster. 😉

Die Fantasy-Neuheiten im Januar 2017:

 

Buchcover mit weiß-metallisch leuchtender Panzerfaust„Weißes Gold – Die Schwertfeuer-Saga 2“ von Robert Corvus – Piper Verlag:

Jenseits von Blut und Klingen zählt nur der Glanz des Goldes.

Die Söldnerlegion Klingenrausch hat auf dem vergangenen Feldzug herbe Verluste erlitten. Mächtige Feinde im Rat von Eisen und Gold erschweren jedoch neue Rekrutierungen. Zudem ist der Mord an einem Offizier ungeklärt – gibt es Verräter in den eigenen Reihen? Die junge Kampfherrin Eivora verdächtigt eine Freundin, aber ihr fehlen Beweise. Diese will sie erlangen, indem sie sich mit zwei Bannern in den Dienst eines Rivalen stellt. Er könnte wissen, wer hinter dem Mord steckt – und er braucht dringend Beistand auf einer Wallfahrt, die ihn durch das Land entschlossener Feinde führt. Bald findet sich Eivora mit ihren Gefährten Fiafila-Ignuto und Gonter nicht nur inmitten von Rivalen und Verrätern wieder, sondern auch in einem Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

Das 2. Abenteuer von Eivora, Prinz Gonter und ihrer dämonischen Priesterin steht bevor. Juhu!

Nachdem mir der 1. Band „Rotes Gold“ schon gut gefallen hatte, möchte ich den Folgeband „Weißes Gold“ natürlich auch unbedingt lesen und habe mich auch schon brav wieder zur Leserunde mit dem Autor auf leserunden.de angemeldet, nachdem das bereits letztes Mal großen Spaß gemacht hatte.

Neben dem neuen Band und der Leserunde dürfen sich Robert Corvus-Fans aber auch über eine Novelle aus der gleichen Welt freuen. Denn auch das E-Book „Söldnergold“ erscheint diesen Monat. 🙂

 

Buchcover mit verschnörkelter Schrift und Illustrationen„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch“ von J.K. Rowling – Carlsen Verlag:

Der Magizoologe Newt Scamander will in New York nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch, nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts-Schulbuch, ist das Drehbuchdebüt von J.K. Rowling, Autorin der heiß geliebten und weltweit erfolgreichen Harry-Potter-Serie. Dieses Abenteuer, mit seinen außergewöhnlichen Figuren und magischen Geschöpfen, sprüht vor Ideen und ist große Erzählkunst, die ihresgleichen sucht. Es ist für alle Filmliebhaber und Leser ein absolutes Muss – für eingeschworene Fans wie für jeden Muggel, der die Magische Welt zum ersten Mal betritt.

Der Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind startete im November 2016 in den Kinos.

Ich muss gestehen, ich schwanke gerade noch. Einerseits will ich das Buch unbedingt haben, weil mir der Film so gut gefallen hat, aber andererseits war ich von dem Theaterskript „Harry Potter und das verwunschene Kind“ enttäuscht und ich weiß nicht, ob mir die Drehbuch-Form zusagt. Aber andererseits ist das Drehbuch dieses Mal aus der Feder von J.K. Rowling selbst, das spricht also für den Kauf.

Wie seht ihr das? Soll ich es mir kaufen oder eher nicht?

 

Buchcover mit Mädchen mit weißen Haaren, die ihr ins Gesicht geweht sind„Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu – Loewe Verlag:

Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit gefangen ist.

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

X-Men meets Die rote Königin: Eingebettet in eine märchenhafte Welt, die an das Venedig der Renaissance erinnert, erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu die Geschichte von Adelina, einer sehr komplexen Heldin, die zunehmend von der rachgierigen Dunkelheit, die sie in sich trägt, übermannt wird. Ob ihre Liebe zu Prinz Enzo sie retten kann? Nach dem New York Times-Bestseller Legend der grandiose Auftakt zu einer neuen originellen und actionreichen Fantasy-Trilogie der Autorin.

„Die Gemeinschaft der Dolche“ ist der erste Band der Young Elites-Trilogie.

Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Buch. „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ liegt auch schon bei mir auf dem Neuheiten-Stapel und wartet darauf, endlich angefangen zu werden. Der Klappentext klingt spannend und bislang habe ich nur Gutes über das Buch gehört.

 

rotes Buchcover mit blutigem Schwert„Chroniken des Wahns – Blutwerk“ von Michael R. Fletcher – Bastei Lübbe Verlag:

In einer Welt, in der der Wahnsinn regiert, ist ein Leben nicht viel wert. Nicht einmal das eines Gottes …

In der Welt der Wahnwirker gibt es nur eine unumstößliche Wahrheit: Glaube ist Macht. Glaubt man nur fest genug an etwas, so wird es zur Realität. Und deshalb sind es die Wahnwirker, die hier die meiste Macht auf sich vereinen: Geisteskranke, deren Wahnvorstellungen so mächtig sind, dass sie wahr werden. Soziopathen, die so überzeugt von der eigenen Überlegenheit sind, dass ihr Umfeld ihnen dienen muss. Schizophrene, die sich in mehrere Körper aufspalten. Pyromanen, die mit nur einem Gedanken Feuer legen können. Männer und Frauen, die jederzeit kurz davorstehen, sich in ihrem Wahnsinn zu verlieren – und ihre Umgebung mit in den Abgrund zu reißen.

In dieser Welt kämpfen drei Fraktionen um das Leben eines Jungen: Ein Tyrann, der sich in ihm einen eigenen Gott erschaffen will, um selbst allmächtig zu werden. Ein Trupp Vagabunden, der diesen jungen Gott entführen will, um ein wahrhaft göttliches Lösegeld zu erpressen. Und ein Versklaver, der ihn benutzen will, um seine unbändige Gier nach Liebe zu stillen.

Es beginnt eine grausame Jagd, die am Ende nur Verlierer kennt – denn die Chroniken des Wahns werden mit Blut geschrieben.

Von diesem Buch hatte mir eine Freundin begeistert erzählt und die Idee klingt wirklich creepy, aber genial, sodass es sofort auf meinen Wunschzettel gewandert ist. Für Dark Fantasy bin ich ja auch immer zu haben. 🙂

 

Das war meine Auswahl der Fantasy-Neuheiten im Januar 2017. Welche Titel stehen denn auf eurem Wunschzettel diesen Monat ganz oben?

