Archiv der Kategorie: Rezensionen der Woche

Gestaltwandler und Mörder in Atlanta

Ilona Andrews "Die Nacht der Magie - Stadt der Finsternis 1"

Die vergangene Lesewoche war wieder spannend. Nachdem ich in den letzten beiden Monaten ja bereits begeistert die Contemporary Fantasy-Reihe „Land der Schatten“ von Ilona Andrews gelesen und „Magische Begegnung“, „Spiegeljagd“ und „Schicksalsrad“ rezensiert habe, bin ich in den Rezensionen der Woche in den ersten Band der Reihe „Stadt der Finsternis“ abgetaucht.

In „Die Nacht der Magie – Stadt der Finsternis 1“ bekommt es die taffe, aber geheimnisvolle Söldnerin Kate Daniels mit einem Fall zu tun, der sie dieses Mal sehr persönlich betrifft. Als ihr ehemaliger Vormund Greg ermordet wird, kehrt Kate nach Atlanta und zum Orden der Ritter der mildtätigen Hilfe zurück, um seinen Mörder zu schnappen. Als die Spuren auf einen übernatürlichen Täter weisen, ermittelt sie in den Reihen der Gestaltwandler und Nekromanten von Atlanta, ohne zu ahnen, dass der Mörder sie bereits im Visier hat.

„Die Nacht der Magie – Stadt der Finsternis 1“ ist ein gut geschriebener, gelungener und spannender Urban Fantasy-Roman. Besonders das Konzept der abwechselnden Magie- und Technikphasen hat mir sehr gut gefallen und mich sehr gefesselt. Neben der spannenden Mordermittlung und den packenden Auseinandersetzungen von Kate mit den Gestaltwandlern und Nekromanten sorgt noch Kates eigenes Geheimnis und ihre ungewöhnliche Magie für zusätzliche Spannung. Wer mehr über Kate erfahren möchte, der sollte meine Rezension und natürlich auch die folgenden Romane lesen.

 

Ein Dämon ist los …

Lorna Freeman "Die Königstreuen"

Um eins meiner Lieblingsbücher der letzten drei Jahren geht es dieses Mal in den Rezensionen der Woche. „Die Königstreuen – Grenzlande 2“ von Lorna Freeman ist die Fortsetzung zu „Die Verpflichtung“, die ich letzte Woche vorgestellt habe.

Wie bei den meisten Dingen, die man absolut großartig findet, ist es mir wieder schwer gefallen, die richtigen Worte zu finden, um die Einzigartigkeit des Romans zu beschreiben. Denn bei „Die Königstreuen“ stimmt einfach alles: die Story, die Charaktere, der Stil, der Humor, die Atmosphäre und vieles mehr.

Wir erleben das neueste Abenteuer von dem jungen Soldaten Hase, dem Zauberlehrling und Thronfolger von Iversterre wider Willen. Gemeinsam mit seinem Cousin Jusson, dem König, seinen Lehrern, dem Berglöwen Laurel Faena und dem Elfenzauberer Wyln, sowie alten und neuen Freunden muss sich Hase in Freston, dem Stützpunkt seiner Truppe, unerwarteten Verschwörungen und neuen magischen Angriffen stellen. Doch dieses Mal geht es um mehr als nur die Erhaltung des Friedens zwischen zwei Königreichen. Dieses Mal kämpfen sie um die Erhaltung des Lebens an sich, denn ein von Hexern beschworener Dämon droht alles Leben in Freston und Iversterre zu zerstören. Wieder ein absolut spannender High FantasyRoman. Mehr erfahrt ihr in der Rezension zu „Die Königstreuen“.

Grandiose High Fantasy und spannende Edge-Abenteuer

Lorna Freeman "Die Verpflichtung - Grenzlande 1"

Ich bin froh, dass ich euch in meinem Rezensionen der Woche dieses Mal eins meiner Lieblingsbücher der letzten drei Jahre vorstellen kann, den grandiosen High Fantasy-Roman „Die Verpflichtung – Grenzlande 1“ von Lorna Freeman. Außerdem habe ich, durch meinen Umzug bedingt, jetzt erst meine Rezension zum zweiten Band der Edge-Reihe „Land der Schatten“ von Ilona Andrews hochgeladen.

