Bücher-Rückblick: Neu im Mai 2017

Es ist mal wieder Zeit für den Monatsrückblick. Was war neu im Mai 2017?

Gelesen habe ich verhältnismäßig wenig im letzten Monat. Lediglich 4 neue Rezensionen sind im Mai auf meinem Blog erschienen. Bei der Buchauswahl hatte ich 3x ein glückliches Händchen, nur ein sehnsüchtig erwartetes Buch hat mich leider enttäuscht. Schade, aber das kommt vor.

Printbücher gekauft habe ich letzten Monat auch recht wenig. Ich versuche, mehr Bücher auszuleihen, damit meine Regale nicht in Kürze schon wieder aus allen Nähten platzen. Dafür habe ich aber ein paar E-Books gekauft. Und den SUB wieder erhöht. 🙁

Na ja, man kann nicht alles haben. 😉

 

Neu in meinem Fantasyregal:

grünliches Buchcover mit Drachen und Seelandschaft zu "Die Legende von Enyador"1.) „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin:

Ich muss gestehen, ich habe Mira Valentins früheren Romane nicht gelesen. Manchmal schafft man es einfach nicht, alle Bücher zu kaufen und zu lesen, die einen interessieren. Aber als es dann hieß, dass die Autorin einen High Fantasy-Roman herausbringt, musste ich natürlich zuschlagen.

Leider subbt das Buch aktuell noch – ich brauche mal wieder einen Leseurlaub -, aber ich bin schon sehr gespannt, denn Klappentext und Cover sind schon einmal sehr vielversprechend. Wenn ich „Die Legende von Enyador“ durch habe, werde ich natürlich wieder berichten.

 

Buchcover mit Jungen auf fliegendem Greifen2.) „The Dark Prophecy – The Trials of Apollo 2“ von Rick Riordan:

Rich Riordan ist für mich ein Must-Buy, seine Bücher muss ich einfach haben. Meine Sucht ist sogar so groß, dass ich inzwischen dazu übergegangen bin, sie mir auf Englisch zu kaufen, da ich es nicht abwarten kann, bis sie endlich auf Deutsch erscheinen.

Denn der erste Band von „Die Abenteuer des Apollo“ erscheint erst Ende August auf Deutsch und den hatte ich schon vor einem Jahr auf Englisch gelesen – noch mal ein Jahr warten auf die Fortsetzung geht einfach nicht.

Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. 🙂

 

rotschwarzes Buchcover mit jungem Bogenschützen3.) „Summoner: The Battlemage“ von Taran Matharu:

Noch ein Buch, bei dem ich nicht bis nächstes Jahr warten kann und es mir deshalb auf Englisch besorgt habe. Aktuell sorgen die ersten beiden Bände von Taran Matharus „Die Dämonenakademie“ für Begeisterung bei den deutschen Lesern und befreundeten Bloggerinnen. Mir erging es ähnlich, ich habe mich rasch in die Welt, die Hauptfigur und die Dämonen verliebt.

„Summoner“ ist bereits der dritte und wohl letzte Band der Reihe … aber es gibt trotzdem Nachschub in Form der Vorgeschichte, wie ich vor ein paar Tagen gesehen habe. Juhu!

 

junger Mann vor nächtlicher Stadtkulisse4.) „Blood & Ink – Ink Born 2“ von Holly Evans:

Band 1 der Reihe hatte ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen und da mich „Stolen Ink“ mit seiner Idee, dass Tattoos magisch sind und die tätowierten Tiere eine Persönlichkeit haben und die Haut ihres Trägers verlassen können, um Gestalt anzunehmen, mit seiner Originalität begeistert hat, war ich natürlich gespannt, ob Band 2 die kleinen Schwächen in der Umsetzung ausmerzen und mich vollends überzeugen kann.

Aktuell subbt der Roman leider noch, aber „Blood & Ink“ steht auf meiner Leseliste ganz weit oben.

 

blau-goldenes Buchcover zu "Sturmprinz"5.) „Sturmprinz“ von Gaby Wohlrab:

Neue Märchen versprechen uns die befreundeten Autorinnen Gaby Wohlrab und Isabell Schmitt-Egner. Keine Märchenadaptionen, sondern eigene Geschichten im traditionellen Märchengewand sollen es sein. Und ich muss gestehen, Märchenadaptionen reizen mich null, diese Idee jedoch hat für mich was.

Das erste Buch aus dieser Reihe ist nun erschienen, nämlich „Sturmprinz“ von Gaby Wohlrab. Leider hatte ich bislang noch keine Zeit, es zu lesen, denn die Geschichte reizt mich sehr. Außerdem kenne ich die Autorin persönlich, habe aber leider noch keines ihrer Bücher gelesen – das muss sich dringend ändern!

Im Roman geht es um eine Prinzessin und ein Monster, eventuell auch eine Liebesgeschichte? Der Klappentext lässt es zumindest erahnen. Ich bin schon sehr gespannt.

 

altertümlich gekleideter junger Mann vor magischem, blauem Stern6.) „Die Dämonenakademie – Wie alles begann“ von Taran Matharu:

Ende Mai entdeckt und prompt gekauft – eine E-Book only-Novelle mit der Vorgeschichte zur Trilogie „Die Dämonenakademie“.

