Archiv der Kategorie: Rezensionen der Woche

Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Daddy“

Eine weitere Folge der Buchserie „Shadowcross“ ist diesen Monat erschienen und genauso fest zum Programm wie die Lektüre der neuesten Episode gehört bei mir auch das Schreiben der Kurzrezension.

„Daddy“ ist bereits die 4. Episode und wie sie mir gefallen hat, könnt ihr im Folgenden erfahren.

 

Inhalt:

Buchcover mit schwarzem Totenschädel, der den Finger an den Mund legtRiley hat seinen ersten Alleingang nach Shadowcross lebend überstanden, doch die Sorgen wegen der Doppelgänger und Menschenfresser aus der Parallelwelt sowie seiner Probleme in dieser Welt  lassen ihn nicht los. Mit seiner Mutter stimmt etwas nicht und sein Vater verhält sich merkwürdig.

Als dann auch noch sein bester Freund Zac endlich wissen will, was mit ihm los ist, muss Riley eine Entscheidung treffen: Soll er Zac in das Familiengeheimnis einweihen?

Meine Meinung:

„Daddy“ ist bereits die 4. Episode der Dark Fantasy-Buchreihe „Shadowcross“ von Lillith Korn. Da ich bereits die ersten 3 Episoden verschlungen hatte, musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Da es sich bei den Bänden um eine Serie mit Episoden von ca. 60 Seiten handelt, wobei je eine Folge pro Monat erscheint, werde ich mich zum Inhalt recht kurz fassen. Wie der Titel der Episode verrät, geht es in dieser Folge nicht nur um die Freundschaft von Zac und Riley und die Entscheidung, die Riley treffen muss, sondern auch um Rileys Dad. Wir Leser wissen ja bereits, dass etwas nicht stimmt, sodass ich gespannt war, wann auch Riley das erkennt.

Neben Riley und Zac, der dieses Mal eine größere und aktivere Rolle hat als in den vorherigen Episoden, spielt auch ihre Klassenkameradin Madison eine Rolle, bei der sich nach dem anfänglichen Schreck über das Gelingen des Zauberspruchs langsam Neugier ausbreitet. Und langsam werden auch die Erzählstränge der drei Protagonisten enger miteinander verwoben.

Insgesamt wieder eine sehr spannende Episode mit Ereignissen, auf die ich schon seit den letzten beiden Folgen gewartet hatte, und einem gelungenen Ende, bei dem ich am liebsten sofort weiterlesen würde.

 

„Shadowcross“ umfasst bislang folgende Episoden:

  1. „Das Vermächtnis“
  2. „Madisons Party“
  3. „Katzen“
  4. „Daddy“

Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Katzen“

Kennt ihr bereits die Dark Fantasy-Buchserie „Shadowcross“ von Lillith Korn? Diesen Monat erschien die 3. Episode der Serie, die ähnlich wie eine Fernsehserie aus kurzen, leicht verdaulichen Häppchen besteht und einen Spannungsbogen über mehrere Folgen aufbaut. Die erste Staffel der Serie besteht aus elf Episoden mit je 60 Seiten, die jeweils am 5. eines Monats erscheinen.

Heute möchte ich euch die 3. Episode „Katzen“ vorstellen – aufgrund der Kürze des Buchs wieder in Form einer Kurzrezi.

Inhalt:

dunkelrotes Cover mit fauchender schwarzer KatzeRiley musste feststellen, dass auch sein normales Leben nicht so normal ist, wie er gedacht hat. War das tatsächlich Hexerei, was seine Klassenkameradin Madison und ihre Freundin bei der Party betrieben haben?

Doch dann schickt ihn sein Vater für einen Auftrag zurück nach Shadowcross, wo tödliche Gefahren wie Menschenfresser und Doppelgänger auf ihn warten – und eine ungewöhnliche Katze.

Meine Meinung:

Nachdem wir in der 1. Episode den größten Teil in Shadowcross verbracht haben und die 2. Episode im Gegensatz dazu von Rileys Alltagsleben in dieser Welt geprägt war, habe ich mich sehr gefreut, dass in dieser Episode beide Welten eine Rolle gespielt haben. Die Mischung fand ich gelungen und durch das Ende von Episode 2 war von Beginn an Spannung da. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Rileys Vater David ist.

