Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Das Vermächtnis“

Normalerweise schreibe ich ja sehr ausführliche Rezensionen. Da ich jedoch beim Serienauftakt zur neuen Dark Fantasy-Reihe „Shadowcross“, der heute erschienen ist, nicht zu viel verraten möchte, habe ich beschlossen, dieses Mal nur eine Kurzrezension zu schreiben.

Warum mich die Geschichte so begeistern konnte? Lest selbst!

Inhalt:

Buchcover zur ersten Episode von ShadowcrossDas Leben des 17-jährigen Riley Hunter aus der kalifornischen Kleinstadt Redwater wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als er die Nanny und Haushälterin Abby tot in der Badewanne auffindet. Da er es nicht zuhause aushält, beschließt er nach Los Angeles zu fahren, wo seine Eltern arbeiten.

Doch stattdessen landet er in der Geisterstadt Shadowcross, die sich jedoch als nicht so verlassen herausstellt, wie anfänglich gedacht. Denn Shadowcross ist die Heimat von Monstern …

Meine Meinung:

Als ich vor einer Weile gehört habe, dass Lillith Korn an einer Buchreihe im Serienformat arbeitet, die in der Dark Fantasy angesiedelt ist, war ich sofort neugierig. Die Textschnipsel und der Klappentext klangen ebenfalls spannend, sodass ich die Geschichte unbedingt haben musste. Dabei bin ich als Lesertyp eigentlich nicht für Buchserien im Serienformat mit kurzen Episoden prädestiniert. Mein Motto lautet normalerweise: Je dicker das Buch, desto besser. Dennoch wollte ich der ersten Episode mit ihren gerade einmal 60 Seiten eine Chance geben.

Und die Geschichte hat mich trotz ihrer Kürze wirklich in den Bann gezogen. Riley ist ein sehr sympathischer Protagonist, in den sich sowohl jugendliche Leser als auch erwachsene Dark Fantasy-Fans gut hineinversetzen kann. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, sodass man sich als Leser fragen kann, wie man selbst reagiert hätte, wenn es ihn nach Shadowcross verschlagen hätte.

Es handelt sich um Dark Fantasy, sprich wer mit Blut, Tod, Monstern, Zombies, etc. nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von dieser Serie lassen. Auch wenn das Setting der Reihe – Shadowcross – düster ist, so wechseln sich Licht und Schatten im Roman gefühlt ab. Für die hellen Momente sorgt Riley, der ein ganz normaler Jugendlicher und keineswegs ein düsterer Charakter ist. Für eine Geschichte aus der Dark Fantasy ist sie daher aus meiner Sicht gut lesbar und „leicht verdaulich“ – ich habe schon ganz andere Dark Fantasy-Romane gelesen -, weshalb ich sie auch Einsteigern in das Genre empfehlen kann. Wer auch gerne Thriller oder Geschichten mit leichten Horrorelementen liest, für den ist diese Buchserie auf jeden Fall auch etwas.

Der Schreibstil ist leicht lesbar und richtet sich sowohl an eine jugendliche als auch an eine erwachsene Leserschaft. In kurzen Häppchen wird der Leser ohne lange Erklärung direkt in die Handlung geworfen und rätselt und fiebert so mit Riley mit. Und am Ende wartet natürlich in bester Serienmanier der Cliffhanger, zusammen mit dem Hinweis, dass die nächsten Episoden der 11-teiligen ersten Staffel immer am 5. eines Monats erscheinen und man bereits dem 5. Juli entgegenfiebert, wenn Episode 2 erscheint.

Fazit: Obwohl die Geschichte recht kurz ist, hat sie es geschafft, mich ganz in ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Die Autorin:

Lillith Korn ist eine Berliner Fantasyautorin, die mich bereits mit ihrer „Finley Freytag“-Trilogie von sich überzeugen konnte. Auch hierbei handelt es sich um eine All Age-Geschichte mit einem jugendlichen Protagonisten, der aus seinem normalen Alltag herausgerissen und unverhofft in eine magische Welt geschleudert wird, in der Gefahren und Herausforderungen auf ihn warten.

Die Reihe mit der gleichnamiger Hauptfigur besteht aus „Finleys Reise nach Andaria“, „Finleys Reise ins Ashul“ und „Finleys Reise nach Delar“.

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