Bücher-Rückblick: Neu im Dezember 2016

Der halbe Januar ist schon rum und ich habe es immer noch nicht geschafft, meinen Bücher-Rückblick für Dezember zu erstellen. Dabei ist das eigentlich eine Tradition, die ich extra eingeführt habe, um nicht den Überblick über meine gelesenen und neu bei mir eingezogenen Bücher sowie die gelesenen Romane und geschriebenen Rezensionen zu verlieren. Dieser gute Vorsatz aus dem letzten Jahr darf natürlich auch 2017 nicht schleifen gelassen werden.

Daher war ich mal brav und habe mich endlich drangesetzt. 🙂

Neu im Dezember 2016 waren natürlich nicht nur tolle Weihnachtsgeschenke, sondern auch ein Leserunden-Buch, ein Rezensionsexemplar und zwei weitere Buchkäufe. Gelesen habe ich im Dezember auch wieder mehr als im Vormonat, nämlich 4 Romane, von denen mich zwei überzeugen konnten und zwei nicht ganz so gut gefallen haben. Dennoch ist mein SUB auch im Dezember wieder gestiegen, da ich nicht so sehr zum Lesen gekommen bin wie geplant.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Fantasyhelden in einem Wald vor rötlichem Lichtschein1.) „Die Geheimnisse der Alaburg – Die Farbseher Saga 1“ von Greg Walters:

Ich muss gestehen, auf dieses Buch bin ich schon sehr gespannt. Ich habe es 2016 immer wieder in Buchgruppen gesehen, hatte aber immer so viel anderes zu lesen, dass ich dann doch nur wieder drum herumgeschlichen.

Als jedoch dann im Dezember der E-Book-Deal zu „Die Geheimnisse der Alaburg“ kam, musste ich zuschlagen.

Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dem Reihenauftakt erwartet.

 

Buchcover zu "Knochenkob" mit nächtlicher Landschaft und Totenschädel2.) „Knochenjob!“ von Sarah Adler:

Ein weiteres Buch, das ich im Dezember gekauft, aber noch nicht geschafft habe zu lesen, ist „Knochenjob!“ von Sarah Adler aus dem Drachenmond Verlag.

Der Klappentext und die Hauptfigur klangen so herrlich skurril und ein bisschen musste ich an die „Gevatter Tod“-Reihe von Terry Pratchett denken.

Eigentlich hatte ich den Roman schon längst gelesen haben wollen, doch über die Feiertage hatte ich dann doch weniger Lesezeit als ich eigentlich dachte. Aber bald! *sehnsüchtig zum E-Book-Reader rüberschiel*

 

3.) „Irrlichtfeuer“ von Julia Lange:

Ich hatte das Glück, dass ich dieses Buch für eine Leserunde, die aktuell stattfindet, gewonnen habe. Der Roman ist ja bereits im September erschienen und so stand er bereits eine Weile auf meinem Wunschzettel, als die Leserunde den perfekten Anlass bot. 🙂

„Irrlichtfeuer“ erinnert an einen historischen Fantasyroman, spielt aber in einem erfundenen Stadtstaat, der kurz vor dem gesellschaftlichen Umbruch steht und in dem es Irrlichtmagie gibt.

Da wir ja in der Leserunde gemeinsam nur abschnittsweise lesen, habe ich das Buch noch nicht durch, aber ich denke, die Rezension folgt dann in den nächsten Tagen.

 

Buchcover mit Flammengesicht und Schwertern4.) „Das flammende Phantom – Lockwood & Co. 4“ von Jonathan Stroud:

Eins von meinen Weihnachtsgeschenken war dieses tolle Buch, „Das Flammende Phantom“. Ich liebe ja die „Lockwood & Co.“-Reihe von Jonathan Stroud.

Ein Geisterjäger-Roman in einem alternativen England der heutigen Zeit, in dem die Hauptrolle Jugendliche von der kleinen Londoner Agentur Lockwood spielen. Ich mag nicht nur die Helden und die Erzählerin Lucy sehr gerne, sondern auch die Atmosphäre, die vielen Ideen und Abenteuer, die Rätsel, die aufgedeckt werden müssen und die zu einem übergreifenden Puzzle gehören, das Lucy, Lockwood und George langsam aufdecken.

Ich bin schon sehr gespannt, wohin die Reihe uns führt. Nicht nur für Jugendliche sehr empfehlenswert!

 

Buchcover aus hohen antiken Spiegeln5.) „Was die Spiegel wissen“ von Maggie Stiefvater:

Ein weiteres Geschenk zu Weihnachten war dieses coole Buch. Ich mochte den ersten Band wirklich sehr, der zweite liegt auch schon eine Weile bei mir zuhause und dies ist der 3. Band der 4-bändigen Reihe um Blue und die Raven Boys.

Ja, es ist Mystery und das Genre mag ich normalerweise nicht, aber diese Reihe ist die Ausnahme. 🙂

Ich will unbedingt wissen, wie es mit Blue und Gansby weitergeht und ob es ihnen gelingt, die Geheimnisse rund um Henrietta aufzudecken.

 

goldenes Buchcover mit aufgeklapptem Buch, Segelschiff und Mädchen6.) „Ein Meer aus Tinte und Gold“ von Traci Chee:

Okay, ich gebe es zu: Auf dieses Buch bin ich wegen seines tollen Covers aufmerksam geworden. Das Gold und das tolle Buch-Motiv sind ein Eye-catcher.

Als ich jedoch dann gelesen habe, dass es um ein magisches Buch geht, musste ich diesen Roman unbedingt haben, denn magische Bücher sind ein Fantasy-Thema, von dem ich einfach nie genug bekommen kann. Und so wurde es das 3. Buch, das ich zu Weihnachten erhalten habe.

Genug Lesestoff für die nächsten Wochen habe ich jetzt auf jeden Fall. 😀

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover: Mädchen vor grünem Zimmer1.) „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie & Alyssa Sheinmel:

Ihr mögt Mystery, jugendliche Hauptfiguren, die etwas anders sind, und es nicht zu gruselig? Dann ist das Buch etwas für euch.

Ich bin leider kein Mystery-Fan und daher mit diesem Buch auch nicht richtig warm geworden. Da ich es aber bei einer Verlosungsaktion gewonnen hatte und nicht genau wusste, was mich erwartet, wollte ich es natürlich auch unbedingt lesen.

Es ist nicht schlecht. Empfohlen wird der Roman ab 14 Jahren und er eignet sich primär für jugendliche Leser/innen. Ich gehörte jedoch nicht zur Zielgruppe.

„Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ hat 3 Bücher von 5 von mir bekommen.

 

weiß-blaues Buchcover mit Mädchengesicht2.) „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“ von Jenifer Estep:

Endlich! Im Dezember hatte ich zum Glück wieder mehr Lesezeit, sodass ich nun auch dazu kam, das von mir langersehnte Finale der „Black Blade“-Trilogie zu lesen.

Und wie bei den ersten beiden Bänden bin ich ab der ersten Seite eingesogen in die Welt von Lila, Devon und den Familien von Cloudburst Falls und befinde mich gefühlt mittendrin im Geschehen.

Jennifer Esteps neuester Roman ist wie immer Programm: Urban Fantasy mit einer starken Heldin, mit der sich die Leserinnen identifizieren können, ungewöhnliche Magie, packende Kämpfe, niedliche und extrem gefährliche Monster, und natürlich gehört auch eine ordentliche Portion Romantik und Gefühle mit dazu.

Ich war etwas wehmütig, aber sehr zufrieden, als ich das Buch etwas über 300 Seiten später wieder zugeklappt habe. Von mir hat „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“  natürlich 5 Bücher bekommen. Ein würdiges Finale der Bestsellerreihe!

 

Buchcover mit Ketten, Stadt und Vögeln3.) „Die Magier Seiner Majestät“ von Zen Cho:

Ich muss gestehen, hier bin ich auf den irreführenden Klappentext echt reingefallen. Ich hatte einen historischen Fantasyroman erwartet – den habe ich auch bekommen – mit viel Romantik und Humor. Die beiden letzten Punkte waren allerdings in meinen Augen nicht vorhanden.

Wer also Romantasy oder humorvolle Fantasy sucht, dem würde ich von diesem Buch abraten. Unter dem Gesichtspunkt eines historischen Fantasyromans hat er mir aber recht gut gefallen. Hier findet sich weniger bekannte historische Ereignisse, dafür hat die Debütautorin jedoch wunderbar die Stimmung des viktorianischen Zeitalters eingefangen. Die Erzählweise ist anders, als wir es heutzutage vielleicht gewohnt sind, oberflächlich recht ruhig, dafür herrscht eine untergründige Spannung. Man muss sich also ein bisschen einlesen.

Meine Erwartungen haben die Lektüre leider etwas überschattet, sodass ich am Ende nur 3,5 Bücher für „Die Magier Seiner Majestät“ geben konnte.

 

junger Mann vor großer Uhr und Pforte im Nebel - Buchcover zu "Seelenstaub"4.) „Seelenstaub – Refugium 1“  von Susann Julieva:

Dieses Buch hatte ich als Rezensionsexemplar vom Cursed Verlag angeboten bekommen und es hatte mich sofort neugierig gemacht.

Es klang einfach mal nach etwas anderen, nicht nur wegen der homosexuellen Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren Poe und Remy. Die beiden sind beste Freunde und befinden sich auf der Flucht, als sich ihre Beziehung zueinander verändert.

Doch nicht nur die Liebesgeschichte hat mir gefallen, sondern auch das Fantasysetting fand ich sehr gelungen. „Seelenstaub – Refugium 1“ bietet ein ungewöhnliches Kabinett aus phantastischen Wesen wie Todesboten, Erinnyen (so was wie dunkle Engel) und Elementarwesen.

Mir hat der Roman gut gefallen und die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall auch lesen. 🙂

 

Wie war euer Lesemonat Dezember? Hattet ihr eher Flops oder könnt ihr eure gelesenen Bücher empfehlen?

Lesechallenges für 2017

2016 ist zwar noch nicht vorbei, aber nachdem große Social Reading Plattformen wie Goodreads vor ein paar Tagen schon Rückblicke zum Jahr 2016 in Büchern rumgeschickt haben, wird es langsam Zeit, sich Gedanken über das Lesejahr 2017 zu machen.

Goodreads Reading Challenge:

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Jahr bei der Reading Challenge von Goodreads mitgemacht. Das finde ich immer eine tolle Sache, da man bei dieser Challenge selbst bestimmen kann, wie viele Bücher man in einem Jahr lesen möchte. Vielleser können sich so ein höheres Ziel setzen als Wenigleser. Auch ist die Challenge jederzeit anpassbar und man kann auch prima noch später im Jahr einsteigen.

Da ich wusste, dass ich dieses Jahr wenig Zeit zum Lesen haben würde, hatte ich mir für meine Verhältnisse ein moderates Ziel gesetzt. 60 Bücher wollte ich 2016 schaffen, das sind etwas über ein Buch pro Woche. Das hat zum Glück auch geklappt.

2016 Reading Challenge von Goodreads geschafft

Ich war sogar recht früh schon fertig, nämlich im Oktober, was mich gefreut hat. Denn so war die verbleibende Lesezeit recht entspannt und inzwischen weist meine Goodreads Lesestatistik schon 67 gelesene Bücher auf, ein paar mehr werden es dieses Jahr dank der Feiertage wohl noch werden.

Wer sich dafür interessiert, was ich dieses Jahr alles gelesen habe – nicht nur Fantasy, daher habe ich nicht alle Romane auch auf meinem Blog vorgestellt – kann ja mal in meine Lesestatistik reinschauen: https://www.goodreads.com/user/year_in_books/2016/6298728

Ich fand es ganz interessant, dass hier nicht nur die gelesenen Seiten zusammengezählt und das Buch mit den wenigsten und den meisten Seiten hervorgehoben wurden, sondern man auch noch ein paar zusätzliche interessante Infos erhält.

Für die Lesechallenges für 2017 habe ich mich daher vorgenommen, wieder bei der Goodreads Reading Challenge mitzumachen, auch wenn es wohl bei meinem bescheidenen Ziel von 60 Büchern nächstes Jahr bleiben wird.

Lovelybooks Challenges:

Das wird was Neues für mich sein, denn obwohl ich schon seit einiger Zeit bei Lovelybooks rezensiere und an Leserunden teilnehme, habe ich doch noch nie bei einer Challenge mitgemacht.

Das soll sich 2017 ändern. 🙂

Dank einer Nutzerin, buchraettin, mit der ich mich hin und wieder austausche, habe ich nämlich beschlossenen an zwei Lovelybooks Challenges teilzunehmen, die sie organisiert, nämlich an der Jugendbuchchallenge und an der Sci-Fi und Fantasy Challenge. Beides sind Richtungen, die ich sowieso sehr gerne lese, sodass ich vermutlich – hoffentlich – keine Probleme haben werde, die neuen Challenges zu meistern.

