Bücher-Rückblick: Neu im Februar 2017

Was war neu im Februar 2017 büchertechnisch?

Ich habe es endlich geschafft, mehr Bücher zu lesen als zu kaufen! Yeah! Das Projekt SUB-Abbau ist endlich gestartet!

Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe im vergangenen Monat ganze 13 Bücher gelesen und nur 4 neue E-Books gekauft, womit mein SUB sogar um 9 Bücher geschrumpft ist. Das kann sich doch sehen lassen, oder?

Welche Bücher ich gekauft, welche ich gelesen habe und wie ich sie fand, verrate ich euch im Folgenden.

 

Neu in meinem Fantasyregal:

Buchcover mit Frau und Fuchs1.) „Die versunkene Stadt – Götterdämmerung 1“ von Katharina V. Haderer:

Kennt ihr das, wenn ihr einen Klappentext lest und sofort fasziniert seid? So ging es mir bei „Die versunkene Stadt“, dem 1. Band der „Götterdämmerung“-Trilogie.

Gefallene Götter, Magie, zwei interessante Heldinnen und das Gefühl, dass da ein großes Abenteuer darauf wartet, entdeckt zu werden. Hach! Am liebsten würde ich sofort anfangen zu lesen. 🙂

 

Buchcover mit Gebirgslandschaft mit nächtlich leuchtendem Sternenhimmel2.) „Quo: Die Dunkelheit hinter den Sternen“ von Anja Berger:

Nachdem ich diesen Monat „Catron: Die Melodie der Sterne“, den 1. Band der Reihe „Zwischen Licht und Dunkel“, gelesen habe, durfte Band 2 schon mal auf meinem Reader einziehen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit den Helden auf der Parallelwelt zur Erde weitergeht, was es mit dem Konflikt zwischen den Mächten Licht und Dunkel auf sich hat und ob Kira sich für Catron oder Quo – oder beide – entscheiden wird.

 

dunkelblaues Cover mit Frau mit Vogelkäfig3.) „Ein Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas:

Laura Labas‘ Romane begegnen mir in letzter Zeit immer häufiger online, doch bislang habe ich noch keinen gelesen, obwohl das Interesse definitiv schon länger da ist.

Als dann vor kurzem „Ein Käfig aus Rache und Blut“ günstig im Kindle-Deal zu haben war, habe ich daher sofort zugeschlagen und den Roman von meinem Wunschzettel „erlöst“. Was es mit der Jägerin Alison und den Dämonen auf sich hat, werde ich euch dann hoffentlich bald verraten können.

 

bläuliches Buchcover mit einer 7 zu "Exordium"4.) „Exordium – Deadly Sin Saga 1“ von Lana Rotaru:

Ich habe von Lana Rotaru ja bereits „Black: Das Herz der Panther“, den 1. Band ihrer „Black“-Trilogie gelesen, der mir gut gefallen hat, daher bin ich auf den Auftakt zu ihrer neuen Reihe sehr gespannt.

Es geht um Todsünden, Prüfungen, Himmel und Hölle, was nicht nur total spannend klingt, sondern sich auch super liest. In die Leseprobe zum Roman auf Wattpad habe ich bereits reingelesen und muss „Exordium – Deadly Sin Saga 1“ anschließend sofort kaufen.

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover mit den Umrissen eines jungen Mannes vor einem violetten Himmel1.) „Finleys Reise ins Ashul – Finley Freytag 2“ von Lillith Korn:

Auf dieses Buch hatte ich mir sehr gefreut, denn ich durfte Testleserin für die liebe Lillith Korn sein. Auch das 2. große Abenteuer des jugendlichen Helden Finley, der wie im 1. Band „Finleys Reise nach Andaria“ wieder über sich hinaus wachsen muss, um seine Aufgaben und eine gefährliche Reise zu schaffen, hat mir wieder super gefallen.

