Rick Riordan „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“

Inhaltsangabe:

Buchcover mit fliegendem, Feuer speiendem mechanischem DrachenHalbgötterJugendbuchGötter
Die sieben Helden des Olymp sind wieder zusammen. Doch nun stehen die griechischen und römischen Halbgötter Percy, Annabeth, Jason, Piper, Frank, Hazel und Leo vor ihrer schwersten Prüfung: Sie müssen vor dem 1. August in Athen sein und verhindern, dass die rachsüchtige Erdgöttin Gaia endgültig erwacht und mit ihrer Armee aus Riesen und Monstern die Götter des Olymps und ihre Kinder, die Halbgötter, vernichtet. Und sie haben nur noch wenige Tage Zeit.

Doch nicht nur in Europa, der alten Heimat der Götter, droht Gefahr. Der machthungrige römische Halbgott Octavian hat sich zum Anführer von Camp Jupiter erklärt und bereitet nun die Vernichtung des griechischen Halbblut-Camps und ihrer Freunde vor. Nur Reyna, die Tochter der römischen Kriegsgöttin Bellona, Hazels Bruder Nico, der Sohn des Hades, und Coach Hedge können den Krieg zwischen den römischen und griechischen Halbgöttern noch verhindern. Doch dafür müssen sie die Athena Parthenos-Statue rechtzeitig zurück nach Amerika bringen und Gaias Jäger ist ihnen dicht auf den Fersen.

Können die Helden Gaias Erwachen noch verhindern oder behält die Prophezeiung, dass das Blut des Olymp, das Blut von Halbgott-Helden, die Erdgöttin erwecken wird, doch recht? Denn die Prophezeiung besagt auch, dass einer der sieben am Ende sterben wird …

Meine Meinung zu „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“:

Lange habe ich auf „The Blood of Olympus“ (erscheint am 2.10.2015 als „Das Blut des Olymp“ auf Deutsch), den 5. und leider auch letzten Band der „Helden des Olymp“-Reihe gewartet und wie es immer so ist, konnte ich es einerseits kaum erwarten, die erste Seite aufzuschlagen, und gleichzeitig graute mir auch davor, denn die letzte Seite der Reihe rückt mit jeder gelesenen Seite unerbittlich näher.

Doch „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“ ist wieder einfach nur großartig! Daher blieb mir auch dieses Mal keine Wahl: anfangen, in der Welt der Halbgötter versinken und bis zur letzten Seite in einem Rutsch durchlesen. Ich finde, man merkt, dass sich Rick Riordan von der „Percy Jackson“-Reihe, die ich schon richtig klasse fand, in seiner Nachfolger-Reihe „Helden des Olymp“ noch einmal richtig gesteigert hat. Es gibt nicht mehr nur EINEN Helden, dessen Kräfte alle anderen überschatten, sondern es gibt sieben Haupthelden und viele weitere Helden, die alle stark sind und zum Gelingen des neuen Abenteuers beitragen.

Dass es nicht länger Percy Jackson One-Man-Show mit Unterstützung durch Freunde ist, merkt man auch gut an der Auswahl der Erzähler. Wie alle Bände der Reihe, werden die Kapitel abwechselnd von verschiedenen Helden erzählt – und dieses Mal sind neben Jason, Piper und Leo, den drei Helden, mit denen alles angefangen hat, auch Reyna und Nico an der Reihe. Und was soll ich sagen, die beiden haben es mehr als verdient, endlich mal zu Wort zu kommen, denn ohne Nico und ohne Reyna wäre die Mission der sieben Helden schon lange gescheitert.

In „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“ tauchen sie alle noch einmal auf: Reyna, ihre Schwester Hylla, die Amazonen, Thalia, die Jägerinnen der Artemis, Nico, Tyson, Ella, Grover, Octavian, und und und. Natürlich haben auch die Götter ihren großen Auftritt: Zeus, Hera, Ares, Athena, Hephaestus, Aphrodite und Poseidon – die Eltern der sieben Helden -, und dazu auch Apollo und Artemis, Hades, Hecate, Nike und viele mehr.