Besonders reizt mich an diesen Challenges, dass man Bücher zu bestimmten Themen bzw. Aufgaben lesen muss, damit man beim Lesen seine Komfortzone verlässt und neue Buchschätze entdeckt. Da bin ich schon sehr gespannt drauf, denn aus dem Genre Science Fiction habe ich schon länger nichts mehr gelesen und auch andere Themen wie zum Beispiel ein Sachbuch im Bereich Jugendbuch sind eine Herausforderung für mich.

Da bei beiden Challenges jeweils 10 Bücher gelesen werden sollen, bin ich zuversichtlich, dass das alles 2017 gut machbar ist. Aber lassen wir uns überraschen, wie mein Lesejahr dann tatsächlich aussehen wird.

Und was sind eure Lesechallenges für 2017?

Fantasy-Neuheiten im Dezember 2016

Weihnachten kommt mit Riesenschritten näher und ich muss mich zurzeit echt bremsen mit dem Bücherstöbern, denn eigentlich habe ich Kaufverbot bis nach den Feiertagen. 🙁

Aber auf meinen Neuerscheinungspost wollte ich trotzdem nicht verzichten und Gucken ist natürlich immer noch erlaubt. 🙂

Und auch diesen Monat habe ich wieder tolle neue Fantasyromane gefunden, die direkt auf meinen Wunschzettel gewandert sind oder die in einer Neuauflage erscheinen (und die ich daher schon habe). Diese Fantasy-Neuheiten im Dezember 2016 kann ich euch wärmstens ans Herz legen:

 

oranges Buchcover zu "Träume aus Feiuer"„Träume aus Feuer – Sternenbrunnen 1“ von Maja Winter – Bastei Lübbe Verlag:

Das Großkönigreich Le-Wajun wird vom gottgleichen Sonnenpaar regiert. Großkönig Tizarun und Großkönigin Tenira sind allseits beliebt, doch heimlich ergeht ein perfider Auftrag an die Gilde der Wüstendämonen: Die gefürchteten Assassinen sollen für Großkönig Tizaruns Tod sorgen.

Die Auftraggeber des Anschlags ahnen nicht, dass sich längst einer der Wüstendämonen am Hof von Le-Wajun eingeschlichen: Karim, getarnt als Knappe eines Fürsten. Für ihn ist der Auftrag sehr persönlich, denn er weiß von einem dunklen Geheimnis in der Vergangenheit des Großkönigs. Die Zeit der Rache ist gekommen!

Das Thema Wüste scheint in der High Fantasy gerade „in“ zu sein. Mich reizt es jedenfalls auch sehr, denn „Träume aus Feuer“, der 1. Band der neuen Fantasyreihe von Maja Winter klingt sehr spannend. Was es wohl mit den Wüstendämonen auf sich hat?

 

Buchcover mit moderner Kämpferin in der Nacht„Gefährtin der Dunkelheit – Mercy Thompson 8“ von Patricia Briggs – Heyne Verlag:

Als Christy, die Exfrau ihres Gefährten Adam, plötzlich in ihrem Leben auftaucht, schrillen bei Mercy sämtliche Alarmglocken – und das zu Recht, denn Christy führt nichts Gutes im Schilde: Sie will Adam zurück und ist sogar bereit, Mercys eigenes Rudel gegen sie aufzustacheln. Doch eine Mercy Thompson gibt niemals kampflos auf – schon gar nicht in der Liebe! Noch ahnt Mercy nicht, dass Christy ihr geringstes Problem ist: Ihr droht weitaus größere Gefahr von einem Gegner, der die ganze Welt zerstören kann …

Ich muss gestehen, ich bin aktuell etwas raus aus der „Mercy Thompson“-Reihe. Meine letztes gelesenes Buch war Band 5 oder 6, glaube ich, aber nun bin ich durch Zufall über den neuen Roman gestolpert und habe Lust, wieder in die Reihe einzusteigen. Obwohl ich vorher natürlich die anderen noch einmal lesen sollte. 😉

 

Graues Buchcover mit orange-weißer Schrift„Du bist noch nicht tot – Serienkiller 4“ von Dan Wells – Piper Verlag:

John hadert mit seinem Schicksal, immer wieder zum Killer zu werden. Ein normales Leben führen? Fehlanzeige. Sich in ein Mädchen verlieben? Gar nicht dran zu denken. Und die Dämonen, die nur John sehen kann, holen zu einem neuen Schlag gegen die Menschen aus. Als ein grausamer Killer die Stadt heimsucht und anfängt, John geheimnisvolle Nachrichten zu hinterlassen, beginnt ein verhängnisvolles Spiel. Denn die Anziehungskraft des Bösen ist zu stark. Und je mehr er über seinen mächtigen Gegner erfährt, desto unsicherer wird John, auf welcher Seite er steht …

Nun kommt der 4. Band der „Serienkiller“-Reihe von Dan Wells als Taschenbuch raus und erinnert mich daran, dass das Paperback schon länger auf meinem SUB liegt. Und dabei finde ich die Reihe einfach genial. Eine tolle Idee und ein Fantasythriller, der es in sich hat. Ich weiß jetzt schon, dass „Du bist noch nicht tot“ wieder ein großartiges Lesevergnügen sein wird.

 

Mystisches Buchcover mit junger Frau und Vogel„Die Eule von Askir – Das Geheimnis von Askir 6“ von Richard Schwartz – Piper Verlag:

Der Bestseller erstmals in der Langfassung!

Endlich liegt die Saga um »Die Eule von Askir« in der ursprünglichen Fassung vor, wie der Autor sie erdacht hatte. In der umfassenden und ungekürzten Form können alle Richard-Schwartz-Fans das Abenteuer ganz neu erleben: Am Hafen der altehrwürdigen Stadt Askir wird ein bestialisch zugerichteter Toter gefunden. Es ist der Botschaftsdiener Jenks, der in diesem zwielichtigen Viertel eigentlich nichts zu suchen hatte. Stabsleutnant Santer wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina. Diese hat die Gabe, die Vergangenheit vor ihren Augen neu erstehen zu lassen. Doch was Desina in der Nacht des Mordes erblickt, bedeutet für ganz Askir eine unberechenbare Bedrohung. Denn der Feind beherrscht schwarze Magie, gegen die alle Mittel Desinas machtlos sind.

