Simon R. Green „Der Spion, der mich jagte“

Inhaltsangabe zu „Der Spion, der mich jagte“:

Buchcover Simon R. Green "Der Spion, der mich jagte"SpioneMagie & TechnikModerne WeltDer Krieg gegen die Hungrigen Götter ist gewonnen und seine Großmutter, die Matriarchin, wieder in ihrem Amt. Endlich kann Eddie Drood, alias Shaman Bond, der sehr geheime Frontagent im Dienst seiner Familie und der Menschheit, wieder das tun, was er am besten kann: in übernatürliche Ärsche treten.

Doch kaum dass er den Diebstahl der englischen Kronjuwelen aus dem Tower von London verhindert hat, bekommt Eddie eine Einladung, die er nicht ignorieren kann. Alexander King, einst unter dem Namen der Autonome Agent bekannt und berüchtigt, liegt im Sterben und sucht einen Nachfolger, dem er die gesammelten Geheimnisse seines langen Agentenlebens anvertrauen kann. Und die Familie glaubt, dass King auch die Identität des Verräters, der die Hungrigen Götter, in unsere Realität geholt hat, kennt.

Zusammen mit fünf weiteren Agenten aus aller Welt folgt Eddie der Einladung zu einem Agentenwettstreit. Sie müssen fünf Orte aufsuchen und fünf der größten Geheimnisse der Welt ergründen. Doch nur der Sieger bekommt das gesammelte Wissen Kings.

Eddie muss um jeden Preis gewinnen, doch seine Konkurrenten – der legendäre Walker aus der Nightside, die tödliche Femme fatale Katt, die taffe CIA-Agentin Honey, Eddies ehemaliger Freund, Verräter und Dieb der Blaue Elf und Kings Enkel Peter – ebenfalls. Und während sie sich auf die Spuren des Ungeheuers von Loch Ness, von Bigfoot, Roswell und anderen Menschheitsgeheimnissen begeben, verfolgt einer von ihnen einen finsteren Plan. Einen tödlichen Plan …

Meine Meinung zu „Der Spion, der mich jagte“:

„Der Spion, der mich jagte“ ist der 3. Band aus Simon R. Greens spannender Shaman Bond-Reihe. Mit diesem Roman kehrt Green zu den Ursprüngen zurück: Eddie ist endlich wieder als Agent an vorderster Front tätig, bekämpft Bösewichter, nutzt seine magische Rüstung und technische Spielereien, um hinter geheime Pläne, tödliche Geheimnisse und verborgene Rätsel zu kommen.

Auch wenn ich die Grundidee des Romans super finde und Eddies Rückkehr zu seinem früheren Agentendasein begrüße, so kommt „Der Spion, der mich jagte“ doch nicht ganz an die überragende Spannung des 1. Romans „Wächter der Menschheit“ heran. Zum einen liegt das an den überwiegend menschlichen Gegnern und Geheimnissen der Menschheitsgeschichte. Je mehr Magie, je außerirdischer und abgefahrener die Gegner, desto mehr kann Eddie zeigen, was in ihm steckt. Dies fehlt dieses Mal, zwar nicht ganz, aber ein bisschen.

Was ich wirklich vermisst habe in diesem Roman, ist der Einsatz von Onkel Jacks technischen Erfindungen, die immer wieder genial sind. Zwar wird Eddie auch dieses Mal wieder mit einigen tollen Waffen und Spielereien ausgestattet, die er jedoch wieder einmal vergisst zu benutzen, da er sich im Kampf hauptsächlich auf seine wachsenden Fähigkeiten mit seiner Rüstung verlässt. Das ist schade.

Auch habe ich Molly und ihre wilde Magie, die den früheren Romanen immer einen Schuss Chaos, Überraschung und Humor verliehen hat, vermisst. So ist der Contemporary Fantasy zwar wieder spannend, aber nicht der beste der Reihe. Daher gibt es von mir leider nur 4 Bücher dieses Mal.

Bewertung und weiterführende Empfehlungen:

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen

Aufgeschlagenes Buch mit aufsteigenden Sternen„Der Spion, der mich jagte“ von Simon R. Green ist nach „Wächter der Menschheit“ und „Krieg der Wächter“ bereits der 3. Band der genialen und rasanten Shaman Bond-Reihe, die mit tollen Charakteren, Action, genialen technischen Erfindungen, spannenden Kämpfen und fiesen menschlichen und nicht-menschlichen Gegnern überzeugt. Auch in „Liebesgrüße aus der Hölle“, „Ein Quantum Tod“ und „Sterben und leben lassen“ und den Folgebänden muss Eddie wieder an seine Grenzen gehen, um die Menschheit vor dem Bösen zu schützen. Ein tolles Lesevergnügen für alle James Bond- und Fantasyfans.

Eine weitere Reihe von Simon R. Green, die mir ebenfalls sehr gefällt, ist die „Ghost Hunters“-Reihe, die an eine moderne, actiongeladene Version der „Ghostbusters“ erinnert. Die drei Geisterjäger des Carnacki Instituts – der listige, großmäulige JC, der depressive Telepath Happy und Technikfreak Melody – sind ein tolles Team und bekämpfen in „Ghost Hunters – Unheil aus der Tiefe“ und „Das Haus der Seelen“ allerhand Geister, Spukerscheinungen und Entitäten aus fremden Dimensionen. Wer auf moderne, freche und actiongeladene Fantasy mit Geistern steht, ist hier goldrichtig.

Die Website von Simon R. Green:

Mehr zu Simon R. Green und seinen Romanen erfahrt ihr auf seiner englischsprachigen Website.

Das Buch:

Buchcover Simon R. Green "Der Spion, der mich jagte"494 Seiten

Taschenbuch

November 2010

Bastei Lübbe Verlag

Preis: 8,99 € (D)

ISBN: 978-3-404-20632-2

Originaltitel: „The Spy who haunted me“

Deutsche Übersetzung: Susanne Picard

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