Nur meine Rezension ließ auf sich warten. *schäm*

Daher habe ich im Februar „Finleys Reise ins Ashul“ noch einmal gelesen. Wer gerne All Age High Fantasy mag und wissen will, ob es Finley, Mara und ihren Freunden gelingt, seine gefangenen Eltern aus einer düsteren Zwischenwelt zu befreien, der sollte den Roman unbedingt lesen. Von mir gab es wieder die volle Punktzahl. 🙂

Grünliches Buchcover mit silbernem, dämonischem Helm2.) „Söldnergold – Eine Novelle aus der Welt der Schwertfeuer-Saga“ von Robert Corvus:

Anfang Februar habe ich an der Leserunde zu „Weißes Gold“, dem 2. Band der „Schwertfeuer-Saga“, auf leserunden.de teilgenommen und habe im Rahmen dessen auch die Novelle, die zwischen Band 1 und 2 angesiedelt ist, gelesen.

Wer mal in die Welt der Söldner des Klingenrauschs und der Dämonen  hineinschnuppern will, der ist hier richtig. Die Novelle lässt sich gut ohne Vorkenntnisse lesen und hat mir gut gefallen.

Da meine Rezensionen aber immer sehr lang sind und ich nicht zu viel von „Söldnergold“ verraten wollte, habe ich ausnahmsweise auf eine Rezension verzichtet. Ich kann aber verraten, dass es von mir 4 Sterne gab. 😀

 

Buchcover mit großem Symbol und nächtlicher Landschaft3.) „Catron: Die Melodie der Sterne“ von Anja Berger:

Der Roman ist der 1. Band der Reihe „Zwischen Licht und Dunkel“. Hauptfigur ist die junge Musikerin Kira aus Düsseldorf, die es unverhofft in eine mittelalterliche Parallelwelt verschlägt, wo sie zur Retterin ausersehen ist.

Vorher jedoch hat Kira mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen wie waschen, reiten, sich mit den Einheimischen verständigen, etc., das fand ich gut, dass ihr nicht alles in den Schoss gefallen ist, nur weil sie die Auserwählte ist. Gut fand ich auch, dass die Geschichte ohne Liebesgeschichte auskam und dass Magie hier mit Musik verknüpft wird. Das ist eine schöne Idee.

Von mir gab es 4 von 5 Büchern für „Catron: Die Melodie der Sterne“ und der 2. Band der Reihe wartet schon auf meinem Reader. 🙂

 

Buchcover mit weiß-metallisch leuchtender Panzerfaust4.) „Weißes Gold – Die Schwertfeuer-Saga 2“ von Robert Corvus:

Die Leserunde zu „Weißes Gold“ mit Robert Corvus war ein Highlight im Februar, denn die Diskussionen bringen immer wahnsinnig viel Spaß und es ist toll, wenn ein Autor nicht nur Fragen beantwortet, die Hintergründe beleuchtet, sondern dabei auch noch humorvolle Kommentare schreibt, die einen immer wieder schmunzeln lassen. Wer mal eine Leserunde mitmachen möchte, ich kann Leserunden mir Robert Corvus sehr empfehlen.

Das Buch hat mir ebenfalls gut gefallen. Es ist von der Stimmung her anders als der 1. Band „Rotes Gold“, hat gefühlt weniger Gefechte, dafür aber wieder eine abwechslungsreiche Story mit einigen überraschenden Entwicklungen. Lustig fand ich nicht nur, dass eine Schar Söldner und Dämonenanhänger auf Pilgerfahrt zu den Schreinen der Götter gehen muss. Daneben gab es aber auch viele Szenen und Dialoge, die zum Nachdenken anregen, interessante Charaktere mit Idenfikationsfiguren für jeden Lesergeschmack und dämonische Magie und Intrigen. Von mir gab es 4 Bücher für „Weißes Gold“.

 

Buchcover zu "Knochenkob" mit nächtlicher Landschaft und Totenschädel5.) „Knochenjob!“ von Sarah Adler:

Ihr wollt einfach mal einen anderen Fantasyroman lesen, liebt skurrile Figuren und Humor? Dann kann ich euch „Knochenjob!“ von Sarah Adler empfehlen.

Der Roman hat mir richtig gut gefallen. Hauptfigur ist Tod – ja, in der Geschichte sind Tod, Leben, Krankheit, Glück, Karma und Zeit unsterbliche Angestellte eines riesigen Unternehmens. Dummerweise ist Tod irgendwann mit seinem Job nicht mehr zufrieden, da er nur dafür zuständig ist, den „Dreck wegzumachen“, und selbst keine Entscheidungsgewalt, dafür aber einen schlechten Ruf hat.