In „Die Verpflichtung – Grenzlande 1“ von Lorna Freeman lernen wir den einfachen Soldaten und Ich-Erzähler Hase kennen. Neben einem ungewöhnlichen Namen und Mut verfügt Hase jedoch auch über viele Geheimnisse. Als der Berglöwe und Abgesandte der Grenzlande, Laurel Faena, Hase und seine Truppe verpflichtet, ihn nach Iversly zu König Jusson zu begleiten, um einen drohenden Krieg der beiden Länder abzuwenden, holt Hases Vergangenheit ihn ein. Da er selbst aus den Grenzlanden kommt und seine Eltern aus Iversly stammen, ist es mit seiner Anonymität und seinem einfachen Leben schnell vorbei. Denn Hase ist ein entflohener Zauberlehrling, der gerade seine volle Macht erlangt, und ein Angehöriger des Hochadels und enger Verwandter des Königs …

Wie Lorna Freeman die Geschichte aus Hases Sicht schildert, ist einfach großartig und genial. Nicht nur Hase, sondern auch die anderen Hauptfiguren werden glaubwürdig und sympathisch beschrieben und entwickeln sich rasch zu absoluten Lieblingsfiguren. Dazu kommen ein spannender Konflikt, faszinierende magische Kreaturen wie Berglöwen, Elfen, Feen und Drachen und ein großartiges Land, die Grenzlande, das direkt den Mythen und Märchen entsprungen sein könnte. Es macht einfach nur Spaß, diesen großartigen High Fantasy-Roman und seine beiden Folgebände „Die Königstreuen“ und „Das Vermächtnis“ zu lesen.

Eine gelungene, spannende Contemporary Fantasy-Reihe ist auch Ilona Andrews Serie „Land der Schatten“, die inzwischen drei Bände umfasst. Im zweiten Band „Spiegeljagd“ entführt uns das Autorenduo wieder ins Edge, dem Zwischenreich zwischen dem magischen Weird und seiner technologischen Spiegelwelt, dem Broken, unserer bekannten Welt. Im Edge überschneiden sich Weird und Broken, Magie und Technologie, und ermöglichen so faszinierende Kreaturen und magische Fähigkeiten. Die Edger sind eine interessante Mischung an Menschen: stur, mutig, loyal und gerissen verteidigen sie ihre Familien und nehmen das Gesetz in ihre eigenen Hände. So auch Cerise und ihr Clan, die armen, aber aus alter, edler Familie stammenden Mars, die seit Jahrzehnten mit ihren Nachbarn, die Sheeriles, in Blutfehde leben. Als der Gestaltwandler William im Auftrag des Spionagerings, der Spiegel,  auf der Suche nach seinem Erzfeind Spider ins Edge kommt, gerät er rasch ins Cerises Bann und zwischen die Fronten. Doch nicht nur die Sheeriles haben es auf die Mars abgesehen, sondern auch Spider und seine magisch veränderten Agenten der Hand und William muss alles geben, um seine große Liebe und ihre Familie zu retten. Spannend und romantisch.

 

Geisterjäger in London und Parallelwelten

Ilona Andrews "Magische Begegnung - Land der Schatten 1"

Die Feiertage sind vorbei und wieder lagen bei mir einige spannende Fantasy-Romane unter dem Weihnachtsbaum. Eine Reihe, die ich als Geschenk für künftige Gelegenheiten sehr empfehlen kann, ist die fesselnde Contemporary Fantasy-Reihe „Land der Schatten“. Das Autorenduo Ilona Andrews entwirft in ihr eine spannende Spiegelwelt, eine Parallelwelt neben unserer, die sich von ihr jedoch eklatant unterscheidet. Während in unserer Welt, dem so genannten Broken, jede Magie versiegt und nicht möglich ist, ist ihr Gegenstück, das Weird, von Magie durchtränkt. Um vom Broken ins Weird zu kommen, muss man ein Zwischenreich passieren, einen schmalen Landstreifen namens Edge, das Land der Schatten, das sowohl dem Einfluss von Magie und moderner Technologie unterliegt. Die Bewohner des Edge sind die mutigen, skurrilen und starken Helden – Menschen mit magischen Begabungen wie Fluchwerker, Nekromanten und Gestaltwandler – dieser spannenden Reihe und  entführen uns Leser in „Magische Begegnung“ und „Schicksalsrad“ in aufregende und gefährliche Abenteuer im Edge und im Weird. Eine spannende Reise in eine faszinierende Welt!