Ich bin Richard Schwartz-Fan der ersten Stunde und es ist logisch, dass ich „Die Eule von Askir“ schon lange gelesen habe. Nun jedoch kommt das Buch in einer ungekürzten Fassung raus UND ICH MUSS ES HABEN!

Hmpf.  Buchkaufverbot ist echt Mist.

Welche Bücher stehen denn bei euch diesen Monat auf dem Wunschzettel?

Bücher-Rückblick: Neu im November 2016

Mein Bücher-Rückblick auf den November fällt dieses Mal zugegeben etwas mager aus. Da ich jedoch krank war und einiges an anderen Projekten hatte, blieb meine Lesezeit auf der Strecke. Auch konnte ich mich an manchen Tagen einfach nicht zum Lesen aufraffen.

Nur 2 Bücher habe ich im vergangenen Monat gelesen, sprich an 28 von 30 Tagen habe ich kein Buch aufgeschlagen. Das heißt nichts anderes als … Leseflaute.

Aber da ich mich beim Bücherkauf genauso zurückgehalten habe, ist mein SUB immerhin nur um ein Buch gewachsen.

Was alles neu im November 2016 war, welche Bücher bei mir einziehen durften und wie mir die gelesen gefallen haben, verrate ich euch im Folgenden in meinem Bücherrückblick.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

weiß-blaues Buchcover mit Mädchengesicht1.) „Black Blade – Die helle Flamme der Magie“ von Jennifer Estep:

Darauf hatte ich lange gewartet – und es mir dann erst im November gekauft. Irgendwie hatte sich meine Leseunlust wohl schon im Oktober angekündigt, denn noch nicht einmal dieses Buch schaffte es, mich zu mehr Leseeifer zu animieren.

Dennoch bin ich mega gespannt auf das Finale der Urban Fantasy-Reihe „Black Blade“ von Bestsellerautorin Jennifer Estep und für Dezember steht es definitiv ganz weit oben auf meiner Leseliste, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Lila und ihrem Schützling und Freund Devon weitergeht und ob sie es schaffen, ihren fiesen Erzfeind Victor Draconi aufzuhalten.

 

Buchcoover: Monster, Mann mit Feuerhand und verängstigtes Mädchen in der Dunkelheit2.) „Der Wanderer – Die Schwarzen Klippen“ von Dominique Stalder:

Der offizielle 1. Band aus der Reihe „Der Wanderer“, nachdem „Die Schamanin“ als Prologband anzusehen ist, durfte im letzten Monat ebenfalls in mein Fantasyregal einziehen.

Da ich den deutschen Dark Fantasy-Autor ja persönlich kenne, hatte ich sogar das Glück ein signiertes Exemplar zu ergattern. Die Abenteuer des Manns ohne Gedächtnis gehen weiter und ich bin schon sehr gespannt, wohin ihn die Reise in „Die Schwarzen Klippen“ führt und welche Auswirkungen sein Kampf gegen Drakatia und die Verschleppung von seiner geliebten Myrael haben werden.

Wer düstere Fantasy mag, ist hier auf jeden Fall richtig.

 

Buchcover mit Ketten, Stadt und Vögeln3.) „Die Magier Seiner Majestät“ von Zen Cho:

Und noch ein neues Buch wanderte auf meinen SUB, aber diesen Roman werde ich bestimmt bald erlösen, denn der Klappentext klingt super und hat mich schon sehr neugierig auf das Buch gemacht.

Fantasy plus Humor und Romantik ist auf jeden Fall eine tolle Mischung, Magier plus England plus Feenland sind die zusätzlichen Zutaten, die Lesegenuss versprechen. Ich bin gespannt und werde anschließend berichten. 😀

Update: Hier geht es zu meiner Rezension von „Die Magier Seiner Majestät“.

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover des 8. Harry Potter-Bandes1.) „Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil 1 und 2 (Special Rehearsal Edition Skript“ von J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne:

Dass es dieses Buch schwer haben würde, meine hohen Erwartungen an einen „Harry Potter“-Band zu erfüllen, stand von vornherein fest. Immerhin gehören die ersten „Harry Potter“-Romane zu meinen Lieblingsbüchern, da liegt die Messlatte umso höher.

Dennoch bin ich ohne große Vorstellungen an das Buch herangegangen. Dass es sich um keinen Roman handelt, sondern um das Drehbuch zu einem Theaterstück war mir klar und spielte in meiner Bewertung keine große Rolle.

Leider schaffte die Geschichte es nicht, mich vollständig zu überzeugen. Man merkte beim Lesen schnell, dass man dieses Mal keinen „echten J.K. Rowling“ vor sich hatte: Die Umsetzung der bekannten Figuren 19 Jahre nach den Ereignisse passte für mich nicht, die Stimmung war eine andere und manche Szenen waren für mich einfach unpassend.

Insgesamt gab es sowohl Positives, als auch einiges Negatives, sodass ich am Ende nur 3 von 5 Büchern für „Harry Potter und das verwunschene Kind“ vergeben konnte. Schade.

 

rotes Buchcover mit einer Hexe, Feuer und einem Wald2.) „Fire Girl – Gefährliche Suche“ von Matt Ralphs:

Um einiges besser hat mir da schon das 2. Buch gefallen, dass ich im November gelesen habe.

Bei „Fire Girl – Gefährliche Suche“ handelt es sich um den ersten Band einer historischen Fantasy-Reihe für Leser ab 12 Jahren. Hauptfigur ist die 12-jährige Hazel, wie ihre Mutter eine Hexe.

Da die beiden jedoch in Zeiten von Hexenkrieg, Hexenjägern und Hexenverbrennungen leben, wohnen die beiden in einem abgelegenen Wald umgeben von einer magischen Hecke. Als dort ein Dämon einbricht und ihre Mutter entführt, muss die junge Feuerhexe sich allein in einer ihr feindlichen Umgebung zurechtfinden und dabei auch noch lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Denn sie hat ausgerechnet zwei Hexenfinder gebeten, ihr bei ihrer Suche nach ihrer Mutter zu helfen …

Eine spannende Story, die jungen Leserinnen, die sich für Hexen und Geschichte interessieren, bestimmt gefallen wird. Von mir gab es dafür 4 von 5 Bücher.

 

Und das war es auch schon mit gelesenen Büchern in diesem Monat. Der November 2016 war echt ein richtiger Leseflauten-Monat. 🙁

Wie war denn euer Lesemonat?

