Low Fantasy

Low Fantasy ist das Gegenstück zur High Fantasy. Da der Begriff an sich schon eine negative Bewertung (Niedere Fantasy) enthält, werde ich ihn auf der Website nicht weiter verwenden. Entstanden ist die Low Fantasy in den USA in den 1930er bis 1950er Jahren. Zeitschriftenmagazine und Heftromane publizierten die episodenhaften Erzählungen, die sich durch einfache Erzählstrukturen, die Fokussierung auf den Helden, ein schnelles Erzähltempo sowie Action-, Sex- und Gewaltszenen auszeichnen. Die Figuren lassen sich klar in Gut oder Böse einordnen, wobei häufig ein zynisches und meist auch chauvinistisches Weltbild vorherrscht, in der Männer die mutigen Helden und Frauen lediglich Sexobjekte sind.

Da sich das Subgenre in den letzten Jahrzehnten zur Heroischen Fantasy weiterentwickelt hat, die über komplexe Erzählstrukturen, differenzierte Charaktere sowie ein weiterentwickeltes Weltbild verfügt, bezeichne ich als Low Fantasy nur die Ursprünge des Subgenres sowie spätere Erzählungen, die dem ursprünglichen Muster folgen.

Low Fantasy-Autoren:

  • Robert Ervin Howard
  • Jack Vance
  • Fritz Leiber

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