Durch die wechselnden Perspektiven bietet sich uns Lesern ein abwechslungsreiches Bild und wir haben den Figuren Wissen voraus. So erhalten wir nicht nur Einblick in Rileys Gedanken und Gefühle, der immer noch damit klar kommen, was er über die Parallelwelt Shadowcross und das Erbe seiner Familie, der Hunter, erfahren hat. Das Geheimnis belastet ihn.

Dazu kommen die Szenen aus Madisons Perspektive, die langsam erkennt, dass der Hokuspokus, den sie und ihre Freundin verübt haben, vielleicht doch keine simple Sinnestäuschung war und dass im Buch ihrer verstorbenen Großmutter doch echte Magie steckt.

Mein Highlight in dieser Episode war Rileys neuer Abstecher nach Shadowcross und seine Begegnung mit der Katze. Wer mich kennt, weiß, dass ich Katzen liebe, daher fand ich das schon ziemlich cool, aber die Katze aus dieser Episode ist zudem noch so ungewöhnlich, dass ich sofort gefesselt war. Doch es wäre keine Dark Fantasy-Reihe, wenn nicht auch ein wenig Gruselfaktor bei der Begegnung dabei gewesen wäre. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht verraten, lest am besten selbst.

Fazit: Nachdem ich mir in der 2. Episode ein bisschen übernatürliche Action gewünscht hätte, hat mir die 3. Episode mit seiner ausgewogenen Mischung aus „Normalität“ – wenn wir die Ereignisse in unser Welt mal so nennen wollen – und düsterem Shadowcross sehr gut gefallen und nicht nur die Katze war eine gute Idee, welche die Serie in eine neue und spannende Richtung geführt hat. Am Ende bleiben wieder Fragen offen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Episode, die am 5. September erscheint.

 

„Shadowcross“ umfasst bislang folgende Episoden:

  1. „Das Vermächtnis“
  2. „Madisons Party“
  3. „Katzen“
  4. „Daddy“

Kurzrezi: Taran Matharu „Die Dämonenakademie – Wie alles begann“

Es gibt mal wieder eine neue Rezension in Kurzform von mir. Ich habe dieses Format für mich entdeckt, wenn es ums Rezensieren von Kurzgeschichten und Novellen geht. Genau das Richtige also für „Die Dämonenakademie – Wie alles begann“, die kurze Vorgeschichte zur Trilogie.

 

Inhalt:

Der jugendliche Waisenjunge Arcturus versucht seinem unglücklichen Los als billige Arbeitskraft in einem Wirtshaus zu entkommen und entdeckt dabei durch Zufall, dass er die Gabe besitzt, Dämonen zu beschwören, die sonst nur den Erstgeborenen der Adelshäusern vorbehalten ist. Er und seine Dämonin Sacharissa kommen auf die Dämonenakademie – und machen sich mächtige Feinde.

 

Meine Meinung:

altertümlich gekleideter junger Mann vor magischem, blauem SternMit „Die Dämonenakademie“ hat Taran Matharu sich nicht nur in das Herz vieler seiner Wattpad-Leser geschrieben, sondern er konnte auch einen Verlag mit der Trilogie überzeugen und erobert nun die Leserherzen von Fantasyfans weltweit. Darunter auch meins. Zwei der Bände der Trilogie sind schon erschienen und um die Wartezeit auf den 3 Band zu verkürzen, der erst im Januar 2018 auf Deutsch erscheint, musste ich natürlich auch die Spin-off-Geschichte zu Fletchers Lehrer Arcturus lesen.

Vorab: Es handelt sich um eine Novelle. Die Geschichte ist nicht sehr lang. Leider habe ich festgestellt, dass ich nicht ganz so begeistert von „Wie alles begann“, der Vorgeschichte, war wie von den Romanen. Das liegt vermutlich daran, dass ich grundsätzlich eher lange Geschichte vorziehe, aber auch an einem ganz anderen Grund: Arcturus ist eben nicht Fletcher und sein Dämon, eine Canidin (Hundedämon) namens Sacharissa, ist nicht Ignatius. Das Gespann hat es gegen meine beiden erklärten Lieblinge aber auch verdammt schwer, zugegeben.