Fantasy-Neuheiten im November 2016

Neuer Monat – neue Bücher! 😀

Ich freue mich jeden Monat, wenn ich die Übersicht über die Fantasy-Neuerscheinungen mache, denn das bedeutet, dass ich ausgiebig stöbere und viele tolle Schätze und neue phantastische Welten entdecke. Auch diesen Monat sind wieder einige großartige neue Bücher in meine Schatzkiste gewandert.

Zu den Fantasy-Neuheiten im November 2016, auf die ich mich an meisten freue, gehören ein Dark Fantasy-Roman, ein Geister-Roman, ein moderner Fantasythriller und ein humorvoll-romantisches Fantasybuch.  Der Herbst wird bunt! 😉

 

Buchcoover: Monster, Mann mit Feuerhand und verängstigtes Mädchen in der Dunkelheit„Der Wanderer – Die Schwarzen Klippen“ von Dominique Stalder – SadWolf Verlag:

Verfolgt von den Dämonen seines Fluches hat der Wanderer die Grauberge überquert und sieht sich unmittelbar neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Er rettet das Mädchen Maela vor der sicheren Schändung durch vier schwarze Reiter, die er schon bei der Schamanin Drakatia traf und in denen er die Chance sieht, einen Weg in die Unterwelt zu finden.

Welches Geheimnis umgibt Maela? Schafft es der Wanderer, dem Dorf zu helfen und die Schwarzen Klippen von den Söldnern zu befreien? Und wer ist der dunkle Dämonenreiter, vor dem sogar Drakatia Respekt hatte?

Der Wanderer muss all seine Kraft aufwenden, um jene zu schützen, die er liebt.

Dark Fantasy-Fans und Leser, die den Prolog „Der Wanderer – Die Schamanin“ schon kennen, dürfen sich freuen, denn Dominique Stalder setzt seine düstere Reihe nun mit dem 1. Band „Die Schwarzen Klippen“ fort. Wird der Mann ohne Gedächtnis nun endlich erfahren, wer er ist? Wir dürfen gespannt sein. 🙂

 

gelbes Buchcover mit großer Schrift und Ohr und rennendem Mädchen im Hintergrund„Nie mehr zurück“ von Vivian Vande Velde – ivi Verlag:

Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie …

Auf dieses Buch bin ich auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam geworden und ich hatte das Glück, dass ich es vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar bekommen habe. Ich liebe ja das Thema Zeitreisen und so musste ich den modernen Fantasythriller gleich verschlingen.

Mein Fazit: Tolle Idee, gut umgesetzt, nur etwas kurz. Mehr erfahrt ihr natürlich in meiner ausführlichen Rezension zu „Nie mehr zurück“.

 

Buchcover mit Ketten, Stadt und Vögeln„Die Magier Seiner Majestät“ von Zen Cho – Knaur Verlag:

Ein romantischer und humorvoller Fantasy-Roman der gefeierten Debüt-Autorin Zen Cho, der in einem alternativen England des 19. Jahrhunderts spielt, in dem Magie zum Alltag gehört.

Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter »Königlicher Magier« mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feen-Land, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, aber als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich: Das ist bestimmt ein tolles Buch. Moderne Fantasy und Magie, dazu eine Prise Humor – perfekt! Ich bin schon sehr gespannt auf „Die Magier Seiner Majestät“.

 

Buchcover mit Flammengesicht und Schwertern„Das Flammende Phantom – Lockwood & Co. 4“ von Jonathan Stroud – cbj Verlag:

Im vierten Abenteuer um die Geisterjägeragentur Lockwood & Co. bekommen Anthony Lockwood und George es mit einem besonders schrecklichen Verbrechen zu tun. Die Spur hinter dessen dunklem Geheimnis führt sie mitten ins Herz der Londoner Gesellschaft. Um diesen Fall zu klären, müssen sie alle Kräfte mobilisieren und so bitten sie die in Geisterdingen hochbegabte Lucy, als Beraterin in die Agentur zurückzukehren. Doch die Freunde ahnen nicht, wie sehr diese Nachforschungen sie selbst in ihren beruflichen und persönlichen Grundfesten erschüttern werden und dass sie damit Kräfte auf den Plan rufen, die selbst sie nicht mehr kontrollieren können …

Besonders auf diesen Roman habe ich mich lange gefreut. Endlich geht die „Lockwood & Co.“-Reihe weiter!

Update: Inzwischen habe ich „Das Flammende Phantom“ gelesen und bin wieder begeistert.

 

Und auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch diesen Monat?

Rückblick: Meine Frankfurter Buchmesse 2016

Auch in diesem Jahr stand ein Termin fest auf meinem Jahresplan: die Frankfurter Buchmesse.

Nachdem ich bereits letztes Jahr am Wochenende auf der Messe war, konnte ich dieses Jahr ein Presseticket ergattern, das mir kostenlosen Eintritt an allen Messetagen gewährte. Dementsprechend hatte ich freudig beschlossen, dass meine Frankfurter Buchmesse 2016 von Donnerstag bis Sonntag gehen sollte.

Gesagt, getan. Hotel und Bahntickets waren schnell gebucht und irgendwann machte ich mich an meinen Messeplan. Ich hatte das Glück, das ich nur wenige Termine als Autorin hatte, daher konnte ich recht frei entscheiden, was ich mir anschauen und wen ich treffen wollte.

 

Donnerstag:

Ich war morgens recht früh da und hatte bis mittags keine Termine, sodass ich die Gelegenheit beim Schopf ergriff und ausgiebig Halle 3,0, in der die meisten Publikumsverlage zu finden sind, erkundete.

Erste Anlaufstelle war natürlich der Piper Verlag, da ich mir unbedingt die Fantasy- und Science Fiction-Ecke ansehen und die Deko bewundern wollte.

Deko zum Buch "Plötzlich Banshee" am Piper Stand

Doch nicht nur die beiden großen Plakat-Wände waren wieder ein Hingucker, auch die tollen Bücher aus dem aktuellen Programm fesselten schnell meine Aufmerksamkeit.

Fantasy- und Science Fiction Bücher am Piper Messestand

Nachdem ich an der Kids Stage kurz einer Diskussionsrunde zum Thema Kinder- und Jugendliteratur mit Kirsten Boie gelauscht hatte, ging es weiter.