Die Erzählweise ist ein bisschen sprunghaft, da wir Tods Gedanken folgen und die Geschichte nicht linear erzählt wird. Dennoch hat mir das Ganze gut gefallen, sodass ich 5 von 5 Bücher für „Knochenjob!“ vergeben habe.

 

Mädchen auf gelb-orangem Waldweg6.) „Das Amulett der Elben“ von Silvia Krautz:

Fantasy fürJugendliche OHNE Liebesgeschichte? Gibt es. Unter anderem den Roman von Silvia Krautz.

In „Das Amulett der Elben“ geht es um Rache, Magie, das Erwachsen-Werden und die Frage, nach welchen Werten man leben möchte. Hauptfigur ist die 15-jährige Zauberschülerin Nalika, die sich an den Elben rächen will, die ihre Eltern ermordet haben, und dabei zum Spielball im Konflikt zwischen den Elben und ihrem Meister wird.

Da das Buch mehr für jugendliche Leser ist, wurde ich als erwachsene Leserin leider nicht ganz mit Nalika warm.

 

rosafarbenes Buchcover mit schwarzem Engel und Fledermäusen7.) „Himmelwärts“ von Rebecca Hohlbein:

Puh! Was soll ich euch zu diesem Buch erzählen?

Vorab: Ich habe es nicht rezensiert und werde es auch nicht mehr rezensieren. Denn das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Mein Flop des Monats.

Mit dem schwer verständlichen Schreibstil und den Figuren wurde ich gar nicht warm. Hinzu kam noch eine Handlung, bei der ich einen roten Faden vermisste und mich immer mehr fragte, was soll hier eigentlich erzählt werden und warum. Irgendwann habe ich nur überblättert und nicht weniger verstanden als vorher, was ein schlechtes Zeichen bei Büchern ist. Von mir gibt es nur 1 Stern für „Himmelwärts“.

 

rothaariges Mädchen und Junge vor Schloß8.) „Das Hexeninternat“ von Heiko Grießbach:

Leider hat mich dieses Buch ebenfalls nicht vom Hocker reißen können. Es ist ein Jugendbuch für Mädchen und der erste Teil einer Reihe. Von der Handlung her gab es keine Überraschungen, irgendwie war die Geschichte 0815: Ein Mädchen entdeckt, dass sie übernatürliche Fähigkeiten hat, eine Hexe ist, kommt auf eine Zauberschule und natürlich verliebt sie sich sofort und hat besondere Kräfte. Sorry, kenne ich alles schon. Das einzige Besondere ist, die Geschichte spielt in Deutschland in der heutigen Zeit, nicht in Amerika oder England.

Ich werde die Reihe jedenfalls nicht weiterverfolgen und das Buch auch nicht rezensieren, da ich es nicht empfehlen kann. Von mir hätte es nur 2 Sterne bekommen.

 

Interviews und Co.:

Was ist letzten Monat sonst noch passiert? Ich durfte ein Interview mit der sympathischen Kieler Phantastik-Autorin Sandra Florean führen, was mir richtig Spaß gemacht hat, nachdem ich im Januar ja meinen ersten Roman „Die Seelenspringerin – Abgründe“ von ihr gelesen habe und ihr so die Fragen stellen konnte, die mir unter den Nägeln brannten. Alle Fragen und Antworten: Interview mit Sandra Florean

Ich habe außerdem eine Rezension geschrieben und einen Blogartikel vorbereitet, die erst in ein paar Tagen online gehen werden. Letzten Monat hatte ich euch ja schon die Aktion #MutzurNische vorgestellt. Bei der neuen Aktion zum Nischenbuch „Phoenix – Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick mache ich nun auch mit und bin schon gespannt, wie der Beitrag bei euch ankommt. Zu lesen gibt es den Beitrag und die dazugehörige Rezension ab dem 5. März.

Außerdem habe ich noch drei Dystopien (wen’s interessiert: es waren jeweils die ersten Bände zu „Die Tribute von Panem“, „Maze Runner“ und „Die Bestimmung“) und einen Krimi gelesen, sodass ich sagen kann, dass der Februar mit insgesamt 13 gelesenen Büchern ein sehr erfolgreicher Lesemonat war und es endlich mit dem SUB-Abbau voranging.

Wie war euer Lesemonat?

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