Insgesamt mochte ich die Geschichte dennoch. Für Fans der Trilogie ist sie ein schönes Extra und das nicht nur, um die Wartezeit zu überbrücken. Auch die Hintergründe der komplizierten Beziehungen der erwachsenen Figuren aus Fletchers Elterngeneration in der Trilogie werden hier beleuchtet.

Ist die Kurzgeschichte ein guter Einstieg in Welt von „Die Dämonenakademie“? Da bin ich nicht ganz so sicher. Ich kenne ja die ersten beiden Bände bereits, aber selbst ich musste mir noch mal ins Gedächtnis rufen, wer wer ist. Die Charaktere, die Welt der Dämonen – damit meine ich sowohl den Äther als auch die Akademie und die verschiedenen Dämonenarten – und die Magie können nur kurz angerissen werden. Daher würde ich empfehlen, mit der Trilogie zu starten und erst anschließend die Vorgeschichte zu lesen.

Und mehr möchte ich gar nicht zur Kurzgeschichte sagen, um nicht zu viel zu erzählen. Fans von „Die Dämonenakademie“, lest selbst!

Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Madisons Party“

Heute gibt es wieder eine neue Kurzrezension für euch. Da es sich bei „Shadowcross“ ja um eine Buchserie mit recht kurzen Episoden (50-60 Seiten) handelt, habe ich mich entschieden, dass ich die 2. Episode aus der Reihe „Madisons Party“ wieder nur als Kurzrezi vorstelle.

Falls ihr Episode 1 „Das Vermächtnis“ allerdings noch nicht gelesen haben solltet: Achtung, die Rezi enthält Spoiler, das lässt sich leider nicht vermeiden.

Inhalt:

Buchcover mit Mädchen vor düsterem, rotem HintergrundDer 17-jährige Riley Hunter musste schmerzhaft erfahren, dass unsere Welt düster ist und Monster durchaus existieren. In einer Parallelwelt zu unserer eigenen namens Shadowcross musste er sich Doppelgängern und Menschenfressern stellen und wurde von seinem Vater David in das Familiengeheimnis eingeweiht: Sie sind Monsterjäger und schließen die Risse zwischen den beiden Welten.

Zurück zu Hause muss Riley diese neue Erkenntnis erst einmal verkraften. Ihm gelingt es nicht, ohne Weiteres in seinen Alltag zurückzukehren, trotz der Bemühungen seines besten Freundes Zac und seiner Eltern, die ihn überreden, zur Party der beliebten Cheerleaderin Madison zu gehen. Doch es dauert nicht lange, bis Riley diese Entscheidung bereut …

Meine Meinung:

Nachdem mir die erste Folge „Das Vermächtnis“ super gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die zweite Folge von Lillith Korns neuer Dark Fantasy-Serie „Shadowcross“. Doch wer erwartet hat, dass die Handlung in derselben düsteren Stimmung fortfährt, der täuscht sich. Die zweite Episode liest sich anders als die erste.

In „Madisons Party“ steht Rileys Leben in der normalen Welt im Vordergrund und wir lernen zwei neue Charaktere kennen: Rileys besten Freund Zac, ein loyaler Freund und Spaßvogel aus schwierigen Familienverhältnissen, und Madison, eine gut aussehende Cheerleaderin aus reichem Elternhaus und eins der beliebtesten Mädchen der Schule. Zac ist in sie verschossen.

Der Kontrast zwischen den Ereignissen in Shadowcross in der 1. Folge und dem Alltag in Redwater in der 2. Folge ist eklatant. Riley hat mit normalen Teenagersorgen genauso zu kämpfen wie seinem unerwarteten Familienerbe und der Tatsache, dass seine Nanny Abby tot ist und es eine Parallelwelt gibt, in der es Monster gibt. Dadurch wirkt die Episode jedoch weniger spannend, auch wenn sie wichtig und notwendig ist, um die Figuren und die normale Welt einzuführen. Erst gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf und endet mit einem Cliffhanger, der Dramatik und Spannung für die 3. Episode verspricht, die am 5. August erscheinen wird.

Ich muss gestehen, ich hatte beim ersten Lesen auch mit den neuen Erzählperspektiven zu kämpfen. Dadurch dass die 1. Episode allein aus Rileys Sicht geschrieben ist, kommen die beiden neuen Erzähler überraschend – und zunächst einmal wollte ich keine neuen Erzähler, schließlich ist das gefühlt Rileys Geschichte. Hinzu kommt, dass ich mit Maddie oder Madison zunächst nicht so recht warm wurde, auch wenn mit ihr ein interessanter neuer Aspekt Einzug in die Geschichte hält: Magie.