An diesem Tag habe ich mich nur in Halle 3.0 aufgehalten und konnte mir so einen guten Überblick über die Stände und die aktuellen (Fantasy-)Programme verschaffen. Beim Fantasy-Büchertisch von Random House schlug mein Herz natürlich sofort höher.

Fantasybücher aus der Verlagsgruppe Random House

Ein Besuch beim Carlsen Verlag war selbstverständlich genauso Pflicht. Hier hing nicht nur ein großes Plakat zum neuen „Harry Potter“-Roman, auch sonst war eine ganze Ecke nur für den berühmtesten Zauberer der Welt reserviert.

Harry Potetr-Bücher beim Carlsen Stand

Auch beim Loewe Verlag konnte ich einige tolle Schätze entdecken.

ein Stapel "Demon Road"-Bücher am Loewe Stand

Während meiner vier Messetage war ich recht häufig am Drachenmond Stand anzutreffen. Hier war eine kleine Ecke, wo man sich gut mit anderen Leuten verabreden, reden und viele Blogger und Autoren treffen konnte.

Abends habe ich dann zufällig auf dem Weg nach draußen den Fantasyautor Robert Corvus getroffen und habe natürlich gleich ein Foto mit ihm gemacht.

Fantasyautor Robert Corvus und ich
Fantasy- und Science Fiction-Autor Robert Corvus und ich

 

Freitag:

Die Frankfurter Buchmesse 2016 eignete sich wieder hervorragend dazu, Leute zu treffen, die ich bislang nur online kannte, oder Autoren und Blogger wiederzusehen, denen man zumeist nur auf der Buchmesse begegnet. Einer, dem ich häufiger über den Weg gelaufen bin, weil wir uns beide öfter am Drachenmond Stand aufgehalten haben, ist Drachenmond-Autor und Zeilenspringer Dirk Busch.

Dirk Busch und ich beim Drachenmond Stand
Dirk Busch und ich

Obwohl ich es mir vorgenommen hatte, zu einigen Drachenmond Signierstunden zu gehen, war es jedoch immer so voll am Stand, dass ich letzten Endes mich nicht angestellt habe, sondern die Gelegenheit stattdessen zum Reden und Fotos-Machen genutzt habe. So habe ich auch endlich mal wieder mit der lieben Lisa Rosenbecker und der sympathischen Marlena Anders gesprochen.

Lisa war zwischenzeitlich als Drache verkleidet unterwegs, wovon ich jedoch leider kein Foto habe. Bei der gemeinsame Signierstunde von Lisa und Marlena am Samstag herrschte ein großer Andrang.

Lisa Rosenbecker und Marlena Anders beim Signieren
Lisa Rosenbecker und Marlena Anders beim Signieren

Rückblick: Meine Frankfurter Buchmesse 2016 weiterlesen

Bücher-Rückblick: Neu im Oktober 2016

Dafür dass im Oktober Frankfurter Buchmesse war, habe ich mich im vergangenen Monat buchtechnisch echt zurückgehalten. Nur ein paar neue Bücher sind hinzugekommen. Auch was Lesezeit betrifft, war der Oktober eher sparsam. Nun ja, ich hoffe, dass das bald wieder besser wird. 🙂

Diese Bücher waren neu im Oktober 2016.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Buchcover mit Junge vor riesigem Hammer und Göttern im Hintergrund1.) „Magnus Chase and the Hammer of Thor“ von Rick Riordan:

Nachdem ich vor Kurzem den 1. „Magnus Chase“-Band auf Deutsch gelesen habe, musste ich den 2. Band unbedingt sofort haben, als er auf Englisch erschien. Warten fällt meinem Leserherz manchmal verdammt schwer.

Tja, nun sind ein paar Wochen vergangen und ich konnte leider immer noch nicht anfangen zu lesen. Erst hatten die Rezensionsexemplare Vorrang und nach der Buchmesse hatte ich eine kleine Leseflaute. Daher wartet Band 2 immer noch auf mich. Bald! Versprochen!

 

Buchcover zu "Magisterium 3"2.) „Der Schlüssel aus Bronze – Magisterium 3“ von Cassandra Clare & Holly Black:

Ein weiteres Buch, auf das ich sehnsüchtig gewartet habe und auch leider noch nicht anfangen konnte, ist der neueste „Magisterium“-Band. Nachdem mir Band 1 und 2 gut gefallen haben, bin ich gespannt, wie es mit Call und seinen Freunden weitergeht. Eine Theorie habe ich schon. Mal schauen, ob ich Recht behalte. 😉

 

gezeichnetes Buchcover mit Mädchen und Junge zu "Eldorin - Das verborgene Land"3.) „Eldorin – Das verborgene Land“ von Gaby Wohlrab:

Nachdem ich durch Zufall herausgefunden habe, dass die überaus sympathische Autorin Gaby Wohlrab gar nicht so weit von mir entfernt wohnt und wir seit einiger Zeit nun auch auf Facebook befreundet sind, habe ich die Chance ergriffen und mir von ihr ihren Fantasyroman „Eldorin – Das verborgene Land“ persönlich signieren lassen.

Das Buch hatte 2014 den Deutschen Phantastikpreis in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“ gewonnen, sodass ich mich schon sehr auf dieses Buch und tolle Lesestunden mit ihm freue. 🙂

 

Hörbuch von "Magnus Chase und das Schwert des Sommers"4.) „Magnus Chase und das Schwert des Sommers“ von Rick Riordan:

Ja, ihr werdet vielleicht verdutzt gucken, aber dieses Buch besitze ich 2x. Einmal als Hardcover und auf der Frankfurter Buchmesse ist nun auch noch das Hörbuch dazugekommen.  <3

Auch wenn ich die Geschichte schon kenne, bringt es sehr viel Spaß, dem Sprecher zu lauschen, wie er sie erzählt.

 

rotes Buchcover mit einer Hexe, Feuer und einem Wald5.) „Fire Girl – Gefährliche Suche“ von Matt Ralphs:

Nach der Buchmesse habe ich dann noch ein tolles Buchpaket vom Bloomoon Verlag bekommen, das ich bei einer Verlosung auf Lovelybooks gewonnen habe.

Eins der Bücher ist dieser coole Roman. Ich finde das Cover von „Fire Girl – Gefährliche Suche“ ja mega schön und der Klappentext klingt ebenfalls interessant. Da es sich um ein Überraschungspaket gehandelt hat, freue ich mich umso mehr darüber, was drin ist. Nun fehlt nur noch etwas Lesezeit, dann geht es endlich los mit diesem Gewinn.