Das Ende: Was soll ich dazu sagen? Ich will ja auch nicht zu viel verraten. Vielleicht eines: es war ein Stück weit überraschend, was ja auch gut so ist, denn nichts ist langweiliger, als wenn das Ende eines Romans schon auf der ersten Seite absehbar ist. Warum sollte man ihn dann noch lesen? „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“ ist wirklich der gelungene und krönende Abschluss der Reihe. Und natürlich habe ich die letzte Seite auch mit etwas Wehmut zugeklappt. Doch das beste Rezept gegen „Helden des Olymp“-Entzug ist natürlich, sofort wieder von vorne zu beginnen.

😉

Bewertung und weiterführende Empfehlungen:

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen

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Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden SternenSpannende Göttersagen, Halbgott-Kinder in der heutigen Zeit, Mythen modern verpackt und spannend erzählt – das macht das Erfolgsrezept von Bestsellerautor Rick Riordan aus. Und natürlich ist auch „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5“ wieder ein echter Lesegenuss.

Wer sich für Percy, den Sohn des Poseidons, die Helden des Olymps, die griechischen und römischen Halbgötter und Götter interessiert, der sollte am besten am Anfang beginnen, mit Percys ersten Abenteuern. Zur „Percy Jackson“-Reihe gehören die folgenden Bände:

  1. „Diebe im Olymp“ (verfilmt)
  2. „Im Bann des Zyklopen“ (verfilmt)
  3. „Der Fluch des Titanen“
  4. „Die Schlacht um das Labyrinth“
  5. „Die letzte Göttin“

Kurz nach dem Ende des Bandes „Die letzte Göttin“ und der neuen Prophezeiung setzt die Reihe „Helden des Olymp“ ein. Sie umfasst folgende Bände:

  1. „Der verschwundene Halbgott“
  2. „Der Sohn des Neptun“
  3. „Das Zeichen des Athene“
  4. „Das Haus des Hades“
  5. „Das Blut des Olymp“

Neben den Abenteuern der griechischen und römischen Götter und Halbgötter erzählt Rick Riordan auch die Geschichte von ägyptischen Göttern und Götterkindern. Die „Kane Chroniken“ beginnen in „Die rote Pyramide“.

Und dass ihm die Ideen nicht ausgehen, beweist Rick Riordan mit „Magnus Chase and the Gods of Asgard – The Sword of Summer“, der für den Herbst 2015 angekündigt ist. Und ich freue mich schon sehr auf die Welt der nordischen Götter.

Die Website von Rick Riordan:

Mehr zu Rick Riordan und seinen Romanen erfahrt ihr auf seiner englischsprachigen Website und im Autorenportrait.

Das Buch:

Buchcover mit fliegendem, Feuer speiendem mechanischem Drachen608 Seiten

gebunden

Oktober 2015

Carlsen Verlag

Preis: 18,99 € (D)

ISBN: 978-3-551-55605-9

Originaltitel: „The Blood of Olympus“ (Basis der Rezension)

Deutsche Übersetzung: Gabriele Haefs

8 Gedanken zu „Rick Riordan „Das Blut des Olymp – Helden des Olymp 5““

  1. Nichts gegen dich, aber das ist wirklich eine der schlechtesten Rezensionen die ich je gelesen habe. Ich hab das Buch am 4.10. beendet und suche seitdem verzweifelt Rezensionen darüber. Ich habe mir viele englische angesehen und bin froh das viele meine Meinung teilen und sie nicht von so weit hergeholt ist. Deine Rezi war die erste Deutsche die Ich finden konnte und schwammiger geht es ja wohl nicht. Du hast drei Sachen gesagt: 1. ein überraschendes Ende 2. ein grandioser Abschluss der Reihen 3. Rick Riordan hat sich verbessert. Ich kann deine Meinung nicht teilen was daran liegt dass percy mein Liebling ist. Ich bin froh dass Nico und Reyna zu Wort gekommen sind aber Percy war in diesem Buch ein Nebencharacter! Kein Kapitel aus seiner, Annabeths, Hazels oder Franks Sicht. Aber dafür die ganze Zeit Jason und Piper. Ich mag die beiden einfach nicht. Sie sind mir unsympathisch. Und wäre es nicht viel besser gewesen wenn das letzte Kapitel aus Percys Sicht geschrieben wäre? Z.b. Aus seiner Sicht wie Leo und Kalypso ins Camp zurückkehren. Man musste sich selber ausdenken was Percy über die Ereignisse denkt. Ich will es aber aus seiner Sicht lesen. Und warum bleiben so viele Fragen ungeklärt: was passiert mit Apollo? Ich mochte ihn schon seit dem 3.PJ Teil und er tat mir einfach nur leid in diesem Buch. Ich musste wegen ihm weinen. Was passiert mit Percy und seiner Wasserangst? Was haben Percy und Poseidon vielleicht noch beredet? Sie haben sich echt lange nicht mehr gesehen. Genau so wie das Wiedersehen von Percy und Sally das hätte ich gerne gelesen. Und was haben Annabeth und Athene einander zu sagen? Athene war bei ihrer letzten Begegnung verrückt und hat gesagt sie hasst Annabeth. Ein ganzes Buch wurde nach ihrer Reise benannt. Und jetzt einfach nichts?! Ich hab noch mehr offene Fragen, aber das führt zu weit. Die Hauptsache ist: dieses Buch hat Mein Herz gebrochen. Ich bin ziemlich emotional bei Büchern und weine sehr oft. Bei diesem Buch musste ich wegen Apollo weinen und als die Götter zur Hilfe gegen die Riesen kamen. Und am Ende. Als ich das Buch beendet habe, habe ich so geweint wie bisher nur zwei mal: bei Harry Potter und bei meinem Lieblingsanime den ich inzwischen 4mal gesehen habe und bei dem ich esse mal an mehr Stellen weinen muss. Ich kann also nicht verstehen warum du dich so über dieses Ende freust und es nicht deine Welt zerstört hat, wie bei mir.