Beim zweiten Lesen habe ich mich jedoch mit der Veränderung der Erzählweise angefreundet und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: Eine nicht ganz so spannende Episode wie der starke Auftakt, aber nichtsdestotrotz eine gelungene Fortsetzung der „Shadowcross“-Reihe mit einem fulminanten Ende, das den Lesern dem Erscheinungstermin der dritten Episode entgegenfiebern lässt.

 

„Shadowcross“ umfasst bislang folgende Episoden:

  1. „Das Vermächtnis“
  2. „Madisons Party“
  3. „Katzen“
  4. „Daddy“

Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Das Vermächtnis“

Normalerweise schreibe ich ja sehr ausführliche Rezensionen. Da ich jedoch beim Serienauftakt zur neuen Dark Fantasy-Reihe „Shadowcross“, der heute erschienen ist, nicht zu viel verraten möchte, habe ich beschlossen, dieses Mal nur eine Kurzrezension zu schreiben.

Warum mich die Geschichte so begeistern konnte? Lest selbst!

Inhalt:

Buchcover zur ersten Episode von ShadowcrossDas Leben des 17-jährigen Riley Hunter aus der kalifornischen Kleinstadt Redwater wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als er die Nanny und Haushälterin Abby tot in der Badewanne auffindet. Da er es nicht zuhause aushält, beschließt er nach Los Angeles zu fahren, wo seine Eltern arbeiten.

Doch stattdessen landet er in der Geisterstadt Shadowcross, die sich jedoch als nicht so verlassen herausstellt, wie anfänglich gedacht. Denn Shadowcross ist die Heimat von Monstern …

Meine Meinung:

Als ich vor einer Weile gehört habe, dass Lillith Korn an einer Buchreihe im Serienformat arbeitet, die in der Dark Fantasy angesiedelt ist, war ich sofort neugierig. Die Textschnipsel und der Klappentext klangen ebenfalls spannend, sodass ich die Geschichte unbedingt haben musste. Dabei bin ich als Lesertyp eigentlich nicht für Buchserien im Serienformat mit kurzen Episoden prädestiniert. Mein Motto lautet normalerweise: Je dicker das Buch, desto besser. Dennoch wollte ich der ersten Episode mit ihren gerade einmal 60 Seiten eine Chance geben.

Und die Geschichte hat mich trotz ihrer Kürze wirklich in den Bann gezogen. Riley ist ein sehr sympathischer Protagonist, in den sich sowohl jugendliche Leser als auch erwachsene Dark Fantasy-Fans gut hineinversetzen kann. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, sodass man sich als Leser fragen kann, wie man selbst reagiert hätte, wenn es ihn nach Shadowcross verschlagen hätte.

Es handelt sich um Dark Fantasy, sprich wer mit Blut, Tod, Monstern, Zombies, etc. nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von dieser Serie lassen. Auch wenn das Setting der Reihe – Shadowcross – düster ist, so wechseln sich Licht und Schatten im Roman gefühlt ab. Für die hellen Momente sorgt Riley, der ein ganz normaler Jugendlicher und keineswegs ein düsterer Charakter ist. Für eine Geschichte aus der Dark Fantasy ist sie daher aus meiner Sicht gut lesbar und „leicht verdaulich“ – ich habe schon ganz andere Dark Fantasy-Romane gelesen -, weshalb ich sie auch Einsteigern in das Genre empfehlen kann. Wer auch gerne Thriller oder Geschichten mit leichten Horrorelementen liest, für den ist diese Buchserie auf jeden Fall auch etwas.

Der Schreibstil ist leicht lesbar und richtet sich sowohl an eine jugendliche als auch an eine erwachsene Leserschaft. In kurzen Häppchen wird der Leser ohne lange Erklärung direkt in die Handlung geworfen und rätselt und fiebert so mit Riley mit. Und am Ende wartet natürlich in bester Serienmanier der Cliffhanger, zusammen mit dem Hinweis, dass die nächsten Episoden der 11-teiligen ersten Staffel immer am 5. eines Monats erscheinen und man bereits dem 5. Juli entgegenfiebert, wenn Episode 2 erscheint.