 

Buchcover: Mädchen vor grünem Zimmer6.)  „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie mit Alyssa Sheinmel:

Dies ist das 2. tolle Buch aus dem Bloomoon-Überraschungspaket. Ehrlich gesagt, bin ich mir noch nicht sicher, ob es sich eher um einen Fantasy- oder um einen Mystery-Roman handelt.

Laut Klappentext soll es um Geister und Heimsuchungen gehen. Ich bin schon gespannt. 🙂

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover zu Somnia mit junger Frau, Brücke und Mond vor New York1.) „Somnia – Die Uralte Metropole 4“ von Christoph Marzi:

Anfang Oktober hatte ich zum Glück aber noch Lesezeit. Die habe ich genutzt, um die Urban Fantasy-Reihe „Die Uralte Metropole“ erneut zu verschlingen.

Für mich zählt die Reihe von Christoph Marzi bereits jetzt zu den Klassikern des Genres. Wer auf moderne Mythen, alte Sagen und Erzählungen in einer gelungenen Mischung steht, der sollte unbedingt mal reinschauen.

Für „Somnia“, den Ausflug in die Metropole Gotham, gab es von mir 4 Bücher.

 

Buchcover mit Stadtansicht von London2.) „London – Die Uralte Metropole 5“ von Christoph Marzi:

Nach „Somnia“ konnte ich dann endlich auch den 5. Band der Reihe lesen, der erst vor kurzem erschienen ist. Inzwischen war ich wieder ganz in der Welt der Uralten Metropole und ihrer Helden Emily Laing und Mortimer Wittgenstein drin, sodass ich sehr gespannt auf das neue Abenteuer war.

Die Idee, dass eine Stadt einfach so von der Landkarte und dem Gedächtnis fast aller Menschen verschwindet, fand ich einfach grandios. Der Romantitel ist wie immer schlicht ein Wort und die Rückkehr der Reihe zu Emily und Wittgenstein wird auch durch den Titelbeginn mit „L“ deutlich. Es war toll, nach all den Jahren (ein letztes Mal ?) nach London und in die Uralte Metropole zurückzukehren.  Mir hat auch der neueste Streich von Christoph Marzi erneut wieder gut gefallen.

Hier geht es zu meiner Rezension von „London“.

 

Blau-schwarzes Buchcover zu "Bluescreen"3.) „Bluescreen – Mirador 1“ von Dan Wells:

Die Buchmesse warf ihre Schatten voraus in Form von Rezensionsexemplaren. Da ich eine der heiß begehrten Einladungen für das Piper Bloggertreffen mit Dan Wells ergattern konnte, durfte ich seinen neuen Reihenauftakt „Bluescreen“ auch vorab lesen.

Es war ein wirklich tolles Event auf der Frankfurter Buchmesse, von dem ich immer noch schwärme und Dan Wells zu treffen, der überaus sympathisch ist, war einfach klasse. 😀

Wenn ihr meine Website länger verfolgt, werdet ihr euch wundern, denn der Roman fällt ein bisschen aus dem Rahmen der Titel, die ich sonst vorstelle, da er keine Fantasy, sondern Science Fiction ist. Mit dem technischen Aspekt tat ich mich am Anfang auch ein bisschen schwer. Wie mir das Buch insgesamt gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Rezension zu „Bluescreen“.

 

Buchcover: Spiegel, Rötkäppchen und dr Hipster-Wolf im Märchenwald4.) „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay:

Dies ist Nina MacKays 3. Roman und nachdem mir ihre beiden Vorgänger „Queen on Heels“ und „Plötzlich Banshee“ super gefallen haben, war ich auf ihr neuestes Buch, eine moderne Märchenadaption sehr gespannt.

Leider hatte ich dieses Mal jedoch ein paar Probleme mit den Figuren und dem Humor, der nicht meinen Geschmack getroffen hat. Schade, aber das kommt vor. Ob „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ möglicherweise was für euch ist, könnt ihr anhand meiner Rezi herausfinden.

 

gelbes Buchcover mit großer Schrift und Ohr und rennendem Mädchen im Hintergrund5.) „Nie mehr zurück“ von Vivian Vande Velde:

Auf der Heimfahrt von der Buchmesse habe ich dann dieses Buch angefangen. Es ist ein Rezensionsexemplar vom Piper Verlag, das sich in unser Goodiebag vom Bloggertreffen befunden hat.

Da ich das Thema Zeitreisen mag, war ich sehr gespannt auf den Roman und da das Büchlein nicht sehr dick ist und ich schnell in der Geschichte drin war, hatte ich es auch ratzfatz durch und wurde nicht enttäuscht.

Das Einzige, worüber man meckern könnte, ist, dass es wirklich etwas kurz ist. Aber die Handlung ist spannend, die Idee super und gut umgesetzt, sodass ich euch „Nie mehr zurück“, den ich mit 4 Büchern bewertet habe, wärmstens ans Herz legen kann.

 

Buchcover des 8. Harry Potter-Bandes6.) „Harry Potter und das verschwunschene Kind“ von J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne:

Auf der Buchmesse habe ich auch endlich mein persönliches Exemplar des 8. „Harry Potter“ bekommen, das mir meine liebe Freundin Nina von der Potternacht in Hamburg mitgebracht hatte, zu der ich krankheitsbedingt leider nicht fahren konnte. Danke, Nina! <3

Nach der Buchmesse hatte ich montags frei und habe den Tag gleich zum Lesen genutzt. Ich war ja neugierig, was die Skriptform und die Geschichte betrifft und ob es den Autoren gelingen würde, den Zauber entstehen zu lassen, den die ersten 7 Bände für mich haben.

Wenig überraschend fällt es mir schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen. Band 1-7 habe ich bis heute nicht rezensiert, obwohl sie meine Lieblingsbücher sind, und bei auch Band 8 schiebe ich die Rezi etwas vor mir her. Aber es soll eine Rezension geben. Mal schauen, wann ich die richtigen Worte finde. 😉

Update: Meine Rezension zu „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist jetzt online.

 

Das war mein Buchkauf- und Lesemonat Oktober. Was war bei euch neu im Oktober 2016? Hattet ihr Highlights, Flops oder überraschende Buchentdeckungen? Dann immer her damit!

Für Fantayfans: phantastische Buchtipps, Rezensionen und Autorenportraits