Gruselig und spannend wird es dagegen wieder im zeitgenössischen London in „Das Haus der Seelen“ („Ghost of a Smile“) von Simon R. Green. Die Ghost Hunters müssen sich in ihrem neuen Fall wieder furchterregenden Bedrohungen aus der Geisterwelt stellen. Doch dieses Mal ist die Gefahr menschengemacht: Als in einem Forschungslabor ein Experiment mit DNS und menschlichen Versuchsobjekten fürchterlich schief geht, müssen sich JC, Happy und Melody weiterentwickelten Menschen stellen – Göttern und Monstern. Wieder sehr spannende Contemporary Fantasy!

 

Von Greifen und Magiern …

Fedra Egea "Die Schülerin der Magie"… berichte ich dieses Mal in den Rezensionen der Woche.

Eine ungewöhnliche Magierin und Agentin der Königin in Alessir bietet Fedra Egea in ihrem Roman „Die Schülerin der Magie“. Spannend geschrieben begeistern vor allem die beiden Hauptfiguren, die heimliche Studentin der Magie Ksar und ihr beruflicher Rivale Léon, die zusammenarbeiten müssen, um eine Magierin ihres Landes aus den Händen eines verfeindeten Königreiches zu befreien und Verräter unter den Magiern in Alessir zu entlarven. Tolle Heroische Fantasy, die ich Fans von Magiern, Intrigen und Spionen empfehlen kann!

Nicht ganz so begeistert war ich von meinem zweiten Roman der Lesewoche. Zwar verleiht Rachel Neumeier in dem High Fantasy-Roman „Der Greifenmagier: Herr der Winde“ fantastischen Fabelwesen, den Greifen, neues Leben, doch ihr gelingt es leider nicht, aus einer tollen Idee, spannenden Greifen und zwei menschlichen Hauptfiguren einen stimmigen, spannenden Roman zu schaffen. Das ist schade, denn bei der Erschaffung der Greifen beweist Rachel Neumeier viel Phantasie, Kreativität und Originalität. Als Kreaturen von Feuer und Wind sind die Greifen die Träger und Erschaffer ihrer persönlichen Wüste. Die stolzen Wesen mit ihrem Blut aus Edelsteinen sind gut gelungen, nicht so hingegen die Heldin Kes, in die man sich als Leser schlecht hineinversetzen und mit der man sich daher leider nicht identifizieren kann. Wenn die menschlichen Figuren der Autorin so gut gelungen wären wie die Greifen, wäre dies ein grandioser Roman geworden. Echt schade.

 

Von Geisterjägern, Monstern in der U-Bahn, Dieben und Königen

Simon R. Green "Ghost Hunters - Unheil aus der Tiefe"Eine spannende, ja sogar nervenzerreißende Lesewoche liegt hinter. Ich musste Geisterangriffe aus der Urzeit und anderen Dimensionen an so harmlos erscheinenden Orten wie Supermarktparkplätzen und U-Bahn-Stationen erleben, einen Kerkeraufenthalt überstehen und mich auf waghalsige und kriminelle Machenschaften einlassen. Aber glücklicherweise habe ich all das unbeschadet überstanden. Denn zum Glück war alles lediglich fiktiv, auch wenn es sich manchmal nicht so angefühlt hat.

Für die Spannung sorgten Megan Whalen Turner und Simon R. Green mit ihren aufregenden neuen spannenden Fantasy-Reihen „Die Legenden von Attolia“ und „Ghost Hunters“.