Fazit: Obwohl die Geschichte recht kurz ist, hat sie es geschafft, mich ganz in ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

 

„Shadowcross“ umfasst bislang folgende Episoden:

  1. „Das Vermächtnis“
  2. „Madisons Party“
  3. „Katzen“
  4. „Daddy“

 

Die Autorin:

Lillith Korn ist eine Berliner Fantasyautorin, die mich bereits mit ihrer „Finley Freytag“-Trilogie von sich überzeugen konnte. Auch hierbei handelt es sich um eine All Age-Geschichte mit einem jugendlichen Protagonisten, der aus seinem normalen Alltag herausgerissen und unverhofft in eine magische Welt geschleudert wird, in der Gefahren und Herausforderungen auf ihn warten.

Die Reihe mit der gleichnamiger Hauptfigur besteht aus „Finleys Reise nach Andaria“, „Finleys Reise ins Ashul“ und „Finleys Reise nach Delar“.

Zeitreise in die Vergangenheit und zurück

Buchcover Stefan Gemmel "Der Zeitenherrscher - Schattengreifer 2"

In den Rezensionen der Woche gehe ich wieder auf Zeitreise. Stefan Gemmel schickt seine Leser ab 12 Jahren im 2. und 3. Band seiner Fantasytrilogie auf eine spannende Abenteuer-Zeitreise in verschiedene Zeitalter.

Simon möchte seine Freunde, die Zeitenkrieger Neferti, Nin-Si, Salomon, Caspar und Moon, aus der Gewalt des Schattengreifers, eines Magiers mit Macht über Schatten und die Zeit, befreien. Doch dafür müssen sie in die Heimat der Freunde reisen und im Amerika des 19. Jahrhundert, im Mittelalter in die Zeit der Pest, ins alte Ägypten und in die Zeit der Sumerer die Pläne des Schattengreifers durchkreuzen. Als der Schattengreifer Simons Vater lockt, steht plötzlich ihrer aller Leben auf dem Spiel.

Mehr zu den Jugendromanen „Der Zeitenherrscher – Schattengreifer 2“ und „Die Zeitenfestung – Schattengreifer 3“ erfahrt ihr in meinen Rezensionen.

Zeitreisen und Engel im Jugendbuch

Kim Harrison "Madison Avery - Totgeküsste leben länger"Um Zeitreisen und Engel geht es dieses Mal in meinen Rezensionen der Woche:

Todesengel, Schutzengel, Seraphim – Madisons Leben wird von einigen Engeln auf den Kopf gestellt, guten wie bösen. Doch dann muss die siebzehnjährige Highschool-Außenseiterin Madison erkennen, dass die Engel auch nach ihrem Tod noch Pläne mit ihr haben. Als sie ein magisches Amulett stiehlt, ein Zeitwächter Jagd auf ihre Seele macht und ihr attraktiver Mitschüler Josh zwischen die Fronten gerät, ist ihr untotes Dasein plötzlich aufregender als ihr vergangenes Leben.

Kim Harrison, die Autorin der „Rachel Morgan“-Serie, begeistert im Auftaktband „Totgeküsste leben länger – Madison Avery 1“ mit ihrer taffen Titelheldin, undurchsichtigen Engeln und Zeitwächtern, einer Mischung aus spannender Fantasy, Romantik und normalem Highschool-Alltag. Für Jugendliche, Kim Harrison-Leser und All Age-Fans!

Ein weiteres spannendes Fantasy-Jugendbuch und Reihenauftakt „Die Zeitensegler – Schattengreifer 1“ von Stefan Gemmel. Der bekannte deutsche Kinder- und Jugendbuch-Autor zieht seine jungen Leser mit einem aufregenden Zeitreisen-Abenteuer in seinen Bann. Simon, ein moderner Teenager, entdeckt ein seltsames Schiff auf dem Meer vor seinem Haus. Als er das Schiff betritt, begegnet er den Zeitenkriegern, Jugendlichen aus vergangenen Zeiten und Kulturen, die auf dem Zeitreise-Schiff, dem sogenannte Seelensammler, gefangen gehalten werden von dem mysteriösen, mächtigen Schattengreifer. Beim Versuch, seine neuen Freunde zu retten, reist Simon mit ihnen nach Australien ins 18. Jahrhundert und ins untergehende Karthago. Spannend und lehrreich!

