Kurzrezi: Taran Matharu „Die Dämonenakademie – Wie alles begann“

Es gibt mal wieder eine neue Rezension in Kurzform von mir. Ich habe dieses Format für mich entdeckt, wenn es ums Rezensieren von Kurzgeschichten und Novellen geht. Genau das Richtige also für „Die Dämonenakademie – Wie alles begann“, die kurze Vorgeschichte zur Trilogie.

 

Inhalt:

Der jugendliche Waisenjunge Arcturus versucht seinem unglücklichen Los als billige Arbeitskraft in einem Wirtshaus zu entkommen und entdeckt dabei durch Zufall, dass er die Gabe besitzt, Dämonen zu beschwören, die sonst nur den Erstgeborenen der Adelshäusern vorbehalten ist. Er und seine Dämonin Sacharissa kommen auf die Dämonenakademie – und machen sich mächtige Feinde.

 

Meine Meinung:

altertümlich gekleideter junger Mann vor magischem, blauem SternMit „Die Dämonenakademie“ hat Taran Matharu sich nicht nur in das Herz vieler seiner Wattpad-Leser geschrieben, sondern er konnte auch einen Verlag mit der Trilogie überzeugen und erobert nun die Leserherzen von Fantasyfans weltweit. Darunter auch meins. Zwei der Bände der Trilogie sind schon erschienen und um die Wartezeit auf den 3 Band zu verkürzen, der erst im Januar 2018 auf Deutsch erscheint, musste ich natürlich auch die Spin-off-Geschichte zu Fletchers Lehrer Arcturus lesen.

Vorab: Es handelt sich um eine Novelle. Die Geschichte ist nicht sehr lang. Leider habe ich festgestellt, dass ich nicht ganz so begeistert von „Wie alles begann“, der Vorgeschichte, war wie von den Romanen. Das liegt vermutlich daran, dass ich grundsätzlich eher lange Geschichte vorziehe, aber auch an einem ganz anderen Grund: Arcturus ist eben nicht Fletcher und sein Dämon, eine Canidin (Hundedämon) namens Sacharissa, ist nicht Ignatius. Das Gespann hat es gegen meine beiden erklärten Lieblinge aber auch verdammt schwer, zugegeben.

Insgesamt mochte ich die Geschichte dennoch. Für Fans der Trilogie ist sie ein schönes Extra und das nicht nur, um die Wartezeit zu überbrücken. Auch die Hintergründe der komplizierten Beziehungen der erwachsenen Figuren aus Fletchers Elterngeneration in der Trilogie werden hier beleuchtet.

Ist die Kurzgeschichte ein guter Einstieg in Welt von „Die Dämonenakademie“? Da bin ich nicht ganz so sicher. Ich kenne ja die ersten beiden Bände bereits, aber selbst ich musste mir noch mal ins Gedächtnis rufen, wer wer ist. Die Charaktere, die Welt der Dämonen – damit meine ich sowohl den Äther als auch die Akademie und die verschiedenen Dämonenarten – und die Magie können nur kurz angerissen werden. Daher würde ich empfehlen, mit der Trilogie zu starten und erst anschließend die Vorgeschichte zu lesen.

Und mehr möchte ich gar nicht zur Kurzgeschichte sagen, um nicht zu viel zu erzählen. Fans von „Die Dämonenakademie“, lest selbst!

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