    1. Liebe Rakshata,

      mich wundert ja schon ein bisschen, dass du es bis Band 5 durchgehalten hast, wenn du so denkst. Denn Percy war ja schon in den anderen Romanen nur ein Charakter unter mehreren und im 1. Band der „Helden des Olymp“ kam er sogar gar nicht vor. Und ich finde, gerade darin liegt auch der Reiz dieser Reihe: Die Helden müssen zusammenarbeiten, um zu gewinnen, und jeder und jede ist dabei genauso wichtig wie die anderen. Für mich liegt da der Schwerpunkt des Romans drauf und damit auch der Schwerpunkt meiner Rezension.
      Ein anderer Punkt: Ich habe die Rezension vor etwa einem halben Jahr geschrieben, nachdem ich den Roman auf Englisch gelesen habe, und ich habe mir genau überlegt, was ich reinschreibe und was nicht. Zu sehr auf die Handlung eingehen und spoilern (so wie du es jetzt im Kommentar machst), wollte ich nicht. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt für nur wenige die Möglichkeit, es mir gleich zu tun. Ich habe die Rezension daher auf meinem Leseeindruck aufgebaut, ohne die einzelnen inhaltlichen Themen zu zerpflücken. Sehr charmant von dir, das dann so zu nennen.
      Ich habe den Eindruck, wir haben die Reihe völlig unterschiedlich gelesen, du als 2. Percy Jackson-Reihe und ich als „Helden des Olymp“. Gut, jeder liest mit seinen Augen und jeder Leseeindruck ist subjektiv. Aber es ging nie allein um Percy, Annabeth, Hazel oder Frank. Es geht um sie alle und letzten Endes auch um Nico und Reyna, auch wenn sie nicht zu den 7 aus der Prophezeiung gehören, und daher finde ich das letzte Kapitel auch großartig, weil es die offene Frage, was denn nun mit Leo und Kalypso wird, ob sie ein Happy End kriegen oder nicht, beantwortet.
      LIebe Grüße
      Nicole

  2. Hi 🙂
    Hab das Buch gerade fertig gelesen und will nun wissen, was andere davon halten. Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, aber einiges stört mich auch daran bzw. ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll: Ich finde es wäre deutlich mehr drin gewesen, v. A. was das Ende betrifft. Vllt bleibt das dann eben der eigenen Fantasie überlassen (z.B. Was passiert mit Apollo? Wie geht es weiter mit der Zusammenarbeit der camps? Etc.) Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass alle Hauptcharaktere zu dem Erzähler werden ( es gibt keine Kapitel aus der Sicht von Percy, Annabeth, Frank und Hazel)

    Dass Percy und zum Teil auch Annabeth hier sehr vernachlässigt werden kann ich vllt beantworten: Nach Band 3 und 4, wo sie im tartarus waren, sind sie noch sehr erschöpft und dadurch werden eben auch die anderen der 7 hervorgehoben…
    Insgesamt ist es ein tolles Buch, sehr empfehlenswert zu lesen, aber ich hätte mir noch ein klein wenig mehr erhofft. 4 von 5 Sternen!!