Englische (Lese-)Woche

Simon R. Green "Ghost of a Dream"Englische (Lese-)Woche heißt es dieses Mal bei mir in den Rezensionen der Woche. In der vergangenen Woche machen drei spannende englische Fantasyromane meine Aufmerksamkeit gefesselt. Kennt ihr das auch? Ihr wollt unbedingt einen bestimmten Roman lesen, aber er ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden und das Warten erscheint euch viel zu lang? In diesen Momenten freue ich mich, dass mich mein Schüleraustausch damals nach Amerika und in eine Fantasy begeisterte führte. Seitdem lese ich manche englische Fantasyromane und -reihen gerne mal im Original.

Leider muss man das bei Philippa Ballantines neuem Roman „Wrayth – A Book of the Order 3“ (Update: Die Reihe ist inzwischen von Egmont Lyx veröffentlicht worden, Band 3 ist unter dem Titel „Das zerbrochene Band“ erschienen) auch, denn die Reihe wurde bislang noch von keinem deutschen Verlag entdeckt. Aber vielleicht ändert sich das ja bald, denn unter dem Namen Pip Ballantine erscheint in diesen Tagen die neue Reihe „Books & Braun“ der Autorin und ihres Ehemannes Tee Morris im Lyx Verlag. Und mit steigender Bekanntheit steigen ja auch die Chancen auf eine deutsche Übersetzung der „A Book of the Order“-Reihe, die mit tollen Charaktere, furchteinflößenden Geistern und Geistlords, Verschwörungen und zwei faszinierenden magischen Orden begeistert.

Philippa Ballantine "Wrayth - A Book of the Order 3"Der junge Merrick und die erfahrene Sorcha gehören zum neuen Orden der Deacons in Arkaym. Zusammen bilden sie mit ihren sensitiven und ihren aktiven Kräften ein mächtiges Duo im Kampf gegen die verschiedenen Geistwesen, welche den Kontinent heimsuchen und sich von den Menschen nähren oder von ihnen Besitz ergreifen. Am gefährlichsten sind die Geistlords, die mächtigsten Geister, die mit verschiedenen Listen und Hinterhalten versuchen, dauerhaft in der Welt der Menschen Fuß zu fassen. Einer dieser Geistlords, der Rossin, wohnt seit Generationen im Blut der Rossin-Prinzen, der aktuelle Träger des Fluchs ist der Exilprinz Raed Rossin, der einen brüchigen Waffenstillstand mit dem Geistlord geschlossen. Doch als der ursprüngliche und korrupte Deacon-Orden von Arkaym und die Wrayth, mächtige Geistlords, die Macht auf dem Kontinent ergreifen wollen, müssen sich Merrick, Sorcha, Raed und der Rossin verbünden, um sie zu stoppen. Spannende Fantasy mit außergewöhnlichen faszinierenden Geistern!

Glück haben Simon R. Green-Fans, denn dessen Geister und Geisterjäger-Reihe erscheint im Bastei Lübbe Verlag auch auf Deutsch. „Ghost Hunters – Unheil aus der Tiefe“, der 1. Band der Reihe, ist bereits auf Deutsch erschienen, der 2. Band „Das Haus der Seelen“ ist für Anfang 2013 angekündigt. Band 3 „Ghost of a Dream“ ist wieder genauso spannend und unterhaltsam wie die ersten beiden Bände der Reihe. Das Team aus dem forschen JC Chance, der technikverliebten Melody Chambers und des depressiven Telepathen Happy Jack Palmer bekommt es dieses Mal mit einem spukenden Bahnhof, einem Geisterzug und einem verlassenen Theater und einer Geistershow zu tun. Und sie müssen das Rätsel um die verschwundene Kim lösen, ein Geist und JCs große Liebe. Wieder allerhand Spannung, Gruselmomente, markige Sprüche im zeitgenössischen England erwarten die Leser. Hier geht es zu meiner Rezension zu „Ghost of a Dream“.