Keine Frage, dass ich mir das sofort kaufen musste. Dieses Mal spielt zwar nicht Fletcher die Hauptrolle, sondern sein Lehrer Arcturus, aber da es in der selben Welt spielt, muss es einfach gut werden. 😉

„Die Dämonenakademie – Wie alles begann“ steht jedenfalls auf meiner Juni-Leseliste.

 

Gelesen und für gut befunden:

Buchcover mit drei abenteuerlich gekleidetenen Kindern vor einem Tor und einem Drachen1.) „Zutritt nur für echte Abenteurer! – Saint Lupin’s Academy 1 “ von Wade Albert White:

Dieses Buch stand auf meiner Wunschliste für Februar ganz weit oben. Und nach dem Umzug habe ich es mir endlich kaufen und es lesen können. Leider hat mich das Kinderbuch für Fantasy- und Abenteuerfans ab 10 Jahren dann nicht begeistern können.

Für mich las es sich wie ein Terry Pratchett-Roman, abstrus, voller skurriler Ideen zwar, aber mir gelang es leider nicht, ein Verständnis für die Welt und die Handlung zu entwickeln. Die Logik und Kausalitäten standen im ganzen Roman hinter den ungewöhnlichen Ideen zurück. Ich hatte zwar Fantasy in Verbindung mit Humor erwartet – der Klappentext versprach das ja sehr gut -, aber dennoch hatte ich mir etwas anderes unter dem Buch vorgestellt. Besonders die Mischung aus Magie und Technik hat mich interessiert, wurde aber nicht genauer erläutert, genauso wie die zahlreichen, willkürlichen Regeln, denen Anne und ihre Freunde bei ihrer Prophezeiungsmission unterliegen.

Schade, aber das war ganz eindeutig nicht mein Buch. Von mir gab es nur 3 von 5 Büchern für „Zutritt nur für echte Abenteurer!“.

 

düsteres Cover: junger Mann steht vor einem Schattenwesen2.) „Finleys Reise nach Delar – Finley Freytag 3“ von Lillith Korn:

Endlich kam ich dazu, den 3. und finalen Band der „Finley Freytag“-Reihe von der lieben Lillith Korn (erneut) zu lesen und zu rezensieren. Ich durfte ja schon die Rohfassung testlesen und hatte seit dem Erscheinen der finalen Fassung im März durch den Umzug warten müssen, bis ich es mir es als Print besorgen konnte.

Nun war es also endlich so weit und auch wenn ich die Geschichte im Grunde ja schon kannte, hat sie mich auch nach der zweiten Lektüre wieder gefesselt. Finley ist so ein sympathischer Charakter und die Autoren hat so ungewöhnliche Ideen, immer mit einem leichten Augenzwinkern, dass es einfach Spaß bringt, die All Age-Fantasyreihe zu lesen. Es ist schade, dass „Finleys Reise nach Delar“ der letzte Band ist, denn von mir gab es wieder die volle Punktzahl für den 3. Band.

 

Buchcover mit Wappen zu "Schatten über Elantel"3.) „Schatten über Elantel – Die Nebelgeborenen 5“ von Brandon Sanderson:

Ein weiteres Buch, das leider viel zu lange aufgeschoben wurde, war das Rezensionsexemplar vom neuesten Brandon Sanderson-Roman. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass Brandon Sanderson mein Lieblingsautor ist.

Ich genieße es, seine Romane zu lesen und in seine phantastischen Welten einzutauchen, andächtig über seine großartigen Ideen nachzudenken und zu staunen, doch dafür brauche ich Zeit und Muße. Brandon Sanderson ist kein Autor, den ich zwischendurch lesen kann oder möchte. Für seine Romane nehme ich mir einen Lesetag – und Ende Mai war es endlich so weit. Und was soll ich sagen: Auch mit „Schatten über Elantel“, dem neuesten Roman aus der Welt von „Kinder des Nebels“, hat er mich wieder begeistert. Von mir gab es 5 von 5 Büchern für diesen High Fantasy-Roman.

 

bräunliches Buchcover zu "Fehjan - Verbundene Seelen"4.) „Fehjan – Verbundene Seelen“ von Isabell Schmitt-Egner:

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch ganz sehnsüchtig erwartet, weil euch die Idee so sehr fasziniert? So erging es mir bei „Fehjan – Verbundene Seelen“, über das die Autorin in einer Buchgruppe auf Facebook so interessant erzählt hatte, dass ich es einfach haben musste.

Es sollte um Klischees in der Fantasyliteratur gehen, um einen Waisenjungen, einen Auserwählten und eine Prophezeiung und Isabell Schmitt-Egner wollte beweisen, dass man auch bekannte Fantasythemen noch interessant erzählen kann. Dies ist ihr wunderbar gelungen. Mir hat die Geschichte von Jaron, der für den Träger der Fehjan-Seele gehalten wird und eigentlich gar kein Auserwählter sein möchte, sehr gut gefallen.

Unterhaltsam, originell und für All Age-Leser geeignet.

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