Gleich drei Romane einer neuen großartigen Contemporary Fantasy-Reihe von Megan Whalen Turner brachte der Blanvalet Verlag im November 2011 heraus, die ersten drei Bände der „Legenden von Attolia“ um den jungen Dieb Eugenides, von seinen Freunden auch Gen genannt. In „Der Dieb“ und „Die Königin“ lernen wir den jungen Gen bei seinen Abenteuern als Dieb und Spion im Diensten der Königin von Eddis, seiner Cousine, kennen und mögen. Doch der junge Dieb muss schnell erwachsen werden, bekommt er es doch in „Der Gebieter“ mit neuen Aufgaben und einem widerwilligen Volk, den Attoliern, zu tun, die ihn nicht als den neuen Gemahl ihrer Königin und ihren rechtmäßigen Herrscher akzeptieren wollen. Die Romane überzeugen mit Spannung, einem schnellen Erzähltempo, Witz und sehr gelungen Figuren. Und es geht weiter mit Gen und seinen Freunden. Wir dürfen uns schon auf die Fortsetzung freuen.

Spannend und gruselig wird es hingegen im neuen packenden Contemporary Fantasy-Roman „Ghost Hunter – Unheil aus der Tiefe“ von Simon R. Green. Ein Team aus drei jungen, engagierten Geisterjägern bekämpft paranormale Gefahren in England und bekommt es mit urzeitlichen Göttern und mächtigen Geistern aus anderen Dimensionen, die ihr Unheil ausgerechnet in der Londoner U-Bahn treiben, zu tun. Wie gut, dass ich demnächst keinen London-Besuch geplant habe, denn die U-Bahn hätte ich nach der Lektüre nicht mehr benutzen wollen!

 

Krieg der Engel

Brigitte Melzer "Rebellion der Engel"

Einen spannenden Buchtipp zum Thema Engel gibt es dieses Mal in meinen Rezensionen der Woche. Vergangene Woche hat mich Brigitte Melzer mit ihrem im Raum Seattle angesiedelten mitreißenden Contemporary Fantasy-Roman „Rebellion der Engel“ begeistert.

Brigitte Melzer ist es gelungen, aus dem Thema Schutzengel etwas ganz Eigenes und Phantastisches zu kreiieren. Ihre Engel sind unterteilt in Gottes Engel und Gefallene und leben in einer komplexen Gesellschaft. Auf der Erde leben nur wenige Engel, neben den Gefallenen nur die Schutzengel, die auf der unteresten Stufe der Engelsgesellschaft stehen. Einer dieser Schutzengel ist Akashiel, der sich mit Begeisterung und Überzeugung der Aufgabe widmet, seinen Schützling Rachel, eine Nephilim, vor den Gefahren der Welt und anderen, fanatischen Engel zu beschützen. Doch dann sind da auch noch Luzifer und der Gefallene Kyriel, die plötzlich ein starkes Interesse an Rachel und ihrer sich entwickelnden Magie haben. Und plötzlich steht Akashiel zwischen allen Fronten.

Beste Unterhaltung von einer deutschen Autorin – yeah! -, die ihre Fortsetzung in „Seelenglanz“ findet, in der der freche und aufmüpfige Kyriel die Hauptrolle spielt. Ich freue mich schon auf ein paar schöne Lesestunden.

 

London bedroht durch schwarze Magier

Ben Aaronovitch "Moon Over Soho"Nach der enttäuschenden vorangegangenen Lesewoche war diese Lesewoche wieder extrem spannend und kurzweilig. Ben Aaronovitch begeisterte mich mit „Moon Over Soho“, dem zweiten Teil einer gut geschriebenen, englischen, faszinierenden Contemporary Fantasy-Reihe, der im Juli unter dem Titel „Schwarzer Mond über Soho“ auf Deutsch erscheint.

Sie haben schon immer gewusst, dass es Magier, Vampire, Geister und andere übernatürliche Wesen gibt? Dass London eine verborgene, eine magische Seite hat? Dann sind Sie in Ben Aaronovitchs Romanwelt gut aufgehoben. In seinem London ermittelt der junge Constable Peter Grant zusammen mit seinem Vorgsetzten Detective Chief Inspector Nightingale, der ihn als Zauberlehrling angenommen hat, und seiner Kollegin und besten Freundin Leslie in mysteriösen Mordfällen. Dieses Mal geht es um eine Reihe ungewöhnlicher Todesfälle unter Jazzmusikern und am Tatort hört Peter immer wieder dieses eine alte Lied. Doch was bedeutet es? Und warum hat es jemand ausgerechnet auf Jazzmusiker abgesehen? Doch das ist bei Weitem nicht das einzige Rätsel, das Peter lösen muss, denn bei seinen Ermittlungen kreuzt er den Weg eines schwarzen Magiers, der in London sein Unwesen treibt.