Scott Westerfeld "Goliath - Die Stunde der Wahrheit"Auch der 3. englische Fantasyroman erfreut bald schon uns deutsche Leser. „Goliath“  ist der 3. Roman der grandiosen, phantasiereichen Steampunk-Reihe für Jugendliche und All Age-Fans von Scott Westerfeld. Der junge Prinz Alek von Österreich-Ungarn hat auf dem britischen Luftschiff Leviathan nicht nur Unterschlupf vor seinen Feinden, Attentätern und dem Chaos des 1. Weltkriegs gefunden, sondern mit dem Kadetten Dylan auch einen neuen Freund. Doch als der 1. Weltkrieg die ganze Welt erfasst und eine gefährliche neue Erfindung, der Goliath, die Leviathan um die halbe Welt führt, sind es Aleks und Dylans Geheimnisse, welche die ganze Welt verändern können.

Scott Westerfelds Erfindungsreichtum und die grandiosen Tierschöpfungen und Maschinen in dieser alternativen Welt sowie die sympathischen Hauptfiguren machen den Reiz dieses tollen Fantasyromans aus. Mehr erfahrt ihr in meiner Rezension zu „Goliath – Die Stunde der Wahrheit“.

Books & Braun

Pip Ballantine & Tee Morris "Das Zeichen des Phönix - Books & Braun 1"

Books & Braun – so heißt das neue Traumduo im Pip Ballantines und Tee Morris Steampunk-Roman „Das Zeichen des Phönix – Books & Braun 1“. Wellington Thornwill Books trägt seinen Namen nur zu Recht, denn als Archiv des geheimen Ministeriums für Eigenartige Vorkommnisse liebt er Bücher, Berichte und alte Legenden. Seine Befehle befolgt er buchstabengetreu, er ist loyal, diszipliniert und legt Wert auf gute Manieren und die schönen Künste. Als er entführt wird und von der ungestümen, eigensinnigen Agentin Eliza Braun gerettet werden muss, stellt diese sein Leben ganz schön auf den Kopf. Als neue Partner sollten sie eigentlich gemeinsam im Archiv arbeiten, doch Eilza hat eigene Pläne. Schnell jagen sie auf der Spur nach einer gefährlichen Geheimgesellschaft im Zeichen des Phönix quer durch London und begeben sich in mehr lebensbedrohliche Situationen, als Wellington je zu träumen gewagt hätte.

Der Auftakt zur neuen Steampunk-Reihe begeistert durch grandiose Erfindungen, magische Geheimnisse, spannende Geheimorganisationen und Agenten zur Wende des 20. Jahrhunderts und besonders durch sein ungleiches Agenten-Duo Books & Braun. Zwischen dem steifen Archivar und der leidenschaftlichen, impulsiven Frontagenten fliegen schon bald nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken. Ich bin gespannt, wie es im 2. Band „Die Janus-Affäre“, der im Dezember erscheint, mit den beiden weitergehen wird. Tolle Fantasy für alle Steampunk-Fans!

 

 

Aufregende Gestaltwandler

Kai Meyer "Arkadien erwacht"

Um aufregende Gestaltwandler geht es diese Woche in meinen Rezensionen der Woche. „Arkadien erwacht“, der Auftakt der spannenden Contemporary Fantasy-Trilogie von Kai Meyer, dreht sich um zwei verschiedene Gestaltwandler-Clans und Mafia-Familien. Die New Yorkerin Rosa Alcantara besucht ihre Familie auf Sizilien. Unterwegs macht sie die Bekanntschaft des gleichaltrigen Alessandro Carnevare: Was sie nicht ahnt, sie beide gehören zu uralten Gestaltwandler-Familien, den Arkadischen Dynastien, die sich in Raubkatzen oder Schlangen verwandeln können. Doch ihre beiden Familien sind verfeindet und die Freundschaft und aufkeimende Liebe zwischen Rosa und Alessandro stoßen bei ihren Verwandten genauso auf Ablehnung wie ihre Unabhängigkeit. Die beiden Clanerben müssen um ihr Leben, ihre Werte und ihr Erbe kämpfen …

Neben diesem spannenden Roman gibt es noch zahlreiche weitere gelungene Gestaltwandler-Romane und -Reihen. Einen Überblick über verschiedene Gestaltwandler und interessante Buchtipps bekommt ihr in meiner Rubrik Gestaltwandler. Viel Spaß beim Entdecken!