Kurzrezi: Lillith Korn „Shadowcross: Katzen“

Kennt ihr bereits die Dark Fantasy-Buchserie „Shadowcross“ von Lillith Korn? Diesen Monat erschien die 3. Episode der Serie, die ähnlich wie eine Fernsehserie aus kurzen, leicht verdaulichen Häppchen besteht und einen Spannungsbogen über mehrere Folgen aufbaut. Die erste Staffel der Serie besteht aus elf Episoden mit je 60 Seiten, die jeweils am 5. eines Monats erscheinen.

Heute möchte ich euch die 3. Episode „Katzen“ vorstellen – aufgrund der Kürze des Buchs wieder in Form einer Kurzrezi.

Inhalt:

dunkelrotes Cover mit fauchender schwarzer KatzeRiley musste feststellen, dass auch sein normales Leben nicht so normal ist, wie er gedacht hat. War das tatsächlich Hexerei, was seine Klassenkameradin Madison und ihre Freundin bei der Party betrieben haben?

Doch dann schickt ihn sein Vater für einen Auftrag zurück nach Shadowcross, wo tödliche Gefahren wie Menschenfresser und Doppelgänger auf ihn warten – und eine ungewöhnliche Katze.

Meine Meinung:

Nachdem wir in der 1. Episode den größten Teil in Shadowcross verbracht haben und die 2. Episode im Gegensatz dazu von Rileys Alltagsleben in dieser Welt geprägt war, habe ich mich sehr gefreut, dass in dieser Episode beide Welten eine Rolle gespielt haben. Die Mischung fand ich gelungen und durch das Ende von Episode 2 war von Beginn an Spannung da. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Rileys Vater David ist.

Durch die wechselnden Perspektiven bietet sich uns Lesern ein abwechslungsreiches Bild und wir haben den Figuren Wissen voraus. So erhalten wir nicht nur Einblick in Rileys Gedanken und Gefühle, der immer noch damit klar kommen, was er über die Parallelwelt Shadowcross und das Erbe seiner Familie, der Hunter, erfahren hat. Das Geheimnis belastet ihn.

Dazu kommen die Szenen aus Madisons Perspektive, die langsam erkennt, dass der Hokuspokus, den sie und ihre Freundin verübt haben, vielleicht doch keine simple Sinnestäuschung war und dass im Buch ihrer verstorbenen Großmutter doch echte Magie steckt.

Mein Highlight in dieser Episode war Rileys neuer Abstecher nach Shadowcross und seine Begegnung mit der Katze. Wer mich kennt, weiß, dass ich Katzen liebe, daher fand ich das schon ziemlich cool, aber die Katze aus dieser Episode ist zudem noch so ungewöhnlich, dass ich sofort gefesselt war. Doch es wäre keine Dark Fantasy-Reihe, wenn nicht auch ein wenig Gruselfaktor bei der Begegnung dabei gewesen wäre. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht verraten, lest am besten selbst.

Fazit: Nachdem ich mir in der 2. Episode ein bisschen übernatürliche Action gewünscht hätte, hat mir die 3. Episode mit seiner ausgewogenen Mischung aus „Normalität“ – wenn wir die Ereignisse in unser Welt mal so nennen wollen – und düsterem Shadowcross sehr gut gefallen und nicht nur die Katze war eine gute Idee, welche die Serie in eine neue und spannende Richtung geführt hat. Am Ende bleiben wieder Fragen offen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Episode, die am 5. September erscheint.

 

„Shadowcross“ umfasst bislang folgende Episoden:

  1. „Das Vermächtnis“
  2. „Madisons Party“
  3. „Katzen“

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