Alle Fans von Fantasy-Thrillern, die sich des Englischen nicht so mächtig fühlen, dürfen sich freuen. Der erste Band „Die Flüsse von London“ erscheint Anfang 2012 auch auf Deutsch. Hier geht es zur Rezension.

Zeitreisende und Vampire

Stephen R. Lawhead "Die Zeitwanderer"Die vergangene Lesewoche gestaltete sich, wie man am Titel des Artikels sehen kann, sehr abwechslungsreich. Das Ergebnis hingegen war eher durchwachsen und am Ende konnten die Romane meine hochgesteckten Erwartungen leider nicht erfüllen.

Stephen R. Lawhead beginnt mit „Die Zeitwanderer“ eine neue fünfteilige Reihe zum Thema Zeitreisen namens „Die schimmernden Reiche“. Während sich die Idee noch sehr spannend anhört – ein junger Mann entdeckt, dass er die Fähigkeit hat, über Ley-Linien durch Zeit, Raum und alternativen Welten zu reisen -, ist die Umsetzung leider mit einigen erzählerischen Längen versehen. Die von mir erwarteten Reisen finden am Anfang des Buches statt und lassen danach bis zum Ende des Romans auf sich warten. Schade, im Aufsatz hätte gestanden „Thema verfehlt“, so ist „Die Zeitwanderer“ nur eine frustrierend langer Prolog zu einer viel versprechenden Reihe.

Besser gefallen hat mir dagegen mein zweiter Fantasy-Roman der Woche „Isle of Night – Die Wächter“ von Veronica Wolff. Im Auftakt der neuen Jugendbuch-Reihe erfährt die hochbegabte junge Studentin Annelise, dass das versprochene Elite-College auf der Isle of Night in Wirklichkeit eine Schule für junge Wächterinnen ist und dass ihre Lehrer und Schulleiter Vampire sind. Der Roman fesselt die jugendlichen Leser durch eine Geschichte voller Spannung, Frreundschaft, Hass, Intrigen, Romantik und tödlicher Wettkämpfe. Erwachsenen Lesern allerdings würde ich von der Lektüre eher abraten.

 

Magie und Mord in London

Sarah Pinborough "Die Bürde des Blutes"Dass London, einer der ältesten Hauptstädte Europas, mit seiner reichen Geschichte ein reizvoller Schauplatz für Romane ist, ist bekannt. In den vergangenen beiden Lesewochen haben mich gleich drei Romane ins zeitgenössische London entführt. Aber es war nicht das London, das die meisten von uns kennen. Sondern eine Stadt der Magie, der übernatürlichen Wesen und  magischer Morde und perfider Intrigen.

In den packenden Fantasy-Thrillern „Die Bürde des Blutes“ und „Die Farben der Finsternis“ schildert uns Sarah Pinborough ein London, das insgeheim von der Bank und einem geheimen Netzwerk geleitet wird. Ihre Mitglieder, übernatürliche Wesen, die über die Fähigkeit des Scheins verfügen, begehen Morde und fürchterliche Experimente. Nur der Polizist Cass kann das Netzwerk und ihren Anführer Mr. Bright stoppen. Ein spannender Fantasy-Thriller, der von dem packenden Duell von Cass und Mr. Bright lebt.

Auch in dem faszinierenden Contemporary Fantasy-Roman „Die Flüsse von London“ bekommt es ein Polizist mit den magischen Verbrechen der übernatürlichen Bevölkerung Londons zu tun. Der junge Constable Peter Grant muss zusammen mit seinem Vorgesetzten, dem Magier und Inspector Nightingale, einen Konflikt zwischen den Flussgöttern Londons und Englands und eine Mordserie eines Rachegeists aufklären. Sehr spannend! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.