    1. Hi Andi,

      ich finde es gar nicht so schlimm, dass am Ende etwas offen bleibt – das schürt bei mir nämlich Hoffnungen, dass Rick Riordan noch einmal in seine Welt zurückkehren wird, das hat er nach der „Percy Jackson“-Reihe ja auch gemacht. Und was Apollo betrifft, so ist auf Englisch schon eine neue Reihe angekündigt „The Trials of Apollo“, die im Mai 2016 herauskommen soll. Ich denke, die deutsche Übersetzung wird Carlsen dann auch wieder im Laufe des nächsten Jahres bringen. 🙂

      Was die Helden betrifft, so spiele ich jetzt mal Glaskugel und versuche die Absichten des Autors zu erraten: Ich denke nämlich nicht, dass Rick Riordan bei seinen Halbgöttern einen oder mehrere Hauptcharaktere hat. Wenn man sich mal die Reihe anschaut, so versucht er ja, alle sieben Helden mal zu Wort kommen zu lassen und aus seiner Sicht zu erzählen. Und für die Mission haben ja auch Nico und Reyna einen entscheidenden Einfluss, auch wenn sie offiziell keine der sieben sind. Ich denke, er hat ihnen Kapitel gewidmet, eben weil sie so wichtig sind und damit wir Leser sie besser verstehen können. Ich denke, für ihn gehören sie einfach zu den Helden dazu.

      Die Idee, dass im letzten Band mal alle zu Erzählern werden, hätte ich auch toll gefunden – vermutlich wäre das Buch dann aber um einiges länger oder eventuell auch verwirrender geworden, denn man muss als Leser sich dann ja jedes Mal neu auf eine andere Figur einstellen. Das kann auch anstrengend sein.

      Aber egal was der Grund ist, warum Rick Riordan diese Erzählweise für den 5. Band gewählt hat, mir persönlich hat er einfach wieder super gefallen. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Ich bin ein Fan der Helde des Olymp Geschichten. Ich finde auch, des sich Rick Riordan von der Percy Jackson reihe auf die Helden des Olymp reihe deutlich gesteigert hat. Mein Lieblingscharakter ist Nico, deswegen bin ich froh, das R.R. ihn auch zu wort kommen lasse hat. Ich finde aber auch, das am ende mehr drinnen vewesen wäre, aber das ist nebensächlich. Wenn ich den Buch 1 bis 5 Sterne eben müsste, würde ich ihm 5 geben. Deine beschreibung habe ich auch sehr gut gefunden

    1. Danke, Maxi, das freut mich. 🙂
      Ich hoffe ja, dass Rick Riordan irgendwann noch über Percy und die anderen Halbgötter erzählen wird. Es würde sich auf jeden Fall anbieten, da die Geschichte ja noch viel möglichen Stoff bietet. Lassen wir uns einfach überraschen, was da noch kommt. Ich freu mich jedenfalls jetzt erst einmal auf seine neue Reihe. 😀

  4. Sind percy und annabeth am ende zusammen von dem letzten teil dieser reihe?

    Und bei dem teil wo percy seine amnesie hat, hat er da auch vergessen das er annabeth liebt oder wusste er das dann am ende?

    1. Hi Maike,

      ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht, wie ich auf deine 1. Frage antworten soll, ohne dich oder andere Leser möglicherweise zu spoilern. Wie weit hast du die „Helden des Olymp“-Reihe denn schon gelesen?
      Zu deiner 2. Frage: Percy hat das Meiste vergessen und hat nur vereinzelte Flashbacks – wovon oder von wem möchte ich jetzt nicht verraten, aber möglicherweise errätst du es ja auch so. 😉
      Falls du Sorge wegen des Endes der Reihe hast und dich fragen solltest, ob du sie lesen sollst: Ja, tu es! Es lohnt sich definitiv! 😀
      Mir hat diese Reihe noch besser gefallen als die Vorgängerreihe „Percy Jackson“. Und die Geschichte der Halbgötter ist auch nicht vorbei. Rick Riordan hat im Englischen schon den 1. Band der Folgereihe, die sich um den Gott Apollo drehen und in der die bekannten Figuren teilweise ebenfalls eine Rolle spielen, veröffentlicht. 🙂
      Liebe Grüße
      Nicole

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